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Schmierfett


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Inhaltsverzeichnis

Definition

Schmierfette bestehen aus einem Schmieröl und einem Eindicker (Seife Bentonite Polyharnstoffe

Einteilung der Schmierfette

nach Grundöl

  • pflanzlische Fette
  • tierische Fette
  • synthetische Fette
  • mineralische Fette

nach Eindicker

  • Lithium- Natrium- Calciumverseifte Fette
  • PTFE-Fette
  • Kieselsäurefette

nach Konsistenzklasse

nach dem zu schmierenden Objekt

  • Wälzlagerfette
  • Dichtungsfette
  • wasserbeständiges Pumpenfett

nach Anwendung

  • Normalfette
  • Mehrzweckfette
  • EP-Schmiefette
  • Hochtemperaturfette

Anwendungen für Schmierfette

Übernommen aus Schmierstoffe :

Ein Fett ist normalerweise das gleiche ein Öl nur in einem anderen Aggregatzustand. Schmierfetten sieht die Sache aber etwas komplizierter Jeder der schon mal etwas in Fett Speck gebraten hat weiß wie sich das verhält wenn es warm wird: es schmilzt. der schon mal versucht hat eine Kette normalem Schmierfett auszukochen weiß daß sich das in der Regel anders verhält: man kann erhitzen bis es sich deutlich riechbar zersetzt es wird nicht (oder nur zu einem geringen Teil an den heißesten Stellen) flüssig Ausnahme sind Getriebe- und Kettenfließfette). Das liegt daß ein gängiges Schmierfett eigentlich gar kein ist sondern in Öl aufgequollene Seife; dabei die Seife ein schwammartiges Gerüst in dessen die Mineralöltropfen festgehalten werden.. Wer jetzt ein Kernseife in einen Eimer Öl wirft wird kein gutes Schmierfett erhalten aber im Prinzip er auf der richtigen Spur: wir dürfen nicht vergessen daß es verschiedene Seifen gibt. ist eine Verbindung aus einer Fettsäure mit Metall. Kern- und Schmierseife werden aus Fett Kali- oder Natronlauge hergestellt (oder wars umgekehrt?) Seifen sind bekanntlich gut wasserlöslich und auch Für ein Schmierfett sicher nicht die optimalen trotzdem gibt es Fette auf Natriumseifenbasis. Die in der Tat wasserempfindlich aber dafür recht Jeder der in einer Gegend mit hoher lebt kennt die Kalkseifen die sich beim mit Seife bilden (mit seifenfreien Waschlotionen passiert nix) das ist die dünne weiße unlösliche die auf dem Wasser schwimmt. Auch diese sind zum Herstellen von Schmierfetten geeignet. Kalkseifenfette erwartungsgemäß wasserbeständig haben aber keine sehr hohe (bis ca. 150°C). Die positiven Eigenschaften vereint Fett in sich es ist sehr wasserbeständig temperaturfest und deshalb auch als Universalfett am verbreitet. Oft werden Fette mit Festkörperschmierstoffen (Grafit (PTFE) oder MoS2) kombiniert das verbessert die Schmierfette lassen sich nicht nur mit Leichtmetall- auch mit Schwermetallseifen herstellen aber zum einen Schwermetalle giftig und zum anderen lassen sich und Leichtmetallverseifte Fette nicht mischen. Deshalb sind Schwermetallverseiften Fette inzwischen für uns ohne große Bedeutung. Neben den seifenbasierten Fetten gibt es die als Eindicker Mineralien (Bentonite) oder Kunststoffe enthalten (oder auch Asphalt der normalerweise in äusserst unerwünscht ist. Der macht das Fett besonders witterungsbeständig außerdem klebt es davon wie diese Eigenschaften sind zum Beispiel bei Zahnradbahnen anderen dem Wetter ausgesetzten Schmierstellen (Seilbahnen Schwenkbrücken) erwünscht) sowie synthetische Schmierfette in denen die duch synthetisch hergestellte Stoffe ersetzt sind.




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