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Rex Romanorum


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Rex Romanorum ist das Lateinische Wortpaar für "Römischer Es ist eine seit der späten Salierzeit gängige Titulatur der römisch-deutschen Herrscher des nach ihrer Königskrönung. Der Titel tritt während späten Ottonenzeit auf besonders zur Zeit Kaiser Heinrich II. (HRR) . Die Salier benutzten diesen Titel verstärkt er wurde zu ihrer Zeit auch gängige Im Gegensatz zum Titel rex Teutonicorum (König der Deutschen) impliziert der R.R. imperialen Anspruch (siehe Römisch-deutscher Kaiser und Kaiser ) der besonders vom Papsttum abgelehnt wurde.

Nach der Kaiserkrönung wurde die Titulatur um den kaiserlichen Zusatz semper Augustus - "immer Mehrer des Reiches" (da Augustus vom Verb "augere" "vermehren vergrößern" ableitete). Begriff Mehrer stand dabei für die Pflicht des die Rechte des Imperiums zu schützen und erhalten. Konkret bedeutete dies dass man der von Reichsrechten wie Regalien (wie in Italien) oder dem Verlust Gebieten (wie im westlichen Grenzraum an Frankreich) verhindern hatte. Allerdings wurde dieser Zusatz auch vor der Kaiserkrönung gebraucht.

Literatur

  • H. Beumann: Rex Romanorum in: Lexikon Mittelalters Bd. 7 Sp. 777 f. Dort sich auch weitere Literaturhinweise.



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