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Schladen


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Karte Wappen

Basisdaten
Bundesland : Niedersachsen
Regierungsbezirk :

Braunschweig
Landkreis :

Wolfenbüttel
Fläche : 30 64 km²
Einwohner : 5.408
Bevölkerungsdichte :
Höhe :
Postleitzahl : 38315
Vorwahl : 05335
Geografische Lage :

KFZ-Kennzeichen : WF
Amtliche Gemeindekennzahl :
Webseite: http://www.schladen.de

Schladen ist eine Samtgemeinde im Landkreis Wolfenbüttel Niedersachsen und besteht aus den Gemeinden Gielde (mit den Ortsteilen Isingerode Beuchte und Wehre) Werlaburgdorf sowie der Stadt Hornburg . Die Gemeinde Schladen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts .

Schladen liegt zentral im nördlichen Harzvorland an der A395 der Bundesstraße B82 und am Fluss Oker . Städte in der Nähe Schladens sind Goslar Bad Harzburg und die Kreisstadt Wolfenbüttel . Schladen verfügt darüber hinaus über eine durch die Deutsche Bahn . Die Hauptwirtschaftszweige sind die Landwirtschaft der Tourismus (wegen Schladens Nähe zum Harz) und zuckerverarbeitende Industrie (Zuckerfabrik). Eine Attraktion ist die von Schladen eine der größten Schlangenfarmen Europas. ist der zweimalige Weltmeister im so genannten sit-in" Jürgen Hergert.

Geschichte

Schladen wurde urkundlich erstmals 1154 als "Schladheim" ( Siedlung im Sumpf ) erwähnt. Der alte Dorfkern war durch Doppelgraben geschützt die Ostgrenze bildete das Flüsschen

Die Geschichte Schladens ist eng mit ottonischen Pfalz Werla verbunden: hier lag ihr Versorgungshof der der heutigen Domäne. So wie die Pfalz verfiel auch diese Anlage. Erst der Bischof von Hildesheim baute sie zur Burg aus und stellte dafür einen Vogt ein. Das war Eiko von Dorstadt sich den Namen "von Schladen" gab. Die blieb bis 1353 im Besitz der Grafen von Schladen gelangte nach wechselvoller Geschichte mit dem Dorf von 1523 bis 1643 in den Besitz der Wolfenbüttler Herzöge fiel später an den Bischof von Hildesheim zurück. Nach dem großen Brand von 1699 wurde auf dem Gelände 1728 die katholische Kirche erbaut. Im ausgehenden 18. Jahrhundert erhielt die Domäne einen Park Gartenanlagen eine Schäferei.
1803 fiel Schladen durch Reichsdeputationshauptschluss gemeinsam mit Stift Hildesheim an Preußen 1885 gelangte es zum Kreis Goslar .

Bei der Gebietsreform 1974 wurden die Dörfer Wehre Beuchte und eingemeindet gleichzeitig wurde Schladen im Austausch gegen Bad Harzburg dem Landkreis Wolfenbüttel zugeordnet. Zusammen mit Stadt Hornburg und den Gemeinden Gielde und Werlaburgdorf ( Werla ) entstand die Samtgemeinde Schladen.

Der 1750 erbaute große Schafstall der Domäne beherbergt die Samtgemeindeverwaltung das Dorfgemeinschaftshaus und das Schützenhaus. Heimathaus "Alte Mühle " findet der Besucher Grabungsfunde der Pfalz deren "Heißluftsteine" Vorläufer einer Zentralheizung .

Im "Bocla" der alten Gerichtsstätte von (dem heutigen "Buchladen") erblickte 1784 der wohl berühmteste Schladener Leo von Klenze das Licht der Welt. Er stieg zum Hofbaumeister König Ludwig I. von Bayern auf wurde geadelt und war einer bedeutendsten Architekten des Klassizismus ( Glyptothek Propyläen Alte Pinakothek Walhalla ). Umfangreiche Informationen zu seinem Schaffen finden im Obergeschoss des Heimathauses "Alte Mühle".

Weblink

Website der Gemeinde



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