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Hugenottenkriege


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Die Hugenottenkriege waren der erster Religionskrieg in Frankreich von 1562 bis 1598 in ihm käpften Katholiken gegen Hugenotten (Protestanten).

1547 stirbt Franz I. und sein Sohn Heinrich II. besteigt den Thron Frankreichs. Er setzt Repression gegenüber den Hugenotten unvermindert fort. Etwa diese Zeit beginnt das Habsburgerreich in eine von Kleinstaaten zu zerbröseln: Kaiser Karl V. bekommt die Reformation nicht mehr unter und der Kompromiss des "Cuius regio eius tat ein Übriges zur Spaltung des Kaiserreiches.

Heinrich II. möchte ähnliche Zustände wie Deutschland in jedem Fall verhindern. Zunehmend haben nämlich jetzt auch Adelige den Hugenotten angeschlossen eine Übereinkunft nach dem Augsburger Prinzip für hätte die unter Franz I. erfolgreich verlaufende Frankreichs schwer beschädigt. Damit beginnt endgültig die Diskriminierung des Protestantismus in Frankreich.

Eine neue Einrichtung und drei Edikte um die Hugenotten mehr und mehr zu Da ist erst einmal die Einrichtung der chambre ardente in Paris einer Kammer die die Parlamentsabgeordneten verfolgt. Diese Kammer richtet Heinrich bereits ersten Jahr seiner Regentschaft ein. Im Juni 1551 wird dieses Prinzip im Edikt von dann auch auf die Provinzparlamente ausgedehnt. Das von Compiègne folgt im Juli 1557 : "die Ordnung in irgendeiner Weise störende" Protestanten werden der weltlichen Gerichtsbarkeit unterstellt; Verurteilung wegen Häresie lässt Heinrich noch in den Händen Kirche. Den Schlusspunkt setzt er dann am 2. Juni 1559 im Edikt von Écouen: Von nun dürfen die Gerichte für Häresie nur noch Todesstrafe verhängen. Kurz nach dem Edikt stirbt

Unter Heinrichs Sohn Franz II. hält die begonnene Vertreibung an. 1562 überfallen katholische Soldaten bei Vassey Protestanten eines Gottesdienstes . Die Bartholomäusnacht 23./24. August 1572 in Paris löst erneute zahlreiche Flüchtlingsströme Wichtige protestantische Persönlichkeiten werden ermordet. Die Zahl Todesopfer beträgt in Paris etwa 3.000 und dem Lande zwischen 10.000 und 30.000. Schließlich 1598 das Edikt von Nantes eine zeitweilige Beruhigung der Lage die nur bis zur Eroberung von La Rochelle ( 1628 ) anhält. Nach dem Tod Kardinal Mazarins übernimmt der "Sonnenkönig" Ludwig XIV. 1661 die Regierung und leitet eine groß mit Bekehrungs- und Missionierungsaktionen verbundene systematische Verfolgung Protestanten ein die er aufgrund der einsetzenden 1669 mit einem Emigrationsverbot verbinden muss und schließlich in den berüchtigten Dragonaden 1681 ihren Höhepunkt finden. Trotz Verbotes verlassen Flüchtlinge ihre Heimat .

Im Edikt von Fontainebleau 1685 widerruft Ludwig XIV das Edikt von Wer nunmehr als Protestant erkennbar ist wird Haft oder Galeerenstrafe belegt. Daraufhin begeben sich in eine Untergrundkirche und leisten teilweise in Cevennen Widerstand (Camisarden). Dort kommt es in Jahren 1703 bis 1706 zum Bürgerkrieg worauf XIV. über 400 Dörfer dem Erdboden gleich lässt. Das Psalmensingen und Bibellesen wird mit Strafen belegt. Viele Menschen treten zwangsweise zum über auch um den gefürchteten Dragonaden zu entgehen. Aber der Protestantismus lässt nicht ausrotten weil die verfolgten und bestraften als Märtyrer verehrt werden.

Da die Angehörigen der protestantischen Oberschicht die meisten Geistlichen ins Ausland fliehen wird Kirche durch Laienpastoren geleitet die sich durch göttliche Eingebung berufen fühlen. Deshalb kommen prophetische ekstatische Formen der Religiosität auf. Sie werden der Bewegung der Inspirierten in ganz Europa

In den Nachbarländern fanden die besitzlos Hugenotten die zur leistungsfähigsten Schicht der Gesellschaft bei den Herrschern bereitwillige Aufnahme Privilegien und Kredite was in der übrigen Bevölkerung wiederum Neid und Anfeindungen auslöste. Zumal stießen sie Reformierte auf Lutheraner so dass sie wiederum religiöse Minderheit verkörperten.

Zu den Ländern die für etwa Hugenotten eine neue Heimat wurden zählen die die Niederlande England Deutschland und Amerika . So wurden mit dem Edikt von Potsdam vom 29. Oktober 1685 die reformierten Hugenotten im lutherischen Preußen aufgenommen.

Indessen sorgten sie für eine Blüte Wirtschaft und besonders der Landwirtschaft brachten die Seidenraupenzucht mit öffneten für kulturelle und Geistesleben weite Horizonte. Erst unter Ludwig XVI. schuf das Toleranzedikt 1787 eine neue Möglichkeit protestantischen Lebens in

Siehe auch: Bartholomäusnacht

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