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Schönheit


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Schönheit ist ein Begriff der stark mit Aspekten menschlichen Daseins verbunden ist. Mit der dieses Begriffes beschäftigt sich hauptsächlich die philosophische der Ästhetik . Naturwissenschaftliche Versuche Schönheit zu definieren beschränken meist auf die Angabe von "Idealmaßen" für was gemeinhin als schön empfunden wird wobei bleibt ob diese "Ideale" allgemeingültig sind oder Ausdruck einer immer wieder wechselnden Mode .

Im Alltag wird als "schön" meist bezeichnet was einen besonders angenehmen Eindruck hinterlässt: schöner Körper ein schönes Musikstück eine schöne Bewegungsabfolge Tanz aber auch Erlebnisse wie z.B. Gestreichelt-Werden. Nähe zu Begriffen wie Harmonie und Symmetrie fällt auf eine Abgrenzung gegenüber sinnlicher oder dem "nur" Hübschen dem das Besondere ist nicht immer leicht.

Was in diesem alltäglichen Sinne als bezeichnet wird ist bis zu einem gewissen von wechselnden "Schönheitsidealen" abhängig die sich beispielsweise Schönheitswettbewerben äußern. So gibt es die These in den Industriegesellschaften heutzutage nur deswegen besonders Menschen als schön gelten weil Nahrung im vorhanden ist während unter anderen Umständen beleibte die durch ihre Körperfülle Wohlgenährtheit signalisieren als bezeichnet werden.

Diese Argumentation gehört in den Kontext des Biologismus demzufolge das als schön und erstrebenswert was einen biologischen Vorteil z.B. bei der Auslese verspricht. Solchen Theorien zufolge ist z.B. Symmetrie ein Zeichen dafür dass eine Person aufwuchs und frei von sichtbaren genetischen Defekten Auch gibt es die Beobachtung dass in Kulturen Frauen mit einem Taille-zu-Hüfteverhältnis von ungefähr als schön gelten. Die Theorie des Taille-zu-Hüfte-Verhältnisses (WHR) entdeckte der Psychologe Devendra Singh; es ist bei den Frauen ein Zeichen für ihre Fruchtbarkeit .

Bestimmte Menschen vermögen ihren Schönheitssinn zu und zu verändern. Geringste Abweichungen eines Ideals sie als unschön. Viele Musiker hören minimale vom vorgegebenen Ton als Dissonanz . Je tiefer man sich auf ein ästhetisches Gebiet spezialisiert desto höher wird der

In der Philosophie gibt es seit Antike Versuche zu verstehen was Schönheit ist. den Pythagoräern zugeschriebenen Schriften zeigen dass sie einen Zusammenhang zwischen Schönheit und bestimmten mathematischen Verhältnissen z.B. dem goldenen Schnitt oder den Zahlenverhältnissen die den musikalischen Intervallen zu Grunde liegen. (Die moderne Forschung dieses zu bestätigen: Menschen deren Gesichter symmetrisch dem goldenen Schnitt gemäß proportioniert sind gelten als andere.)

Insbesondere im Gefolge Platons verbreitete sich die Ansicht schön sei "gut" ist. "Gut" ist dabei weniger im eines moralischen Urteils zu verstehen sondern als dafür inwieweit ein Objekt mit seiner Idee übereinstimmt. So ist ein Tisch dann wenn er ein besonders guter Tisch ist besonders geeignet dafür ihn als Tisch zu Auf diese Weise wird versucht dem Begriff eine allgemeine zeitübergreifende Bedeutung zu geben. In Sinne können auch Dinge "schön" sein deren aus menschlicher Sicht alles andere als gut z.B. Wirbelstürme.

Die Bewertung von Kunstwerken auf Basis Vorstellung ist weniger offensichtlich und steht nicht in Widerspruch zu modernen Einschätzungen. Allerdings werden heute nicht alle als ästhetisch anspruchs- und geltenden Kunstwerke als "schön" bezeichnet z.B. bestimmte groteske oder sarkastische Werke.

Schönheit und Komplexität

Gelegentlich wird versucht den Begriff der über den Begriff der Komplexität insbesondere theoretisch anhand der Kolmogorov-Komplexität zu fassen. Dass hier kein einheitlicher existiert zeigt die Tatsache dass einmal Objekte hoher Komplexität ein andermal solche mit niedriger als "schön" definiert werden.

Ein schöner Kreis hat beispielsweise niedrigere als ein schönes Pferd. Deswegen ist er notwendigerweise schöner und viele würden sagen Kreise Pferde sind gar nicht vergleichbar. Jürgen Schmidhubers komplexitätsbasierte Theorie der Schönheit sieht daher subjektiv schönste Muster aus einer Reihe vergleichbarer als dasjenige mit der kürzesten Beschreibung in Musterkodiersprache des subjektiven Beobachters. Dieser Ansatz führte auch zum Konzept Kaum Komplexe Kunst der Minimalkunst des Informationszeitalters.

Zitate

  • Man nennt das Bild des Teufels "schön" es die Hässlichkeit des Teufels gut wiedergibt also hässlich ist ( Bonaventura )

Siehe auch

  • Attraktivität
  • Sexappeal



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