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Schmetterlingsmücken



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Schmetterlingsmücken
Systematik
Unterstamm : Tracheentiere (Tracheata)
Überklasse : Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse : Insekten (Insecta)
Unterklasse : Fluginsekten (Pterygota)
Überordnung : Neuflügler (Neoptera)
Ordnung : Zweiflügler (Diptera)
Familie : Schmetterlingsmücken (Psychodidae)
Gattungen (Auswahl)
  • Sycorax
  • Phlebotomus
Die Schmetterlingsmücken (Psychodidae) sind eine Familie der Zweiflügler (Diptera) und gehören zu den Mücken (Nematocera). Weltweit leben etwa 1500 Arten Tiergruppe etwa 110 Arten sind aus Deutschland Es handelt sich dabei um meist sehr Mücken mit Körperlängen zwischen einem und fünf

Der Körper und die Flügel der sind meistens stark behaart. Die relativ großen werden in der Ruheposition leicht angehoben und auf den Rücken gelegt wodurch sie an Schmetterlinge erinnern. Besonders die Männchen besitzen außerdem sehr kontrastreiche Färbungen der Behaarung die Weibchen unauffällig gezeichnet.

Lebensweise der Schmetterlingsmücken

Die meisten Arten der Schmetterlingsmücken saugen Pflanzensäften oder Nektar viele Arten nehmen gar keine Nahrung Die Weibchen der Gattung Sycorax stechen Frösche und saugen dort Blut. Besonders berüchtigt die gelblich gefärbten Sandmücken (Gattung Phlebotomus ) aus den Tropen und Subtropen. Sie Überträger der Orientbeule und der Kala Azar durch Leishmania -Arten (parasitische Protozoen ) ausgelöst werden. Die Art Phlebotomus papatasi lebt auch in Südeuropa und ist Erreger des Papacati-Fiebers ausgelöst durch ein Virus . Phlebotomus -Arten saugen an allen landlebenden Wirbeltieren und geben beim Stich ein Pheromon ab welches andere Tiere der gleichen anlockt (Aggregationspheromon produziert in den Palpen).

Schmetterlingsmücken sind keine sehr guten Flieger. werden oft durch den Wind verfrachtet können sehr gut steuern und zielsicher auch über Strecken ihr Ziel erreichen oder Hindernissen ausweichen. Männchen tragen an der Brust häufig auffällige in denen sie Sexuallockstoffe produzieren. Unmittelbar nach Kopulation wirken die Männchen auch auf andere anlockend. Die Eier werden meist einzeln oder kleinen Gelegen abgelegt häufig in der Nähe Wasser. Die als Abortfliegen bekannte Art Psychoda phalaenoides sowie einige andere Arten werden durch Geruch von Kot und Harn angelockt und die Eier in der Nähe der Quelle Gerüche ab. Auch der Geruch des Aronstabes die Weibchen an und so leben oft der Larven der Schmetterlingsmücken und anderer Fliegen Mücken in dessen Blüten während die Adulten Bestäubung übernehmen.

Larvalentwicklung

Die Larven der Schmetterlingsmücken sind maximal Millimeter lang und schlank. Nur die Larven Sycorax -Arten sind asselförmig. Alle Larven haben einen Kopf mit Kopfkapsel. Sie sind häufig mit Fortsätzen bestückt zwischen denen sich tarnende Detritusreste können. Wasserlebende Larven aus kalkreichen Gewässern besitzen selten eine Kalkkruste. Manche Arten sind abgeplattet besitzen verstärkte Rückenteile (Gattung Telmatoscopus ). Das vorderste und das hinterste Stigmenpaar sind zur Atmung geöffnet außerdem sind beschrieben die wahrscheinlich der Osmoregulation dienen. Man die Larven vor allem in flachen Gewässerbereichen überrieselten Felsen und in kleinen Wasseransammlungen. Teilweise sie stark verschmutzte Gewässer wie Jauchegruben Ausgüsse Kläranlagen (etwa die Abortfliegen). Viele Arten leben im Waldboden in feuchtem Moos oder in Die Puppen liegen meist frei und haben selten Hörnchen.

Literatur

  • Honomichl K Bellmann H (1994): Biologie und Ökologie der Insekten ; CD-Rom Gustav Fischer Verlag Stuttgart.
  • Wesenberg-Lund C (1943): Biologie der Süßwasserinsekten. Berlin



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