Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 22. Juli 2019 

Ho-Chi-Minh-Stadt


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Thành Phố Hồ Chí Minh
Lage
Region: Südost
Fläche: 2 095 km²
Bezirke: 22 (17 städtisch und 5 ländlich)
Bevölkerung
Bevölkerung : ca. 6 Millionen
Volksgruppen: Viet Hoa
Verwaltung
Ratsvorsitzender: Huynh Dam
Vors. d. Volkskomitees: Le Thanh Hai
Karte

Saigon-Stadt ist die größte Stadt Vietnams . Sie liegt etwas nördlich des Mekongdeltas dem Westufer des Saigon-Flusses. Unter ihrem alten Saigon war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Südvietnam .

Inhaltsverzeichnis

Name

HoChiMinh-Stadt bekam ihren Namen im Jahr 1976 nachdem Nord- und Südvietnam gewaltsam vereinigt worden waren. ist im Ausland nach wie vor unter alten Namen Saigon bekannt. Da auch der Name Thành Phố Hồ Chí Minh etwas sperrig ist wird auch in wird die Stadt häufig Sài Gòn genannt obwohl dies offiziell nur den Bezirk von Saigon-Stadt bezeichnet.

Als Abkürzung sieht man oft TPHCM bzw. HCMC oder HCM City (vietnamesisch bzw. englisch).

Bevölkerung

Saigon hat etwa sechs Millionen Einwohner 2003). Damit ist sie die bevölkerungsreichste Stadt sowie die bevölkerungsreichste administrative Einheit des Landes.

Neben ethnischen Vietnamesen gibt es zahlreiche ( Hoa ). Auch Menschen von anderen ethnischen Minderheiten leben in Saigon-Stadt.

Verwaltung

Saigon ist eine Stadt auf dem Niveau wie die Provinzen Vietnams. Sie wird ähnlich wie eine Provinz verwaltet wobei der und das Volkskomitee die wichtigsten verwaltungstechnischen Einheiten

Die Stadt ist in 22 Bezirke Davon sind fünf Landbezirke welche innerhalb der von Saigon liegen. Diese sind Nha Be Gio Hoc Mon Cu Chi und Binh Die restlichen siebzehn Bezirke sind Stadtbezirke wobei die fünf Bezirke des Stadtzentrums Namen haben sind Tan Binh Binh Thanh Phu Nhuan Duc and Go Vap) und die anderen durchnumeriert sind.

Geschichte

Zur Zeit als Saigon gegründet wurde Südvietnam noch nicht von Vietnamesen bewohnt. Saigon wahrscheinlich zwischen dem ersten und sechsten Jahrhundert Fischerdorf inmitten von Sumpfland von einem Khmer -Volk gegründet und hieß Prei Nokor ( Dorf im Wald ).

Unter der Herrschaft des Angkor -Reiches entwickelte sich Prei Nokor bis zum Jahrhundert zu einem wichtigen Handelszentrum am Mekong auch eine Garnison war und wo sich malaiische chinesische und indische Händler ansiedelten.

Zur gleichen Zeit wurden nach und die Khmer-Reiche (wichtig z.B. Champa ) im Süden des heutigen Vietnams durch Vietnamesen unter der Nguyen-Dynastie eingenommen. Es wird dem vietnamesischen Adeligen Phuc Chu zugeschrieben aus Saigon wieder eine Siedlung gemacht zu haben. Er wurde 1698 die Region entsandt um Verwaltungsstrukturen aufzubauen. Der Saigon stammt ebenfalls aus dieser Zeit.

Noch mehr Bedeutung gewann Saigon durch Tay Son-Rebellion während der Saigon kurz Hauptstadt war und nach deren Ende sich die endgültig als Verwaltungszentrum etablierte; u.a. weil die Gia-Dinh-Zitadelle zur Stadtbefestigung errichtet wurde.

Im Jahr 1861 wurde Saigon durch Franzosen eingenommen nachdem es schon jahrzehntelange französische in Vietnam gegeben hatte und wurde 1862 dem Vertrag von Saigon Hauptstadt von Cochinchina . Während der Kolonialherrschaft der Franzosen wurde zu einem wichtigen Verwaltungszentrum wovon der heute sichtbare französische Einfluss vor allem in der zeugt. Unter der französischen Kolonialverwaltung wurde das Umland von Saigon trockengelegt Kanäle errichtet und zugeschüttet und Saigon bekam das Flair einer südfranzösischen Stadt.

