Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 23. Oktober 2019 

Rektifikation


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Rektifikation ist ein thermisches Trennverfahren und stellt eine Weiterentwicklung der Destillation oder einer Hintereinanderschaltung vieler Destilationschritte dar. wesentlichen Vorteile der Rektifikation sind dass die kontinuierlich betrieben werden kann und dass der im Vergleich zur Destilation um ein vielfaches ist da sich das Verdampfungsgleichgewicht gleich mehrfach

Inhaltsverzeichnis

Rektifikationsapparate

Die eigentliche Rektifikation findet in der statt. Eine Rektifikationskolonne besteht aus einem Verdampfer Boden einen Kondensator am Kopf und verschiedenen Böden in Kolonne. Je nach Art der eingesetzten Böden unterscheiden zwischen Bodenkolonnen und Füllkörperkolonnen. Durch einen wird die zu trennende Substanz meist schon eingespeist. Im Kopf reichert sich die leichter Komponente an und kann dort abgetrennt werden die schwerer siedenden Komponente zurückgeführt wird. Im reichert sich die schwerer siedende Komponente an kann dort abgenommen werden.
  
Man unterscheidet dabei zwei Typen von

  1. In Bodenkolonnen sind Sieb- Glocken oder eingebaut über welche die Flüssigkeit strömt. Durch Schlitze oder Löcher wird der Dampf geleitet dass eine Sprudelschicht entsteht. Auf jeden dieser stellt sich ein neues Verdampfungsgleichgewicht ein.
  2. Füllkörperkolonnen sind gefüllt mir kleinen besonders Ringen. Durch die besondere Form haben diese eine große Oberfläche an denen sich ein Film ausbildet. Hier findet ein guter Stoff- Wärmeaustausch statt.

Außerdem wird noch zwischen einer kontinuierlichen diskontinuierlichen Betriebsweise unterschieden.

  • Bei der kontinuierlichen Betriebsweise erfolgt ein Zulauf an dem zu trennendem Gemisch (der und einer ständigen Entnahme des Kopf bzw.
  • Bei der diskontinuierlichen Betriebsweise wird eine Menge an Feed vorgelegt und die Rektifikationskolonne lange betrieben bis sich auf allen (theoretischen) ein Gleichgewicht eingestellt hat.

spezielle Verfahren

Um Mehrstoffgemische zu trennen die einen oder eine niedrige relative Flüchtigkeit aufweisen benötigt man spezielle Verfahren.

  • Das Zweidruckverfahren nutzt die Abhängigkeit des Azeotropenpunktes Druck aus. Es wird zur Trennung von und Wasser oder Ethanol und Wasser angewendet.
  • Extraktivrektifikation (Distex - Verfahren) - Hier wird Lage des Azeotropenpunktes durch die Zugabe eines beeinflusst. Durch Zugabe von Anilin kann man Benzol und Cyclohexan trennen.
  • Azeotroprektifikation - Auch hier verwendet man einen der bei engsiedenden Gemischen als Azeotropbildner und azeotropen Gemischen als Azeotropwandler wirkt.

Auswertverfahren

Das McCabe-Thiele Verfahren

Die Grundlage für das McCabe-Thiele Verfahren das Gleichgewichtsdiagramme der zugrundeliegenden Stoffmischung. Da in Praxis im allgemeinen bei konstanten Druck rektifiziert ist das isobares Gleichgewichtsdiagramm die Grundlage des Thiele Verfahrens. Es entsteht durch Auftragung der einer Komponente in der Flüssigphase zu den Molenbrüchen derselben Komponente in der Gasphase.




Bücher zum Thema Rektifikation

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Rektifikation.html">Rektifikation </a>