Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 22. Oktober 2019 

Sophistik


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Sophistik von griechisch sophistes "Meister Künstler" ist eine geistige Strömung griechischen Antike. In herabsetzender Weise spricht man von "Sophisterei" (Weismacherei).

Wen wir heute den Sophisten zuordnen sich von der antiken Meinung. In der Forschung werden Wanderlehrer als Sophisten bezeichnet die unter anderem auch in Athen - ihr gegen Geld feilboten. Die Forschung ist sich einig ob das Gemeinsame an den Sophisten ihr Lehrberuf ihr Interesse an der Rhetorik ihre philosophischen Ansichten sind. Im Athen des und sechsten Jahrhunderts wurden auch die so Naturphilosophen und sogar Sokrates als Sophisten bezeichnet. Neue an den Sophisten war dass sie eine areté zu lehren die befähigen sollte politischen Leben erfolgreich zu sein. Revolutionär erschien Anspruch dass diese Fähigkeit die politische areté sein sollte hatte man doch zuvor geglaubt von Geburt her edlen Menschen das heißt Aristokratie würde dieses Wissen nützen.

Um die Zeit des 5. Jahrhunderts vor Christus entwickelte sich in vielen griechischen Poleis die Demokratie . Um sich selbst politische Meinungen zu und diese auch zu vertreten wurde es sich Gehör zu verschaffen. Dies schloss umfangreiche und eine hervorragende Rhetorik ein. Das Rüstzeug für die neuen aus der Politik lieferten umherziehende Wanderlehrer die Durch den Unterricht in Redekunst Grammatik und in den Naturwissenschaften sollten ihre befähigt werden in der Politik Führungspositionen einzunehmen. kann durchaus behaupten dass die Sophisten diejenigen die den Lehrerberuf erstmals professionell ausübten. Ihr wurde jedoch dadurch geschmälert dass die Sophisten für ihre Dienste nahmen. Im antiken Griechenland es nicht üblich dass sich Lehrende für Tätigkeit bezahlen ließen. (Selbst die Schule des Platon wurde von Leuten in deren Freizeit

Zu den bekanntesten Sophisten zählen Protagoras aus Abdera Gorgias aus Leontinoi Prodikos aus Iulis auf der Insel Keos Kritias aus Athen Thrasymachos aus Chalkedon Antiphon aus Athen und Hippias von Elis . Als einer der Mitbegründer der Sophistik es Protagoras zu sich als einer der dem Sophistentum zuzuordnen. Auch Demokrit wurde hinsichtlich der Vielseitigkeit seines Werks des Anspruchs umfassendes Wissen in allen Sachgebieten erlangen zu den Sophisten gerechnet; er gilt i.A. wegen seiner Atomlehre eher als Naturphilosoph.

Bekannt sind die Sophisten durch Platons gegen sie. In seinen Dialogen lässt er Sokrates als Vertreter einer reinen nur vom nach Wahrheit geleiteten Philosophie gegen die angeblich geld- und machtgierig Wahrheit verbiegenden Sophisten argumentieren und ihr Scheinwissen

Siehe auch: Portal Philosophie Liste griechischer Philosophen

Literatur

  • Thomas Schirren Thomas Zinsmaier (Hrsg.): Die Sophisten. Ausgewählte Texte. Griechisch/Deutsch. Reclam Stuttgart 2003 ISBN 3-15-018264-6 – Die wichtigsten Texte und Fragmente Einleitung.
  • Thomas Buchheim: Die Sophistik als Anvantgarde normalen Lebens . Meiner Hamburg 1986 ISBN 3-7873-0687-0 – Vielzitierte anspruchsvolle Monographie.
  • Manfred Fuhrmann: Die antike Rhetorik. Eine Einführung. Artemis und Winkler 4. Aufl. Zürich ISBN 3-7608-1304-6 – Knappe und leicht verständliche Darstellung auch die Sophistik umfasst.

Weblink



Bücher zum Thema Sophistik

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Sophistik.html">Sophistik </a>