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Rm


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rm

  1. In Malaysia übliche Abkürzung für die lokale Währung den malaysischen Ringgit (korrektes Währungskürzel ist MYR)
  2. Abkürzung für remove als Kommando unter Unix und Unix-ähnlichen Betriebssystemen
  3. Dateierweiterung für Video-Dateien die mit dem Real betrachtet werden können gleichzeitig Abkürzung für den Real Media
  4. Abkürzung der schweizer Regionalbahnen Mittelland AG
  5. Abkürzung des britischen Unternehmens research machines

Inhaltsverzeichnis

rm bei UNIX

rm (Abkürzung für "remove") ist der in UNIX -Welt übliche Befehl zum Löschen von Dateien und Verzeichnisbäumen . Im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen z. .B. MS-DOS ist der Löschbefehl in UNIX als Programm und nicht im Kommandozeileninterpreter realisiert.

Rm und unlink

Genaugenommen löscht das Kommando rm eine Datei unter Unix gar nicht. Unix-Dateisystem unterscheidet zwischen Daten die durch eine Inode beschrieben werden und Pfadnamen die innerhalb Verzeichnissen auf die Inodes verweisen. Eine Inode dabei mehrere Pfadnamen haben was in der Link genannt wird.

Rm ruft intern den Systemruf unlink auf der einen solchen Link und zugehörigen Pfadnamen entfernt. Die Inode und die werden aber erst freigegeben wenn

  1. der letzte Link auf eine Inode entfernt und
  2. kein Prozess mehr auf die Daten zugreift.

Dies bedeutet dass man rm problemlos aufrufen kann solange ein Prozess die Daten zugreift. Dieser kann die Daten Störung bis zum Ende lesen. War es letzte Link und Prozess werden die Daten Schließen der Datei durch den Prozess automatisch Betriebssystem freigegeben.

Sicheres Löschen

Das Betriebssystem gibt nach rm nur die Datenblöcke frei die Daten aber unter Umständen noch einige Zeit auf Platte. Sensible Daten (z.B. Passwörter oder Kreditkartennummern) aber nicht mehr gelesen werden können. Zum Löschen muss man daher die Datei öffnen alle Blöcke überschreiben. Auch manche Dateisysteme bieten Option freigewordene Blöcke sofort zu überschreiben. Dies jedoch Zeit und wird daher nur in angewendet.

Die Vormagnetisierung der Schicht auf der gestattet bei nur einmaligem Überschreiben mit relativ Aufwand die Wiederherstellung der Daten. Dies liegt dass die Information aufgrund der Hysteresekurve magnetischer Materialien nicht vollständig verloren geht. Daten sollten daher mehrfach mit unterschiedlichen Mustern werden (mindestens fünfmal).

Dateiwiederherstellung

Unix unterstützt normalerweise nicht die Wiederherstellung Dateien. Freigewordene Datenblöcke werden unter Umständen sofort neuen Daten anderer Prozesse belegt.

Es existieren jedoch Dateisysteme die eine Wiederherstellung unterstützen. Obwohl es seit einigen Jahren entsprechende Entwicklungen gibt hat das "undelete" noch nicht durchgesetzt.

Syntax

rm [optionaler Zusatzparameter] Dateiname 

Beispiel:

rm test.txt 
Die Datei "test.txt" wird aus dem gelöscht in dem man gerade ist.

optionale Zusatzparameter: (Auswahl) Es gibt eine Reihe von Parametern. Einige davon werden von POSIX gefordert ( -fiRr und -- ) das GNU - rm kennt eine erweiterte Parameterliste ( -dfirvR --help --version und -- ). Details über die in einem System Variante erfährt man durch einen Blick in man page ( man rm ).

-f
(force) Lösche Datei ohne Rückfrage und gib Beschwerde aus falls eine Datei gar nicht
-i
(interactive) Für jede Datei wird rückgefragt ob gelöscht werden soll.
-r
(recursive) lösche ein vollständiges Verzeichnis rekursiv.
-v
(verbose) zeige die Namen aller gelöschten Dateien

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