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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 10. Juli 2020 

Spezialeinsatzkommando


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Ein Spezialeinsatzkommando (kurz SEK ) früher auch Sondereinsatzkommando genannt ist eine Sondereinheit der Polizei . In Deutschland verfügen die Polizeien aller Bundesländer über eines oder mehrere SEKs.

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen verfügt beispielsweise über 6 SEK's während die meisten anderen Bundesländer SEK zentral eingerichtet haben. Das SEK kann der Bereitschaftspolizei oder auch einer großen überörtlichen (Präsidien etc.) angegliedert sein. Ein SEK setzt aus mehreren Gruppen zusammen. Nur in Ausnahmesituationen z.B. Geisellagen rückt das gesamte SEK aus.

Die Mitglieder eines SEKs sind speziell und intensiv trainierte Polizeibeamte. Beim SEK finden Polizeibeamte Verwendung die bereits im regulären Polizeidienst waren und die sich einem extrem harten stellen müssen um in die Spezialeinheit aufgenommen werden. I.d.R. wird von den Bewerbern nur geringer Prozentsatz in das SEK aufgenommen. Bei bestandenem Aufnahmetest erfolgt eine mehrmonatige Spezialausbildung in v.a. körperliche und psychische Belastbarkeit aber auch in Gebäuden Fahr- und Klettertraining Kampfsport sowie Schießausbildung antrainiert werden.

Spezialeinsatzkommandos stehen insbesondere bei spektakulären Geiselnahmen auch bei brisanten Entführungsfällen im Rampenlicht der Beispiele hierfür waren das Geiseldrama von Gladbeck August 1988 oder die Kaperung eines Touristikbusses Köln 1995 Geiselnahmen in Gefängnissen u.a. Obwohl vielbeachtet machen derartige Einsätze nur einen geringen des SEK-Alltags aus. Ein SEK wird in Regel in Situationen eingesetzt in denen herkömmlich und ausgerüstete Polizisten überfordert oder gefährdet wären. betrifft in erster Linie die Festnahme mutmaßlich Personen.

Eine typische (aber bei weitem nicht einzige) Aufgabe eines SEKs ist die Erstürmung Gebäudes in dem sich ein bewaffneter Geiselnehmer um diesen zu überwältigen und die Geiseln befreien.

SEK-Kräfte tragen schwere kugelsichere Westen Sturmhelme (standardmäßig) Pistolen und je nach Einsatzlage Maschinenpistolen verschiedener Typen. Die Ausstattung ist in einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Gelegentlich werden auch Schrotflinten (Kampf-)Hunde eingesetzt. Zu ihrem eigenen Schutz und ihrer Angehörigen vor Racheakten tragen sie außerdem damit ihre Identität verborgen bleibt. Das SEK sowohl in oben beschriebener "voller Kampfmontur" als zivil in Aktion um bei Zugriffen auf nicht von vorneherein erkannt zu werden.

In den Bundesländern zählen zu den auch die Mobilen Einsatzkommandos (MEKs). Sie arbeiten sehr eng mit SEKs zusammen und sind spezialisiert auf Observationen Einsätze zwischen wechselnden Orten (z.B. Omnibusentführungen).

SEKs sind wie auch die GSG 9 des Bundesgrenzschutzes in den frühen 1970er Jahren vor zur Terrorismusbekämpfung gegründet worden.

Siehe auch: Präzisionsschützenkommando



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