Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 25. August 2019 

Schiffbau


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Als Schiffbau bezeichnet man die handwerkliche Kunst Schiffe zu bauen sowie den Industriezweig der Schiffe baut und repariert.

Der Schiffbau findet in spezialisierten Betrieben Werften statt. Dort wird das Schiff in Regel in einem Trockendock auf Kiel gelegt. Dann wird der Rumpf gebaut danach die Decksaufbauten . Noch im Rohbauzustand wird das Schiff Wasser gelassen diesen Vorgang nennt man Stapellauf . Anschließend erfolgt am Ausrüstungskai der Endausbau. Erprobungsfahrten wird das Schiff dem Eigner übergeben.

Dem Bau eines Schiffes geht die Konstruktion voran. Während früher in erster Linie und Handwerksregeln der Schiffbauer die Konstruktion bestimmten in der Neuzeit die ersten genauen Planzeichnungen auf. Sie bereits früh durch die Anfertigung von Schiffsmodellen den so genannten Werftmodellen ergänzt. Seit 19. Jahrhundert werden Modelle auch eingesetzt um die Eigenschaften durch Versuche in einer Schiffbau-Versuchsanstalt vorab zu bestimmen und zu verbessern. werden Schiffskonstruktionen insbesondere anhand von Computermodellen entwickelt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte des Schiffbaus

Antike

Die ersten Schiffe wurden von den Ägyptern gebaut vornehmlich für das Fahrtrevier Nil. wurde bereits Holz verwendet. Die ersten Berufe des Schiffbaus demgemäß Zimmermann und Segelmacher sowie Seiler. Die Seilmacherkunst sich nicht nur auf die Takelage auch für die Stabilität der Schiffe Tampen erforderlich die zwischen Bug und Heck gespannt wurden damit diese Endbereiche des nicht durchhingen.

Durch die Phönizier und Griechen wurde der Schiffbau weiter entwickelt. Die Langschiffe die für die Fahrt im Mittelmeer und im schwarzen Meer verwendet wurden stellten erhöhte Anforderungen an Seetüchtigkeit und Stabilität. Zugleich wurden dickbauchige Handelsschiffe Häufig mussten Reparaturen auf hoher See oder entlegenen Stränden durchgeführt werden so dass der des Schiffszimmermanns als Besatzungsmitglied erforderlich wurde. Die der Schiffe schritt voran Schiffstypen wie die Bireme oder Trireme wurden nach festen Regeln und Proportionen In der Frühzeit des griechischen und phönizischen wurden die Schiffe noch am Strand gebaut wurde die Werft als Spezialbetrieb entwickelt.

Im 3. Jahrhundert v. Chr. war der Schiffbau in Karthago am höchsten entwickelt. Der Bau großer wie der Quinquiremen der Karthager bedurfte einer ausgefeilten Logistik und des Zusammenspiels der einzelnen Gewerke. ersten punischen Krieg strandeten karthagische Kriegsschiffe an den Küsten Italiens. Dies war Startsignal für den römischen Schiffbau. Die karthagischen wurden als Muster für römische Schiffe benutzt. karthagische Schiffbautechnologie wurde kopiert und um den Corvus als römische Erfindung ergänzt. Innerhalb kurzer bauten die Römer eine leistungsfähige Werftindustrie auf bauten eine Flotte die es mit den Karthagern aufnehmen Nach der Eroberung Karthagos war der römische technologisch führend allerdings bauten die Griechen in noch größere Schiffe. Ein besonders bedeutender Werftstandort Römischen Reiches war Misenum am Golf von Neapel zugleich Flottenstützpunkt Hafen Marineschule ( armaturarum schola ) und Standort der prima adjutrix einer Legion von Marineinfanteristen .

Mittelalter

Im Mittelalter gab es in Europa jeweils im und in Nord- und Ostsee zwei getrennte des Schiffbaus. Die mediterrane Linie setzte die Tradition fort während der Norden Europas völlig konstruierte. Typisch für den Norden war das Boot bzw. Schiff Bug und Heck waren gebaut und die Klinkerbeplankung die nur schwache Spanten benötigte die mit den Planken durch verbunden waren. Das Nydam-Schiff aus dem 4. Jahrhundert ist ein Beispiel aus dieser Tradition hatte noch kein Segel.