Im Jahr 1954 wurden die Franzosen die Viet Minh in der Schlacht von Dien Bien Phu besiegt und mussten sich aus Vietnam Davor hatten sie aber Kaiser Bao Dai installiert welcher Saigon zur Hauptstadt seines machte. Nach der Teilung Vietnams in Süd- Nordvietnam blieb Saigon Hauptstadt des südlichen Teils der totalitären Regierung von Präsident Ngo Dinh Diem .

Während des Vietnamkriegs waren Tausende amerikanischer Soldaten in Saigon wovon die lokale Wirtschaft profitierte was aber zur Entwicklung von ausufernder Prostitution führte. Am des Vietnamkriegs im Jahr 1975 wurde Saigon die nordvietnamesischen Kräfte und ihrer Verbündeten den Viet Cong überrannt. Während die Vietnamesen dieses Ereignis Befreiung Saigons bezeichnen nennen es die Amerikaner den Fall Saigons .

Die siegreichen Kommunisten änderten den Namen Stadt in Saigon um ihren Führer Ho Chi Minh zu ehren.

Viele Einwohner der Stadt die vorher den Amerikanern kooperiert hatten wurden in Umerziehungslager während viele tausend andere als Boat People das Land verließen.

Seit 1986 dem Jahr der Einführung doi moi hat sich Saigon rasant zum und Wirtschaftszentrum Vietnams entwickelt wovon einige schimmernde und Nobelhotels im Stadtzentrum zeugen.

Erreichbarkeit

Der Flughafen von Saigon heißt Tan Son Nhat und befindet sich etwas nördlich des Er wird von einigen Fluglinien direkt von aus angeflogen ansonsten bestehen Verbindungen in alle Städte Asiens; Inlandsflüge gibt es ebenso von in alle größeren Städte Vietnams.

Per Bahn kann man Saigon von nördlich gelegenen Städten erreichen. Mehrere Züge fahren von Hanoi nach Süden und enden in Saigon. gesamte Reise dauert 30 bis 40 Stunden einigen Städten Mittelvietnams sind die Reisezeiten jedoch

Brauchbare Busverbindungen gibt es von vielen Vietnams sowie aus Kambodscha .

Stadtverkehr

Saigon verfügt weder über ein U-Bahn ein Straßenbahnnetz. Da das Busnetz ebenfalls recht ist bleiben dem Besucher wie dem Einheimischen Moped(taxi) Cyclo (das Fahrradtaxi) oder das motorisierte Taxi.

Sehenswürdigkeiten

Cholon

Cholon der 5. Bezirk ist das Chinatown von Saigon. Ursprünglich war Cholon - deutsch großer Markt - eine Stadt für sich selbst jedoch v.a. durch den hohen Zuzug von mit Saigon verschmolzen. Cholon wird von einer Million ethnischer Chinesen bewohnt die durch ihre Apotheken Restaurants und Geschäfte das Viertel dominieren. ist auch der Bezirk wo es (getreu Namen) die meiste geschäftliche Aktivität gibt. Die der Bewohner sind aus verschiedenen Regionen Südchinas Vietnam eingewandert und haben ihre Dialekte und behalten. Es gibt eigene Tempel für die die aus Chaozhou abstammen und eigene Tempel jene aus Guangzhou usw.

Um die Jahrhundertwende war Cholon auch verruchtes Vergnügungsviertel wo der Konsum von Opium nur eines der angebotenen Vergnügen war. Graham Greene war unter den Besuchern. Seit den Jahren waren die vollgestopften Straßen Cholons ein Versteck für Viet Minh und später die Viet Cong während nach der Wiedervereinigung mit Nordvietnam speziell während des Krieges mit der Volksrepublik China die Chinesen einen großen Anteil der Boat People ausmachten.

Cholon beherbergt die sehenswerte Quan-Am-Pagode und Thien-Hau-Pagode.

Dong Khoi und Nguyen Hue

Dong Khoi war unter dem Namen Rue Catinat schon während der französischen Kolonialherrschaft die Saigons. Während des Vietnamkriegs war sie Standort zahlreichen Bars und Bordellen die die Bedürfnisse amerikanischen Soldaten befriedigten. Seit Doi Moi wird Straße des Aufstands wie die deutsche Übersetzung lauten würde ihrem alten Ruf gerecht und man findet viel Bars Restaurants und teure Designerläden.

