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Rotalgen



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Rotalgen

Batrachospermum moniliforme
(Foto: Dr. Ralf Wagner)
Systematik
Klassifikation : Lebewesen
Domäne : Eukaryonten (Eucaryota)
Reich : Protisten (Protista)
Unterreich : Rotalgen (Rhodophyta)
Unterklassen
  • Florideen (Florideophycidae)
  • Bangiophycidae

Die Rotalgen (Rhodophyta) bilden ein eigenes Unterreich innerhalb Reichs der Protisten . Sie gehören zu den Eukaryonten (Eucaryota) und kommen in der Mehrzahl der Litoralzone des Meeres vor.

Die Küsten Australiens beherbergen eine vergleichsweise große Artenvielfalt. Einige Arten finden sich auch im Süßwasser in Bächen und manche einzelligen Rotalgen kommen im feuchten Erdreich vor. Mehrzahl der Rotalgen sind jedoch Mehrzeller .

Rotalgen sind autotrophe Organismen die ihren Energiebedarf durch Photosynthese decken. Rotalgenzellen enthalten photosynthetisch aktive Chromatophoren Rhodoplasten genannt die Chlorophyll a aber nicht wie alle höheren Pflanzen Chlorophyll b enthalten. Allen Rotalgen gemeinsam das farb- und namengebende Phycoerytrin das ein bei der Photosynthese ist der Rotalgen besonders kurzwelliges Licht anpasst. Da kurzwelliges Licht tiefer ins eindringt können Rotalgen in tieferem Wasser (bis m) als andere Pflanzen vorkommen.

Neben ihrer Photosynthese unterscheiden die Rotalgen auch von allen anderen Organismen durch ihre in denen sie ihre Nährstoffe speichern.

Eine weitere Besonderheit der Rotalgen ist Fortpflanzung : Als einzige Organismengruppe haben Rotalgen drei im Lebenszyklus nämlich den Gametophyt den Karposporophyt den Tetrasporophyt.

Rotalgen werden vom Menschen genutzt: Sie Agar (Agar-agar) für die experimentelle Biologie und insbesondere in Asien direkt als Nahrungsmittel genutzt.

Rotalgen sind durch Fossilien seit dem Erdzeitalter des Ordovizium bekannt. Alle heutigen Rotalgen können in einzigen Klasse Rhodophyceae zusammengefasst werden. Es gibt insgesamt 4000 Arten die in die beiden Unterklassen Florideen (Florideophycidae) und Bangiophycidae eingeteilt werden. Erstere wahrscheinlich eine natürliche Gruppe zweitere vermutlich paraphyletisch d. h. sie enthält nicht alle ihres letzten gemeinsamen Vorfahrens.



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