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Selketalbahn


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Der Name Selketalbahn (im DDR-Jargon "Fiffi") entstand im Volksmund Bezeichnung der 1000 mm Schmalspurstrecken im Unterharz die ursprünglich zur Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn AG gehörten. Zur Selketalbahn zählen die Strecken:
  • Gernrode - Alexisbad - Harzgerode
  • Alexisbad - Stiege - Hasselfelde
  • Stiege - Eisfelder Talmühle (Anschluss an Harzquerbahn ).

Der Name entstand dadurch dass zwischen und Albrechtshaus die Bahn dem Tal des Selke folgt.

Im Frühjahr 1946 wurde die Selketalbahn bis auf einen Abschnitt demontiert und das Fahrzeug- und Gleismaterial Reparationsleistungen nach Russland gebracht. Wegen der Bedeutung für den von Flussspat begann bereits im Herbst 1946 Wiederaufbau der sich mangels Material bis 1950 hin zog. Der Abschnitt Lindenberg (heute - Stiege wurde zunächst nicht wieder aufgebaut. wurde die GHE enteignet und ab 1949 von der Deutschen Reichsbahn (DR) übernommen. Jahr 1983 erfolgte der Wiederaufbau des Abschnittes Straßberg Stiege.

Neben der Harzquerbahn und der Brockenbahn übernahm die "Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB)" 1. Februar 1993 auch von der DR die Selketalbahn.

Die Selketalbahn ist heute der Teil Harzer Schmalspurbahnen welcher zu Unrecht etwas im Schatten Unter Eisenbahnfreunden gilt sie dagegen als Geheimtipp folgenden Gründen:

  • Die Strecke führt vom Harznordrand durch sehr abwechslungsreiche Landschaft bis hinauf auf die des mittleren Harzes.
  • Während auf der Strecke Wernigerode - Dampfloks einer Baureihe eingesetzt werden von der Exemplare vorhanden sind kommen auf der Selketalbahn zum Einsatz von deren Typ es im nur eine einzige Lok gibt.
  • Auf der Selketalbahn sind mit einem von 1:25 (= 40 ‰) die steilsten der Harzer Schmalspurbahnen vorhanden. Die Brockenbahn weist zwar den größeren Höhenunterschied aber 1:30 kleinere Neigungen auf.
  • Im Bahnhof Stiege existiert die kleinste einer öffentlichen Eisenbahn.

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