Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 23. September 2019 

Reichsparteitage


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Der Begriff Reichsparteitage wird heute allgemein auf die Reichsparteitage NSDAP bezogen die von 1925 bis 1944 in Deutschland stattfanden und besonders ab 1933 in der Zeit des Nationalsozialismus große Propagandaveranstaltungen der Staatsführung um Adolf bildeten.

Inhaltsverzeichnis

Die Reichsparteitage

Reichsparteitag 1934

Der erste Parteitag der NSDAP fand 1923 in München statt. Seit 1925 in Weimar wurden sie als Reichsparteitage bezeichnet. Von 1927 an fanden sie in der Tradition Nürnberger Reichstage des Heiligen Römischen Reiches immer in Nürnberg statt. Nach 1933 wurden sie als Reichsparteitage des Deutschen Volkes durchgeführt nach des NS-Ideologie sollte dabei Verbundenheit von Führung und Volk bekundet werden. wurde zum Ausdruck gebracht durch eine jährlich Zahl von zuletzt mehr als einer halben Teilnehmern und Besuchern aus allen Gliederungen der der Wehrmacht und des Staatsapparates.

Jeder Parteitag wurde unter ein Motto

  • 1933 Parteitag des Sieges: "Sieg des Glaubens"
  • 1934 Parteitag der Einheit und Stärke: "Triumph Willens"
  • 1935 Parteitag der Freiheit
  • 1936 Parteitag der Ehre
  • 1937 Parteitag der Arbeit
  • 1938 Parteitag Großdeutschlands
  • 1939 Parteitag des Friedens

Der für 1939 geplante Reichsparteitag wurde wegen des Überfalls auf Polen abgesagt.

Ablauf

Wichtigster Inhalt der Reichsparteitage war die religiös anmutende Ausrichtung auf Adolf Hitler. Er als von der Vorsehung gesandter nationaler Erlöser Führer großen Menschenmengen gegenüber die seine Reden ihm Eide schwörten und an ihm vorbei Als Sinnbild für die Volksgemeinschaft sollten sie Stärke des deutschen Volkes demonstrieren. Die Besucher Reichsparteitage ordneten sich freiwillig der Disziplin und unter und sollten unter einem gemeinsamen Willen "neues Volk" wieder auferstehen.

Wichtiger Bestandteil der Reichsparteitage waren auch Aufmärsche und Paraden aller Organisationen des NS-Staates SA SS Hitlerjugend u.a.) und die Verkündung von wichtigen der nationalsozialistischen Ideologie. So wurden während des 1935 die Nürnberger Rassegesetze zum Schutz des des deutschen Blutes .

Zwischen 1935 und 1938 gehörte auch eine Festaufführung von Richard Wagners Meistersingern am Abend des Eröffnungstages mit zum Hitler war ein großer Freund Richard Wagners die Oper galt als Ausdruck der heroisch-deutschen

Reichsparteitagsgelände

Reichsparteitag 1935

Mit dem Ausbau des Parteitagsgeländes 1935 erhielt Nürnberg den Beinamen Stadt der Reichsparteitage mit dem auch symbolhaft der Machtanspruch Partei dargestellt werden sollte. Das Gesamtkonzept für 11 km 2 große Reichsparteitagsgelände entwickelte Albert Speer von 1934 - 1936 und ab 1935 wurden unter großem Zeitdruck begonnen die zu verwirklichen aber das Gelände wurde niemals fertiggestellt. Mit der Luitpoldarena entstand der damals Aufmarschplatz der Welt für die SA und SS für 150.000 Teilnehmer die Kongreßhalle das - für 250.000 Teilnemer und 70.000 Zuschauer - sowie eine große Fläche als Teilnehmerlager fertiggestellt. Das Märzfeld mit Tribünen für 50.000 nur zur Hälfte und das Deutsche Stadion im Planungsstadium. Die Luitpoldarena wurde nach dem wieder abgerissen die restlichen Flächen dienen auch noch für Veranstaltungen.

Die Anlage sollten nach Innen und Außen den Machtanspruch des Regimes demonstrieren. Die sollten den Besuchern das Gefühl geben an sehr großem Teil zu haben aber gleichzeitig und unbedeutend zu sein. Sie unterstützten den und sollten durch das Gemeinschaftsgefühl die Volksgemeinschaft Mit dem nächtlichen Einsatz von Flakscheinwerfern als wollte die sakrale Atmosphäre der Veranstaltungen unterstrichen Albert Speer war auch größtenteils für die und den Lichtdom verantwortlich.

Das Reichsparteitagsgelände stellt die zu Stein Ideologie der Nationalsozialisten dar:
Du bist nichts dein Volk ist alles!

Triumph des Willens

Die Propagandaveranstaltung von 1934 wurde von Leni Riefenstahl 1934 mit 16 Kamerateams und über 100 zum Film Triumph des Willens verarbeitet. Für die wirkungs- und kraftvollen erhielt sie den Deutschen Filmpreis und die in Venedig. Nach dem Krieg wurde die des Films wegen Verherrlichung des Nazi-Regimes in verboten.

Literatur

  • Siegfried Zelnhefer Die Reichsparteitage der NSDAP Korn&Berg Universitätsbuchhandlung und Verlag Nürnberg 1991 ISBN 3874321185

Weblinks



Bücher zum Thema Reichsparteitage

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Reichsparteitag.html">Reichsparteitage </a>