Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 15. November 2019 

Robert Volkmann


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Friedrich Robert Volkmann (* 6. April 1815 in Lommatzsch bei Meißen 30. Oktober 1883 in Budapest ) war ein deutscher Komponist.

Vita

Volkmann der Sohn eines Kantors war seit seiner Kindheit mit Musik vertraut und Gesangs- Klavier- Orgel- Violin- und Violoncellounterricht. Nach Besuch des Gymnasiums in Freiberg ( 1832 / 33 ) absolvierte er 1833 bis 1835 das Lehrerseminar. Gleichzeitig erhielt er weiteren 1836 zog Volkmann nach Leipzig um sich u.a. in Privatstunden beim Kantor der Nikolaikirche Carl Friedrich Becker weiterzubilden. Abschluss des Unterrichtes erhielt Volkmann 1839 eine Stelle als Gesangslehrer in Prag die ihm allerdings nicht sonderlich zusagte. Jahre 1841 erfolgte der Umzug nach Budapest wo er bis 1844 als Privatlehrer und Korrespondent der Allgemeinen Musikzeitung wirkte. Nach einer kurzen Periode freien sah er sich gezwungen 1848 erneut eine Stelle zu suchen und Chordirektor und Organist am israelischen Reformtempel. Anfang 1850er Jahre konnte er erste Erfolge als verbuchen (v.a. mit seinem zweiten Klaviertrio). Ab 1854 lebte Volkmann in Wien ohne jedoch den erhofften (finanziellen) Erfolg erzielen. Deshalb kehrte er 1858 wieder nach Budapest zurück um dort den Rest seines zu verbringen. In dern 1860er Jahren erfreute sich wachsender internationaler Anerkennung und schuf viele bedeutendsten Werke. Seit etwa 1870 komponierte er kaum noch. 1875 wurde Volkmann schließlich Professor für Komposition der Landesakademie in Budapest ein Amt das er bis zu Tode inne hatte.

Stil

Volkmann lässt sich stilistisch zwischen Schumann und Brahms mit dem er persönlich befreundet war Ausgangspunkt für sein Schaffen ist jedoch die Mozart - Haydn - Beethoven . Teilweise lassen sich auch "ungarische" Elemente und einzelne Einflüsse der neudeutschen dingfest machen. Allerdings muss Volkmann insgesamt eher konservativ angesehen werden. Auf Grund der vielen Einflüsse kann er aber keiner bestimmten Strömung werden. Volkmann favorisierte kleinere Formen wie Klavierstücke Lieder komponierte jedoch auch einige großformatige Werke. seine kleineren Werke teilweise Gefahr laufen biedermeierlich wirken weisen seine größeren manchmal eine gewisse zur Konzentration auf einen einzigen Gedanken auf. steht in Volkmanns Schaffen Grandioses das den zu den "Großen" seiner Zeit nicht zu braucht neben Belanglosigkeiten. Insgesamt allerdings stehen seine über dem Durchschnitt seiner Zeit und weisen durchaus persönliche Handschrift auf.

Werke

  • Orchesterwerke
    • Symphonie Nr.1 d-moll op.49 (1862/63)
    • Symphonie Nr.2 B-Dur op.53 (1864/65)
    • Serenade Nr.1 C-Dur op.62 für Streicher
    • Serenade Nr.2 F-Dur op.63 für Streicher
    • Serenade Nr.3 d-moll op.69 für Violoncello Streicher (1870)
    • Ouvertüren
    • Violoncellokonzert a-moll op.33 (1853-55)
    • Konzertstück C-Dur op.42 für Klavier und (1861)
  • Kammermusik
    • 2 Klaviertrios (Nr.1 F-Dur op.3 1842/43 b-moll op.5 1850)
    • Streichquartett Nr.1 a-moll op.9 (1847/48)
    • Streichquartett Nr.2 g-moll op.14 (1846)
    • Streichquartett Nr.3 G-Dur op.34 (1856/57)
    • Streichquartett Nr.4 e-moll op.35 (1857)
    • Streichquartett Nr.5 f-moll op.37 (1858)
    • Streichquartett Nr.6 Es-Dur op.43 (1861)
  • Vokalmusik
    • Lieder
  • Klaviermusik
    • Sonate c-moll op.12
    • Variationen über ein Thema von Händel
    • Lieder der Großmutter op.27
    • Ungarische Skizzen op.24 (4hdg. 1861)
    • 3 Märsche op.40 (4hdg. 1859)
    • Sonatine G-Dur op.57 (4hdg. 1868)
    • kleinere Stücke für 2 bzw. 4



Bücher zum Thema Robert Volkmann

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Robert_Volkmann.html">Robert Volkmann </a>