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Rokoko


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Die päpstliche Basilika in Ottobeuren (1750)

Decke der Wallfahrtskiche in Steinhausen

Rokoko Kapitelle in Steinhausen

Die kunstgeschichtliche Epoche des Barock fand eine Weiterentwicklung im Rokoko . Stiltypisch sind überbordende Verzierungen an Bauten Möbeln Geräten etc. und vor allem die jeglicher Symmetrie die im Barock noch als wichtiges Element verwendet wurde. die Stelle fester Formen treten leichte zierlich Linien und häufig rankenförmige Umrandungen. Die Rocaille Muschelwerk ) soll namensgebend für diese Kunstrichtung gewesen (Diese bewusste Abkehr von Symmetrie wurde später Jugendstil wieder aufgegriffen.)

Die Asamkirche in München (siehe hier) steht an der Schwelle zum Rokoko tritt hier die typische Leitform im Ornament Rocaille noch nicht auf. Man findet sie in den späten 1730er Jahren doch herrschen in dieser Zeit noch florale Ornamentmotive vor in der Amalienburg in München-Nymphenburg). Das Rokoko die Rocaille werden aus Frankreich vor allem Ornamentstichvorlagen nach Deutschland importiert das Zentrum solcher ist Augsburg. Von daher geht sie in Formenrepertoire vieler süddeutscher Stukkateure über bis die des Rokoko im Werk Dominikus Zimmermanns ihren erreicht: Im Chor der Wieskirche erscheinen "gebaute Ebenfalls hervorzuheben ist sein Wirken bei der und Stuckierung der Wallfahrtskirche Steinhausen (1727-1733) zwischen Bad Schussenried und Biberach an der Riß .

In Österreich gibt es nur vereinzelte für den Rokoko (etwa die Inneneinrichtung von Schönbrunn ) - hier geht der Barock um 1765 fast ohne Zwischenstufen in den Klassizismus über.

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