Die Wikinger entwickelten dies zu ihren Langschiffen weiter für weite Reisen nach Island Grönland und Neufundland geeignet waren. Neben den Langschiffen für Zwecke bauten sie später bauchigere Handelsschiffe. Die verwendeten ein einziges Rah segel . Dies galt auch noch für die Hansekogge die ebenfalls klinkerbeplankt war aber schon deutlich abweichend geformtes Heck hatte an dem das Ruder gefahren wurde.

Die Schiffbauer des Mittelmeeres verwendeten Kraweelbeplankung und deren Schiffe trugen dreieckige Lateiner segel an ein oder zwei Masten. Gegen des Mittelalters als Kaufleute und Piraten aus Norden in das Mittelmeer vordrangen kam es 1300 zur Vermischung der Traditionen. Die Bremer von 1380 war bereits am Boden kraweel beplankt. Ergebnis der Vermischung entstand das Entdeckerschiff der Neuzeit die Karavelle .

Der Schiffbau fand in Europa bis das 19. Jahrhundert hinein in erster Linie Werften an Stränden statt. Meist wurden die quer zur Fahrtrichtung am Strand aufgebaut. Der lag auf den so genannten Stapeln an diese Art Schiffe zu bauen heute noch das Wort " Stapellauf " Auf hölzernen Gleitschienen wurden die Schiffe das Wasser geschoben. Nur selten wurde auch Längsrichtung benutzt. Diese Art des Schiffbaus in begrenzte die Größe der Schiffe.

Neuzeit

Die ersten Trockendocks wurden vermutlich vom Admiral Zheng He Anfang des 15. Jahrhunderts entwickelt und in Nanking gebaut. Auf ihnen fand der Bau damalige Verhältnisse riesiger Schatzschiffe statt die drei viermal länger waren als die längsten Karacken des späten Mittelalters in Europa. Ihre wurden in der übrigen Welt erst durch Vollschiffe des 19. Jahrhunderts knapp erreicht. Noch heute ist ein Trockendock in Nanking erhalten.

Das erste Trockendock Europas entstand 1495 Portsmouth (England). Es dauerte jedoch noch mehrere Jahre bis sich das Trockendock für den im 19. Jahrhundert allgemein durchsetzte.

Drei Jahrtausende war Holz das dominierende für Schiffe. Zu Beginn der Industrialisierung begannen die Schiffbauer v.a. in Großbritannien Eisen einzusetzen um das rar gewordene Krummholz ersetzen. Damit entstand die Kompositbauweise mit Kielschwein und Spanten aus Eisenprofilen und Beplankung Holz. Das Unterwasserschiff wurde zum Schutz gegen mit Kupferblech beschlagen. Komplett aus Eisen gebaute wurden lange gemieden z.T. weil die Seeleute als Frevel empfanden da Eisen im Gegensatz Holz nicht schwimmen konnte. Ein Sturm den ein aus Eisen gebautes Schiff schadlos überstand die Wende. Damit wurde die Bauweise aus Eisenplatten üblich ab ca. 1890 ersetzte vernieteter Stahl das Eisen.Die erste duetsche Werft die Ersten "Eisendampfer" baute war die Neptunwerft in welche in den 90ér Jahren durch die in verbrecherischer Weise abgewickelt wurde! Heute gibt noch eine Neptun-Industrie GmbH die 150 Leute vormals 6.500 beschäftigt!

Die Schweißtechnik im Schiffbau wurde erst 1920 eingesetzt forciert durch die deutsche Marine mit der neuen Technik leichtere Schiffe bauen da der Versailler Vertrag diesbezüglich starke Beschränkungen auferlegte. Insbesondere bei Panzerschiffen wurde dies konsequent angewendet.

  
Siehe auch: Schiffsrumpf Wikingerlangschiff Hansekogge Karavelle Heinrich der Seefahrer



Bücher zum Thema Schiffbau

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Schiffbau.html">Schiffbau </a>