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Restitutionsedikt


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Das Restitutionsedikt ist eine einseitig von Kaiser Ferdinand erlassene Verordnung mit der ohne Einverständnis der Reichsstände der reichsrechtlich verbindliche status quo des Besitzstands einseitig verändert wurde.

Das Restitutionsedikt markiert den Höhepunkt der Macht im Dreißigjährigen Krieg . Ende der zwanziger Jahre erlitten die in Norddeutschland verheerende Niederlagen gegen die Truppen Kaisers und der katholischen Liga. Nun konnte katholische Partei die seit dem Augsburger Religionsfrieden geltenden Regelungen über die Besitzstände der beiden ändern.

Dazu erließ Kaiser Ferdinand II. am 6. März 1629 das Restitutionsedikt dem er sämtliche Säkularisierungen von Kirchengut durch Protestanten die nach dem Passauer Vertrag von erfolgt waren für ungültig erklärte. Besonders betroffen die Reichsstädte die Herrschaft Baden-Durlach und das Württemberg . Kaiserliche Truppen besetzten die Klöster welche Äbten und Mönchen besetzt wurden. Auch die fielen wieder an die katholische Kirche.

Erst im Westfälischen Frieden von 1648 wurde das Restitutionsedikt wieder und der Konfessionsstand von 1624 als verbindliche festgeschrieben.

Literatur

  • Heinrich Günther: Das Restitutionsedikt von 1629 die katholische Restauration Altwürttembergs. Stuttgart 1901.
  • M. Frisch: Das Restitutionsedikt Kaiser Ferdinands vom 6. März 1629. Tübingen 1993.



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