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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 23. Januar 2020 

Rheopexie


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Rheopexie ist die Eigenschaft eines Fluids nach einer Scherung eine höhere Viskosität zu zeigen.

Dieses Verhalten ist eng verwandt mit Dilatanz bei der die Viskosität nur während Scherung höher ist. Die Ursache dafür ist gleiche: Die Struktur im Fluid ändert sich dass stärkere Wechselwirkungen zwischen den Partikeln auftreten. der Einwirkung der Scherkraft relaxiert diese Strukturänderungen sofort.

Das gegensätzliche Verhalten wird Thixotropie genannt.

Beispiele für rheopexe Fluide:

  • Trockener Sand zeigt so ein Verhalten das leicht Experiment überprüft werden kann:
a) In eine Luftballonhülle wird etwas Sand eingefüllt soviel dass das Gummi gerade nicht gedehnt wird und der Ballon dann Noch fühlt sich der Sandbeutel weich an Daraufdrücken entstehen nur kleine Scherkräfte. Wirft man Beutel jedoch kräftig auf den Boden so er beim Auftreffen stark verformt es entstehen Scherkräfte. Der Beutel hält danach seine Verformung fühlt sich sehr stabil an. Der Sand sich unter Einwirkung der Scherkräfte verhakt und dadurch so stabil geworden. Die Ballonhülle sorgt dafür das sich die Sandkörner auf der nicht lösen können was ansonsten sofort den zerfallen lassen würde.
b) In einen zylinderförmigen Behälter wird Stab gestellt und der Behälter dann mit Sand gefüllt. Durch Klopfen an den Behälter der Sand anschließend noch verdichtet. Wenn man den Stock nach oben zieht wird der geschert die Sandkörner verhaken sich und der ganze Behälter bewegt sich mit nach oben. Vorsicht: nach einiger Zeit relaxieren die Sandkörner aneinander vorbeigleiten und der Stock löst sich der Behälter fällt nach unten.
  • Stärkebrei siehe in Dilatanz
  • Viscokupplungen schließen die Kupplung wenn die Scherkraft zu groß wurde bleiben danach auch geschlossen.




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