Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 22. September 2019 

Ruhrbesetzung


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Ruhrkampf oder die Ruhrbesetzung bezeichnet einen politisch-militärischen Konflikt im Ruhrgebiet 1923 . Er war eines der großen Probleme Krisenjahr der Weimarer Republik .

Inhaltsverzeichnis

Ausgangslage

Deutschland musste auf Grund des Versailler Vertrages Reparationen an die alliierten des Ersten Weltkriegs zahlen. 1921 besetzte Frankreich Duisburg Düsseldorf und Ruhrort im Streit um die Höhe der deutschen Reparationen und drohte im weiteren Verlauf des mit der Besetzung des ganzen Ruhrgebietes . Auf Grund von großen wirtschaftlichen Problemen Deutschen Reiches verzichteten die Alliierten 1922 auf Reparationszahlungen in Form von Geld und forderten dessen Sachleistungen (Holz Kohle) ein. Am 26. Dezember stellte die alliierte Reparationskonferenz einstimmig fest Deutschland mit den Reparationslieferungen in Rückstand war.

Besetzung

Nachdem am 9. Januar 1923 die beschloss dass Deutschland absichtlich die Lieferungen zurückhält am 11. Januar 1923 das Ruhrgebiet von französischen und belgischen Truppen mit anfangs 60.000 100.000 Mann besetzt. Ziel war die Reperationszahlungen in Kohle einzutreiben (Politik der "produktiven Pfänder"). Ruhrgebiet war das Zentrum der deutschen Schwerindustrie . Eine Besetzung des Ruhrgebiets traf sich mit Interessen Frankreichs an den links rheinischen Gebieten.

Ruhrkampf

Die Besetzung löste einen Aufschrei nationaler im Deutschen Reich aus. Die Reichsregierung unter dem parteilosen Wilhelm Cuno rief die Bevölkerung zum "passiven Widerstand" Es wurden keine Reparationen mehr gezahlt Industrie und Verkehr wurden mit Generalstreiks teilweise lahm Betriebe und Behörden leisteten teilweise den Anordnungen Besatzer keine Folge. Frankreich reagierte darauf mit verhängten Strafen die mit unter bis zur aus dem Ruhrgebiet gingen. Inzwischen begingen ehemalige Freikorpsmitglieder und auch Kommunisten Sabotageakte und terroristische Anschläge gegen die Besatzer. wiederum reagierten mit Sühnemaßnahmen und Todesurteilen die eskalierte und forderte 137 Tote. Personen die Albert Leo Schlageter zum Tode verurteilt wurden wurden vom Volk als Märtyrer angesehen.

Ende des Ruhrkampfs

Während des passiven Widerstandes wurden die von etwa 2 Millionen Arbeiter des Ruhrgebiets Staat übernommen dazu wurde mehr Geld gedruckt. war das nicht tragbar da die Wirtschaftskrise verstärkte die Inflation in Deutschland und Produktions- und Steuerausfälle den Haushalt belasteten.

Der passive Widerstand musste schließlich am 26. September 1923 vom neuen Reichskanzler Gustav Stresemann aufgegeben werden. Das Ende des Ruhrkampfes einen Vorwand für eine Diktatur in Bayern . Der volkswirtschaftliche Gesamtschaden der Ruhrbesetzung belief sich auf 5 bis 4 Milliarden Goldmark . Das Ende des Ruhrkampfs ermöglichte eine die die Bedingung für eine Neuverhandlung der war.

Ende der Ruhrbesetzung

Auf Druck der USA und Großbritanniens lenkte Frankreich im Herbst 1923 ein ein neuer Reparationsplan der Dawes-Plan wurde 1924 entwickelt. Die Besatzung des Ruhrgebietes endete gemäß des 1924 verabschiedeten Dawes-Plan im August 1925 .

Siehe auch: Rheinischer Separatismus

Weblinks



Bücher zum Thema Ruhrbesetzung

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Ruhrkampf.html">Ruhrbesetzung </a>