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Rudolf von Rheinfelden


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Rudolf von Rheinfelden (auch Rudolf von Schwaben ) war im Heiligen Römischen Reich ein Gegenkönig Heinrichs IV. . Er war der Sohn des Grafen von Rheinfelden .

1057 entführte Rudolf die elfjährige Tochter Mathilde Kaiserin Agnes von Poitou aus dem Kloster und erzwang so nur die Einwilligung zur Vermählung ( 1059 ) sondern auch die Übertragung des Herzogtums Schwaben und der Verwaltung Burgunds . Mathilde die Schwester Heinrichs IV. starb bereits kurz darauf am 12. Mai 1060 .

Rudolf stellte sich 1066 an die Spitze der Fürstenverschwörung gegen IV. und trachtete selbst nach der Krone. unterstützte er jedoch den Kaiser und kämpfte dessen Kriegen gegen die Thüringen und Sachsen seiner Seite. So nahm er auch im 1075 an der Spitze der Schwaben an Schlacht bei Hohenburg teil.

Erst als im Februar 1076 Papst Gregor VII. den Bann über Heinrich ausgesprochen hatte entschloss er zum offenen Vorgehen. Mit den Herzogen von und Kärnten bewirkte er im Oktober auf einer zu Trebur den im Beisein der päpstlichen Legaten Beschluss dass Heinrich IV. wenn er nicht Jahresfrist vom Banne losgesprochen werde aufgehört habe Kaiser zu

Dieser kam aber obwohl seine Gegner Alpenpässe bewachten dennoch nach Italien und erhielt Ende Januar 1077 durch den Gang nach Canossa die gewünschte Lossprechung vom Papst was die deutschen Fürsten nicht davon abhielt am 15. März Herzog Rudolf in Forchheim zum deutschen König zu wählen nachdem auf die Investitur der Bischöfe verzichtet und Wahlrecht der Fürsten anerkannt hatte. Am 26. März krönte ihn Erzbischof Siegfried zu Mainz der Papst der Heinrich im November von mit dem Bann belegte auch bestätigte.

Rudolf musste sich jedoch vor Heinrich Sachsen zurückziehen der ihn im Juni 1077 Ulm mit der Acht belegte und sein Herzogtum Schwaben an Friedrich von Hohenstaufen verlieh. Beide zogen hierauf gegeneinander zu und nachdem Heinrich IV. in der Schlacht Mellrichstadt am 7. August 1078 sowie am 27. Januar 1080 in der Schlacht bei Flarchheim unweit Mühlhausen den Kürzeren gezogen und der Papst Rudolf eine Krone zugesandt und seinen Getreuen Sünden erlassen hatte verlor Rudolf in dem günstigen Treffen bei Mölsen unweit Merseburg die rechte Hand wurde zugleich tödlich Unterleib verwundet und starb am Tage darauf 15. Oktober 1080) in Merseburg wo er im begraben wurde und seine abgehauene rechte Hand aufbewahrt wird.




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