Nguyen Hue ist die Parallelstraße zu Khoi; sie wurde als Boulevard Charner errichtet war die Champs Elysées des Ostens. Nguyen Hue ist heute aber eher eine lärmige Durchzugsstraße; sehenswert ist der Blumenmarkt vor dem Tet -Fest.

Am nördlichen Ende von Nguyen Hue sich das ehemalige Rathaus ein Kolonialbau aus Jahr 1906 wo heute das Volkskomitee untergebracht

Notre Dame

Die zwischen 1877 und 1883 errichtete aus Backstein ist eines der bedeutendsten Gebäude Saigon und ist auch das Zentrum der Kirche in Südvietnam. Die Kathedrale befindet sich Nordende von Dong Khoi.

Jeden Sonntag gibt es in englischer gehaltene Messen.

Hauptpostamt

Gleich gegenüber von Notre Dame befindet das Gebäude des Hauptpostamts aus den 1880er das seitdem fast nicht verändert wurde. Die wurden jedoch kürzlich renoviert und modernisiert. Von riesigen Gemälde im Inneren scheint Onkel Ho über die Geschäfte zu wachen.

Wiedervereinigungspalast

Der frühere Präsidentenpalast Südvietnams ist heute und er wird gelegentlich für Staatsempfänge genutzt. wurde in den 1960ern gebaut. Berühmtheit erlangte Palast als am 30. April 1975 nordvietnamesische die Umzäunung des Palasts durchbrachen und damit Vietnamkrieg beendet war. Wenige Zeit zuvor hatte letzte amerikanische Hubschrauber das Gebäude verlassen; die der Amerikaner und der südvietnamesischen Regierung die in der Eile zurückgeblieben waren kann man im Museum besichtigen.

Kriegsopfermuseum

Hier gibt es eine Sammlung von Flugzeugen und anderen Reliquien die von der erbeutet wurden sowie eine teils sehr drastische die v.a. die Folgen der Millionen Liter Vietnam versprühten Entlaubungsmittel und des Napalm -Einsatzes verdeutlicht.

Seitdem zwischen den USA und Vietnam Töne herrschen gibt es auch Ausstellungen über Anti-Vietnamkriegsbewegungen im Ausland (auch Amerika) und über amerikanischen Soldaten die den Kriegsdienst in Vietnam ethischen Gründen ablehnten.

Revolutionsmuseum

Das Revolutionsmuseum ist im früheren Palast Gouverneurs von Cochinchina untergebracht welches während des auch als Residenz von Präsident Diem genutzt Es zeigt viele Gegenstände aus den Freiheitskämpfen Vietnamesen gegen Frankreich und die USA.

Le-Duan-Boulevard

Ein Boulevard französischen Stils wie Nguyen verbindet der Le-Duan-Boulevard den Stadtkern mit dem Garten. Es ist heute (wieder) der Sitz diplomatischer Vertretungen. Auch die amerikanische Botschaft war während des Vietnamkriegs war sie Schauplatz eines Überfalls während der Tet-Offensive. In den letzten flogen Helikopter die letzten verbliebenen Amerikaner auf Kriegsschiff vor der Küste aus. Das amerikanische ist mittlerweile neu gebaut und nur Gedenktafeln an jene dramatischen Ereignisse.

Ben-Thanh-Markt

Der 1914 errichtete und kürzlich renovierte ist heute ein großes Kaufhaus für Bekleidung Lebensmittel Elektronik und Souvenirs.

Saigon-Museum

Untergebracht im 1863 errichteten früheren Sitz Zollverwaltung zeigt das Saigon-Museum zahlreiche Fotos aus und Werk von Onkel Ho .

Jade-Pagode

Dies ist die bunteste Pagode von Sie wurde 1909 von der kantonesischen Gemeinde der Stadt errichtet und verehrt taoistische und buddhistische Gottheiten. Sie ist voll Statuen und Schnitzereien asiatischer Gottheiten und Heldenfiguren.

Bildung

Saigon ist Sitz der Vietnam National University .

Externer Link



Bücher zum Thema Ho-Chi-Minh-Stadt

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Saigon.html">Ho-Chi-Minh-Stadt </a>