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Spätaussiedler


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Die Nachfahren der deutschen Auswanderer die Spätaussiedler die sich im 18. und 19. im »Osten« ( Rumänien Ungarn und vor allem Russland ) niederließen konnten seit den 60er Jahren auf Antrag (und mit der ihrer Deutschstämmigkeit und/oder der Familienzusammenführung) in die Bundesrepublik übersiedeln.

War die Anzahl der Spätaussiedler anfangs gering schwoll der Auswanderungsstrom seit der Perestroika und mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion stark an. Die Lösung des Problems Integration in die westliche deutsche Gesellschaft wurde die steigende Arbeitslosigkeit und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht einfacher.

Viele » Beutegermanen « die während des Krieges nach Deutschland wurden in der Anfangszeit der Besetzung einfach die sibirischen oder asiatische Gebiete verschleppt - Reparationszahlungen für die Unkosten die im Kampf Deutschland im Zweiten Weltkrieg entstanden sind - und mussten als in Fabriken oder Minen arbeiten. Die Menschen jetzt noch nach Deutschland aussiedeln wollen müssen dem Nachweis der Deutschstämmigkeit auch einen deutschsprachigen ablegen um zu beweisen dass sie »aktiv die deutsche Lebensart gepflegt hatten« .

Geschichtliches zu den russischen (Spät-)Aussiedlern:

Russland gewinnt im Russisch-Türkischen Krieg 1768 bis 1774 große Gebiete in Südrussland und auf Krim . Katharina die Große hat diese Gebiete auch mit ihren Landsleuten besiedeln lassen (russische Bauern waren Mangelware die bestehende Leibeigenschaft sie an ihr Gut fesselte).

Die Zusicherung der Religionsfreiheit der Befreiung vom Wehrdienst und eine (zeitlich begrenzte) Steuerfreiheit ließ Deutsche in die neuen Gebiete strömen. Es deutsche Siedlungen mit deutschen Namen deutschen Schulen Bürgermeistern etc.. Zu nennen sind hier ganz die Gegend um die Wolga herum. Bis zum Jahr 1773 entstanden Siedlungen süd- und nördlich von Saratow .

Ab 1785 zogen dann Siedler aus Danziger Gegend in die von Katharina die Große zwischen 1768 und 1792 durch mehrere Kriege eroberte Gebiete der heutigen Ukraine . Hinzu kamen noch verschiedene Religionsgruppen unter ihnen etwa die Mennoniten . Diese Gruppen hatten oft die Siedlungsgebiete auskunschaften lassen und brachten ihre eigenenen Gerätschaften eigenes Vieh mit. Ausserdem hatten sie schon Vorfeld oft bessere Bedingungen (mehr Landzuweisung u.ä.)

Diese im Gegensatz zum Beginn der 1860 Jahre durchdachtere und mehr an den des Landes orientierte Einwanderungspolitik qualifizierter dafür aber Gruppen wurde ab 1804 von Alexander I. weiter geführt. Dieser orientierte sich zwar Katharina die Große beschränkte die Auswahl der Siedler aber verschiedene Regelungen auf wohlhabene Familien .

Die besseren Bedingungen (größere Höfe als u.ä.) führten - gepaart mit modernem landwirtschaftlichem - zu einer wirtschaftlichen Blüte in den Gebieten. Im Zuge der wirtschaftlichen Expansion der wurde auch die Infrastruktur immer weiter verbessert und die deutsche Minderheit stieg im Zar zu einer politisch wirtschaftlich sowie finanziell Gruppe auf. Man fand sie überpropotional im sie besaßen Banken und florierende Fabriken.

Im Jahre 1861 wurde in Russland die Leibeigenschaft der russischen Bauern aufgehoben es kam nicht zu einer Bodenreform. Dies führte dazu eine Vielzahl russischer Bauern freigesetzt wurden die aber oft Land- und Mittellos waren und z.T. als Tagelöhner auch bei den deutschen Bauern verdingen Dies führte nicht selten zu Neid unter russischen Bauernbevölkerung.

Auch in Russland verstärkten sich nationalistische Ideen und unter Einfluss des Panslawismus kam es zu Einschränkungen der Privilegien. wurden die die Selbsverwaltungseinrichtungen aufgelöst russisch wurde und Schulsprache der Militärdienst wurde verpflichtend. Diese in der Zeit um 1870 bis zum Beginn des 20.Jahrhunderts führten dazu dass bis 1912 etwa 300.000 Russlanddeutsche nach Nord- und auswanderten was jedoch das Bevölkerungswachstum in dieser nicht nachhaltig beeinflusste da aufgrund einer hohen die Zahl der Russlanddeutschen bis 1914 auf 4 Millionen angewachsen war.

Das harmonische Zusammenleben zwischen Deutschen und änderte sich mit dem 1. Weltkrieg und der kommunistischen Machtübernahme. Als Deutsche Mißtrauen betrachtet später als Kulaken zwangskollektiviert und/oder deportiert.

Ab hier kann man unter Russlanddeutsche nachlesen .

Literatur

Ingenhorst Heinz Die Rußlanddeutschen: Aussiedler zwischen und Moderne Frankfurt / Main 1997



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