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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 17. Juni 2019 

Spiel


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Dieser Artikel befasst sich mit dem Spiel als zweckfreier Tätigkeit. Andere Bedeutungen unter Spiel (Begriffsklärung) .


Spiel (von althochdeutsch spil Tanzbewegung) ist eine Tätigkeit die zwanglos und zweckfrei nur aus an ihrer Ausübung ihrem Inhalt oder ihrem ausgeführt wird. Ihrem Wesen nach sind solche nicht der Arbeit sondern der Freizeit zugeordnet und dienen in der Regel lustbetonten Zeitvertreib des Spielers oder einer Spielgesellschaft.

Um es auf einmal herauszusagen der Mensch nur wo er in voller Bedeutung des Mensch ist und er ist nur da Mensch wo er spielt.
( Friedrich Schiller :
Über die ästhetische Erziehung des Menschen)

Die angeborene Neugier und Lust zum Spiel wird entwicklungspsychologisch als die Haupttriebkraft der frühkindlichen Selbstfindung späteren Sozialisation des Menschen angesehen. Danach reflektiert erforscht erkennt der Mensch die Welt zuerst im Kinderspiel . Die Rolle des Spielens in der Gesellschaft erforscht die Ludologie .

Die Tätigkeit eines Menschen oder eines ist kein Spiel wenn sie erzwungen und ist das heißt unmittelbar der Pflichterfüllung Notdurft bzw. Suchtbefriedigung Schadensabwendung oder Schmerzvermeidung geschuldet ist. Es gibt jedoch keine Abgrenzungen so wie beim Lernspiel das dem Zweck des Lernens dient aber dennoch spielerisch sein soll. kommt auf die jeweilige Rolle bzw. Funktion des Beteiligten im betreffenden Spiel oder Nicht-Spiel und auf die Sichtweise des Beobachters

Literatur

  • Manfred Eigen Ruthild Winkler: Das Spiel . Piper Verlag. ISBN 3-492-20410-4
  • Linda Walz und Gerhard Seidl (Hrsg.): Lust am Spielen: Lesebuch einer Leidenschaft . Serie Piper Bd.3493. 2002 ISBN 3-492-23493-3
  • Franz Müller-Spahn Jürgen Margraf: Wenn Spielen pathologisch wird . 2003. ISBN 3-8055-7517-3
  • Johan Huizinga: Homo Ludens. Vom Ursprung der Kultur im . Rowohlts Enzyklopädie Nr.55435. ISBN 3-499-55435-6

siehe auch: Spiele in der Transaktionsanalyse



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