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Safran


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Safranfäden

Safran (von arabisch za'farān) ist eine im violett blühende Krokus -Art (Crocus sativus).

Als Gewürz werden die getrockneten süß-aromatisch duftenden Staubfäden Um ein Kilogramm der Staubfäden zu gewinnen man etwa 80.000 bis 150.000 Blüten aus Anbaufläche von ca. 1000 m 2 die von Hand aus den Blüten werden müssen. Deshalb zählt Safran zu den Gewürzen überhaupt.

Angebaut wird Safran im Iran und in Europa dort vor allem im Mittelmeerraum. Der Safran soll aus Südfrankreich kommen (Gâtinais-Safran) weitere sind Spanien und Österreich . Ein kleines Anbaugebiet (2.500 m 2 ) existiert in der Schweiz im Dörfchen Mund .

Safran schmeckt bitter-scharf was bei normaler - anders als der typische Duft - zum Tragen kommt und enthält Carotinoide vor allem Crocin die dafür verantwortlich dass mit Safran gewürzte Gerichte sich intensiv färben ("Safran macht den Kuchen geel ..."). enthält er ätherische Öle und den Bitterstoff In Europa bekannte Gerichte die Safran enthalten Bouillabaisse Risotto alla milanese und Paella . Im Iran werden besonders Reisgerichte gerne Safran verfeinert.

Bereits die Phönizier verwendeten Safran als Heil- und Gewürzmittel. hatten sie ihn vermutlich von den Indern. in der Antike war er ein Luxusartikel. das Fälschen oder Verschneiden von Safran standen Strafen.

Noch heute ist das Fälschen von weit verbreitet man sollte ihn deshalb grundsätzlich gemahlen kaufen - es ist nicht ausgeschlossen nur eine überteuerte Kurkuma -Mischung zu erhalten. Safranfäden werden zwar auch aber wer mit Aussehen und Geruch vertraut kann den Unterschied erkennen.

Um den aromatischen Duft zu bewahren Safran nicht allzu lange gekocht werden. Es sich die Staubfäden einige Minuten in etwas Wasser einzuweichen und mit der Flüssigkeit gegen der Garzeit dem Gericht zuzugeben.

Falscher Safran ist eine Bezeichnung für die Färberdistel (Carthamus tinctorius) die früher zum Färben Seide verwendet wurde.

Siehe auch: Liste der Küchenkräuter und Gewürze



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