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Robert Ley


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Dr. Robert Ley (* 15. Februar 1890 in Niederbreidenbach bei Nümbrecht Rheinland ; † 25. Oktober 1945 in Nürnberg ); hatte Chemie studiert und machte unter Nationalsozialistischen Regime eine politische Karriere.

1923 trat Ley in die NSDAP ein. Hitler berief ihn 1925 zum Gauleiter im Rheinland-Süd später 1928 zum Leiter im Gau Köln-Aachen. Nach Regierungsübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 wurde Dr. Ley Chef des "Aktionskomitees Schutz der Deutschen Arbeit" dessen Aufgabe die der untereinander zerstrittenen Gewerkschaften war. Kurz darauf die Deutsche Arbeitsfront (DAF) gegründet eine Einheitsgewerkschaft die Arbeiter Angestellte Handwerker und Unternehmer in sich vereinigte somit über ein großes Machtpotenzial verfügte.

Innerhalb der DAF gründete Dr. Ley die "Nationalsozialistische Gemeinschaft ' Kraft durch Freude '" ( KdF ) die auch finanziell schlechtgestellten Arbeitnehmern sowie Familien ein umfangreiches Angebot an Freizeitaktivitäten (z.B. auf den KdF-Schiffen) bieten konnte. Als Nachfolger Gregor Strassers wurde Ley 1934 Reichsorganisationsleiter.

Ab 1939 verlor Dr. Ley zunehmend an Einfluss. Fritz Sauckel als Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz machte wichtige Funktionen streitig. Ley entzog sich der im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess am 25. Oktober 1945 indem er in seiner Zelle im Gefängnis den Freitod wählte.

Literatur

  • H.W. Brandenburger Ley-Land. Dr. Ley und der Nationalsozialismus im Köln 1988



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