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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 18. Juli 2019 

Staatsangehörigkeit


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Die Staatsangehörigkeit ist zwar in der Regel an jeweilige Volkszugehörigkeit geknüpft aber nicht zwingend der Fall viele Staaten auch Personen einbürgern die ihrer ( Nationalität ) nach zu einem anderen Volk gehören. Fragen der Staatsangehörigkeit sind in jedem Staat geregelt ("Personalstatut"). Der Erwerb einer weiteren Staatsangehörgkeit in manchen Staaten zum Verlust der bisherigen führen.

Die Staatsangehörigkeit wird in einigen Staaten der Geburt bestimmt oder aber durch Einbürgerung Der Eingebürgerte ist dann Staatsangehöriger des betreffenden seine Volkzugehörigkeit bleibt davon natürlich unberührt. Beispiel: mit türkischer irakischer oder deutscher Staatsangehörigkeit. Hinsichtlich Geburt werden zwei Prinzipien vertreten:

  • Das ius sanguinis oder Abstammungsprinzip bestimmt die Staatsangehörigkeit nach den Eltern Kindes im Zweifel die Staatsangehörigkeit der Mutter. Prinzip gilt vor allem auf dem europäischen
  • Das ius soli oder Territorialprinzip bestimmt die Staatsangehörigkeit nach jeweiligen Staat auf dessen Gebiet die Geburt stattfand.

Das bundesdeutsche Staatsangehörigkeitsrecht hat seit 1999 Mischmodell mit Schwerpunkt (so bisher) auf dem eingeführt (vgl. § 4 Staatsangehörigkeitsgesetz). Das bisher verteidigte Verbot der doppelten Staatsangehörigkeit wurde gelockert. deutsche Staatsangehörigkeit kann zwar entzogen werden oder gehen der jeweilige Staatsbürger darf allerdings durch Handlung nicht " staatenlos " werden (Art. 16 Abs. 1 S. GG ).

Die Staatsangehörigkeit stellt einen Menschen unter Rechtsordnung des jeweiligen Staates verpflichtet ihn je Staat zur Zahlung von Steuern Wohnortsmeldung oder Wehrdienst bzw. Zivildienst und stellt den Bürger unter den Schutz des Staates.

Internationales Recht

Insbesondere im internationalen Privatrecht (IPR) ist für viele Rechtsfragen die der am Geschäfts- und Rechtsverkehr beteiligten Personen für das anzuwendende Recht. Bei Personen die als eine Staatsangehörigkeit inne haben gilt das der effektiven Staatsangehörigkeit . Nach Art. 5 Abs. 1 EGBGB das Recht des Staates anzuwenden dessen Staatsangehörigkeit mit der engsten Verbundenheit (Indizien: Wohnsitz Geburt besitzt.

Menschen die auf hoher See also der Drei-Meilen-Zone geboren wurden (fallweise) Kinder von nicht eingebürgerten Immigranten sowie Söldner sind staatenlos .

Siehe auch



Bücher zum Thema Staatsangehörigkeit

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