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Sansibar


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Sansibar - die Inselgruppe Sansibar (deutsch auch Zanzibar Englisch und Suaheli: Zanzibar ) besteht aus der Hauptinsel Sansibar (Suaheli: Unguja sprich: Ungudscha ) und Pemba im Norden. Sie liegt der Ostküste Afrikas und gehört zu Tansania . Hauptstadt und ökonomisches Zentrum ist Zanzibar City mit der weltberühmten Altstadt Stone Town Sansibar. Die Inselhauptstadt von Pemba ist Chacke

Inhaltsverzeichnis

Bevölkerung

Die Inselbevölkerung ist ein buntes Völkergemisch Afrikanern Indern und Arabern (überwiegend Muslime ). Auf Sansibar lebt außerdem eine kleine von etwa 10.000 Kharidjiten . Für die Integrität des Staates Tansania und das junge demokratische Mehrparteiensystem ist die Lage auf Sansibar da islamisch -arabische Kräfte den Ausbau der Autonomie und letztlich die Unabhängigkeit als einen anstreben. Dies kann auch eine Gefahr für religiösen Minderheiten der Insel darstellen.

Geschichte

Schon im 10. Jahrhundert hatten Araber in der Region gegründet die sich zu Republiken entwickelten. Als Vasco da Gama 1498 dieselben besuchte fand er gut gebaute reiche Städte die lebhaften Handel mit Indien trieben.

1503 landeten Portugiesen auf Sansibar und bilden dort eine Die Mohammedaner erkannten auf der Insel Sansibar portugiesische Oberherrschaft an und nun wurden bald Küstenstädte erobert und ihr Handel vernichtet.

Zu Ende des 17. Jahrhunderts verloren Portugiesen alle ihre Besitzungen nördlich von Mosambik den Imam von Maskat unter dessen Herrschaft Land in zahlreiche kleine Staaten und Gemeinwesen danach verblieb. Im 17. - 19. Jahrhundert bildete Sansibar unter der Herrschaft des von Oman ein Zentrum für den östlichen Sklavenhandel .

Ab dem 18. Jahrhundert übten die Araber auf der strategisch wichtigen Insel ihren Einfluss aus.

Historische Karte (um 1888)

Zu Anfang des 19. Jahrhunderts standen der Stadt Sansibar nur einige Hütten und Burg 1842 erst fünf Magazine. Um 1888 sie über 3000 Häuser und 80.000 Einwohner.

Seyid Medschid ein illegitimer Sohn des von Maskat machte sich 1856 zum unabhängigen von Sansibar. Nach dessen Tod (7. Oktober wurde ein jüngerer Bruder des Sultans Bargasch Said Souverän des Gebiets und als dieser starb folgte ihm sein zweiter Bruder Seyid

Die duftende Nelkeninsel Sansibar gehörte im 19. Jahrhundert wie Tanganjika zu Deutsch-Ostafrika (bzw. wurde sie zumindest vom Deutschem beansprucht). Sie wurde nicht wie allgemein dargestellt 1890 von Großbritannien gegen die Insel Helgoland eingetauscht ( Sansibar-Vertrag ); tatsächlich war Sansibar nie deutsche Kolonie wurde als bis dahin freies Sultanat dem Kolonialreich einverleibt. Jahrhundertelang war die flache Insel (neben Madagaskar die größte Insel vor Ostafrika) der wichtigsten Handelsmetropolen im Indischen Ozean Gewürze Sklavenhandel machten die Insel reich berühmt berüchtigt begehrenswert.

Die Briten die schon vor der neben den Deutschen auf der Insel Fuß beendeten 1873 endgültig den Sklavenhandel.

Sultanspalast (1907)

Am 10. Dezember 1963 erlangten Sansibar (444.000 Einwohner) und Pemba Einwohner) die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft bildeten gemeinsam den Staat Sansibar . ( 1964 ) vereinigten sie sich mit dem Festlandsstaat zu einem neuen Staat Tansania dem sie bis heute angehören.

Immer wieder kommen in Sansibar jedoch oder Sezessionsbestrebungen auf.

Wirtschaft

Sansibars Wirtschaft basiert auf Gewürzen (einschl. Muskatnuss Zimt und Pfeffer ) und dem Tourismus . Darüber hinaus gibt es traditionellen Schiffbau.

Flora und Fauna

Sansibar ist die einzige Heimat des Colobusaffen. Die Inselstrände von Prison Island werden von Schildkröten für ihr Brutgeschäft aufgesucht.

Sehenswürdigkeiten

Die Inseln bestehen aus Korallen die meisten Steinhäuser sind ebenfalls aus Die Altstadt von Zanzibar City Stown Town steht auf der Liste von UNESCO Weltkulturerbe . Viele Häuser wurden bereits restauriert.

Auf Sansibars Stränden werden bis heute präziser Handbarbeit die arabischen Dhaus (Dhow-Segelschiffe) gebaut. verkehren bis heute noch auf alten Handelsrouten weder Motor noch andere Metallteile sie zu ist eine alte Kunst die ohne Pläne moderne Werkzeuge auskommt. Sie halten in der an 10 bis 20 Jahre bis sie der feuchwarmen Luft der Tropen zerfallen und seit Generationen genau gleich neu gebaut werden.

Vor dem Hafen der Hauptstadt liegt Norden eine kleine Insel Prison Island das britische Kolonialgefängnis ist bereits zerfallen.

Sansibar Pemba und Mafia sind beliebte lohnende Ziele für Taucher und Segler.

Verschiedenes

Freddie Mercury wurde auf Sansibar geboren.

Am 13. April 2004 erließ die von Sansibar ein Gesetz mit dem homosexuelle künftig mit Gefängnis bestraft werden. Männer können dafür bis 25 Jahre ins Gefängnis kommen Frauen sieben Als Begründung wird angegeben man wolle die vor der "zunehmenden Akzeptanz eines besorgniserregenden Verhaltens"

Sport

Sansibar ist seit Januar 2004 eigenständges der Afrikanischen Fussballkonföderation ( CAF ). Eine Aufnahme in die FIFA wird damit wahrscheinlich.

Literatur

  • Heilig Sabine / Gottschall Christina: Sansibar Das Reisehandbuch. Mit offenen Augen durch die Welt! komplette Reisebegleiter für preisbewusste Individualisten. Farb. Fotos Verlag: Unterwegs 2002. ISBN 3-86112-114-X
  • Ackermann Ulla: Tansania und Sansibar Mit praktischen 80 farb. Fotos Karten Pläne. DuMont 2002 ISBN 3-7701-5303-0
  • Von Dippelreither Reinhard / Walcher Helga: Tansania Farbfotos Karten. Stein C 2000 ISBN 3-89392-269-5

Der Name Sansibar als literarische Fiktion

Weblinks



Bücher zum Thema Sansibar

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