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Rudolf Carnap


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Leben

Carnap Rudolf ( 1891 - 1970 ) war einer der Hauptvertreter der philosophischen Bewegung die als logischer Positivismus oder logischer Empirismus bekannt wurde.

Carnap wurde am 18. Mai 1891 in Ronsdorf (heute Wuppertal ) geboren. Er studierte Mathematik Physik und Philosophie . Er anerkannte vor allem die Bedeutung deutschen Mathematikers Gottlob Frege für die Mathematik und die der Philosophen Bertrand Russell und Ludwig Wittgenstein für die Philosophie. Carnap wurde zu leitenden Mitglied des Wiener Kreises einer Gruppe positivistischer Wissenschaftler und Philosophen. Jahr 1935 floh er vor den Nationalsozialisten in die USA wo er an der University of unterrichtete. 1954 nahm er eine Professorenstelle an der University of California in Los Angeles an. Er starb in Santa Monica ( Kalifornien ) am 14. September 1970 .

Werk

Carnap betrachtete die Philosophie als logische Analyse . Im Vordergrund stand bei ihm die der Sprache der Wissenschaften da er die empirischen wissenschaftlichen Begriffe für die einzigen sachlich hielt. Seine frühen Versuche in The Logical Structure of the World ( 1928 ) alle Behauptungen der Wissenschaft auf sprachliche zu reduzieren seine wachsende Vorliebe für eine Sprache (physikalistische Sprache) seine Beschäftigungen mit der Syntax der Wissenschaftssprache in The Logical Syntax of Language ( 1934 ) sowie seine vielzähligen Untersuchungen zu der Prüfbarkeit und Bestätigbarkeit empirischer Sätze sind Beweise Carnaps Überzeugung dass die Probleme der Philosophie die Probleme der Sprache beschränkt werden können.

Carnaps Toleranzprinzip oder das Prinzip von Konventionalität der Sprachformen unterstreichen einen freien und Sprachaufbau. Sein besonderes Interesse galt dem Aufbau Logiksysteme. Bedeutsames leistete er auch im Bereich Wahrscheinlichkeitslehre wobei er in seinem Werk Logical Foundations of Probability ( 1950 ) zwischen statistischer und logischer Wahrscheinlichkeit unterscheidet.

Siehe auch




Bücher zum Thema Rudolf Carnap

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