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Sekt


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Sekt ist ein alkoholisches Getränk mit Kohlensäure . Dabei beträgt der Alkoholgehalt mindestens 10%. Der Name leitet sich lateinischen siccus (=trocken) ab. Sekt zählt zu der der Qualitäts- Schaumweine .

Inhaltsverzeichnis

Herstellung

Sekt wird aus Wein (meist ein Cuvée genannter Verschnitt ausgewählter Sorten) durch eine Gärung nach Zugabe von Zucker und Hefe hergestellt. Die bei der zweiten Gärung Kohlensäure wird im Wein gebunden und erzeugt markante Prickeln die Hefen selbst geben dem ein spezifisches Aroma.
Zur Sektherstellung kommen hauptsächlich 2 Verfahren Anwendung:
  • die Flaschengärung im Rüttelverfahren (méthode champenoise) : Hierbei erfolgt die Gärung in der die abgestorbenen Hefen sammeln sich durch das im Flaschenhals. Nach der abgeschlossenen Reifung wird Hefepropf entfernt durch Zugabe einer Dosage die Süße eingestellt und die Flasche In Deutschland ist jegliche Angabe die in mit dem Champagner gebracht wird gesetzlich verboten; Sekte nach "méthode champenoise" tragen die Aufschrift "Traditionelle Flaschengärung".
  • die Tankgärung (méthode charmat) : Hierbei erfolgt die 2. Gärung im Anschließend wird die Süße eingestellt und der nach Filtration in die Flaschen abgefüllt.

Mindestanforderungen

  • Überdruck mindestens 3 5 bar
  • Alkoholgehalt mindestens 10 Vol. %
  • Gesamt-Schwefeldioxidgehalt maximal 185 mg/l

Geschmacksrichtungen

Je nach Süße unterscheidet man beim zwischen folgenden Geschmacksrichtungen: (Vorgeschriebene Bezeichnungen)
  • mild (doux dolce sweet): Zuckergehalt höher 50 g/l
  • halbtrocken (demi-sec abbocato medium dry): Zuckergehalt 33 g/l und 50 g/l
  • trocken (sec secco (oder asciutto) dry): zwischen 17 g/l und 35 g/l
  • extra trocken (extra dry extra secco): zwischen 12 g/l und 20 g/l
  • herb ( brut bruto): Zuckergehalt weniger als 15 g/l
  • extra herb (extra brut extra bruto): weniger als 6 g/l
  • naturherb (brut nature bruto natural pas dosage zero): Zuckergehalt weniger als 3 g/l dosiert

Die heutige Bedeutung des Wortes Sekt soll auf den Berliner Schauspieler Ludwig zurückgehen.

Geschichte

1826 gründete Georg Christian Kessler die erste Sektkellerei in Esslingen am Neckar . Er hatte sein Wissen aus der mitgebracht wo er in einem Champagnerhaus gelernt Es dauerte jedoch längere Zeit bis die so weit perfektioniert war dass die Ausfallqutoen platzende Flaschen auf ein vertretbares Niveau gesenkt waren.

Im Ersten Weltkrieg wurde zur Finanzierung Krieges eine Sektsteuer eingeführt und danach nicht abgeschafft. Bis in die 1970er Jahre galt staatliches Sektmonopol welches nur Kellereien die Sektherstellung Erst durch einen Gerichtsbeschluss in den 1970er erhielten auch Weingärtnergenossenschaften und Winzer das Recht Versektung und Vermarktung ihrer Weine. Dadurch gibt eine große Auswahl an Sekten aller Qualitäten Preisklassen.

Auch in anderen europäischen Ländern hat Sektherstellung seit dieser Zeit einen deutlichen Aufschwung In Frankreich darf ebenfalls nur Sekt aus Champagne mit Champagner in Verbindung gebracht werden. nach der "méthode champenoise" aus anderen Anbaugebieten unter der Bezeichnung " Crémant " (ursprünglich eine Bezeichnung für feinperligen Champagner) Crémant d'Alsace Crémant de Bourgogne Crémant de Crémant de Loire. Im Großherzogtum Luxemburg wird der Crémant de Luxembourg hergestellt. Sekte nach der Flaschengärmethode nennen sich Cava . Deutsche Sekte die von Winzern in hergestellt werden dürfen sich Winzersekt nennen.

Siehe auch:



Bücher zum Thema Sekt

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