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Ruprecht von Eggenberg


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Ruprecht von Eggenberg (* 1546 / † 7. Februar 1611 in Graz ( Steiermark - Österreich ) war ein österreichischer Feldherr.

Er entschied sich frühzeitig für eine Laufbahn. 1572 trat er als Hauptmann in spanische Dienste und diente in den Niederlanden unter dem großen Feldherren Alexander Farnese Herzog von Parma und Piazenca. Eggenberg konnte hier große Erfahrungen sammeln. Von Karl II. wurde Ruprecht v. Eggenberg zum Erzherzoglichen Rat und zum Hauptmann des Hauptschlosses Graz ernannt. Wegen der wachsenden Türkengefahr wurde ab 1592 als Truppenführer eingesetzt. Am 22. Juni 1593 besiegte Eggenberg in der Schlacht bei Sissek eine türkische Übermacht unter Hassan Pascha. Im Jahr 1594 erhielt Eggenberg das Kommando über die österreichischen Truppen der Grenze zu Kroatien und eroberte 1595 die türkische Festung Petrinia. Zum Feldobristen in Ober- Ungarn wurde Eggenberg 1596 ernannt und 1597 erfolgte die Ernennung zum General-Feld-Obrist-Feldzeugmeister . Wegen seiner Verdienste wurde Ruprecht v. Eggenberg vom Kaiser schließlich in den Freiherrenstand erhoben. Er quittierte 1606 den Dienst und zog sich nach zurück wo dann 1611 verstarb.

In seinem Testament von 1609 hatte Ruprecht von Eggenberg festgelegt daß er im Mausoleum am Schloßberg zu Ehrenhausen beigesetzt werden solle. Gemäß seinem letzten wurde er dann in dem 1693 eingeweihten Mausoleum beigesetzt. Weiterhin hatte Ruprecht v. Eggenberg in seinem Testament bestimmt das in Mausoleum nur männliche katholische Familienmitglieder im Generals- Obristenrang bestattet werden dürfen.




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