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Steinau an der Straße


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Hessen
Regierungsbezirk : Darmstadt
Landkreis : Main-Kinzig-Kreis
Fläche : 104 88 km²
Einwohner : 11.230 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte : 107 Einwohner/km²
Höhe : 174-490 m ü. NN
Postleitzahl : 36396
Vorwahl : 06663
Geografische Lage : 50° 19' n. Br.
9° 28' ö. L.
Kfz-Kennzeichen : HU
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 06 4 35 028
Gliederung des Stadtgebiets: 12 Stadtteile/ Stadtbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: Brüder-Grimm-Straße 47
36396 Steinau an der Straße
Website: www.steinau.de
E-Mail-Adresse: Magistrat@steinau.de
Politik
Bürgermeister : Walter Strauch ( SPD )

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die Stadt Steinau an der Straße liegt im Main-Kinzig-Kreis im Bundesland Hessen . Der Zusatz "an der Straße" im geht auf die Via Regia die alte Handelsstraße von Frankfurt nach zurück und dient der Unterscheidung von anderen Orten (siehe Steinau ).

Geographie

Steinau liegt eingebettet im Kinzigtal zwischen Spessart im Süden und dem Vogelsberg im Norden; dementsprechend ist das Umland Süden von Wäldern und im Norden Steinaus Landwirtschaft geprägt.

Wappen

Das Wappen zeigt die Schutzpatronin der die heilige Katharina . Sie gilt als Patronin der Wagner Jungfrauen Mädchen Studenten Schüler Bibliothekare und der In den Händen hält sie ein Rad ein Schwert die Mittel ihres Martyriums. In meisten Darstellungen der heiligen Katharina ist das zerbrochen nicht jedoch im Steinauer Wappen. Das gelb-rot gestreifte Wappen ist das der Grafen Hanau zu deren Ländereien Steinau lange Zeit (und wenn man so will auch noch siehe beispielsweise das Kfz-Kennzeichen HU für Hanau). Die Bedeutung der Sterne ist unbekannt.

Geschichte

Steinaus zentrale Lage im Kinzigtal zwischen und Spessart war entscheidend für die Entwicklung Stadt und verhalf der Siedlung zu Bedeutung. Handelswege wie die "Kinzigstraße" verbanden West- Mittel- Ostdeutschland die Alte Weinstraße führte vom Spessart in den Vogelsberg. Am Kreuzungspunkt dieser beiden wurde die wirtschaftliche Entwicklung der alten Stadt Ihren Namen hat die Stadt Steinau von Alemannen die das Kinzigtal in der Zeit 3. bis 6. Jh. besiedelten. Steinau oder wie der Ort damals genannt wurde bedeutet am steinigen Wasser.
  • 5. Jh. Fränkische Heerscharen vertreiben die Alemannen aus Gebiet in dem heute Steinau an der liegt
  • 8. Jh. Beginn der Geschichte der Stadt Steinau schriftliche Zeugnisse im Kinziggebiet iro-schottische Mönche christianisieren Gebiet
  • um 900 Steinau wird von Fulda aus kirchlich
  • 13. Jh. Mitte dieses Jhs. gerät das Dorf durch Lehen und Heirat an die Grafen Hanau
  • 1273 Erstmalige Erwähnung der Katharinenkirche
  • 4.7.1290 Steinau erhält die Stadt- und Marktrechte König Rudolf von Habsburg verliehen. Die Verleihung Privilegs hat einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung zur Da der Verkehr an der Reichsstraße von nach Leipzig stetig zunimmt erscheint schon bald an der Straße“ in den alten Aufzeichnungen. Lager und das große Warenangebot rufen im Räuber und Plünderer auf den Plan
  • 14. Jh. Die Hanauer Grafen unter Ulrich II. für den Stützpunkt ihrer Obergrafschaft Steinau eine errichten
  • 15. Jh. Bedingt durch eine rasch anwachsende Bevölkerung der erste Mauerring bald zu eng und beginnt mit einer Erweiterung der Mauern
  • ca. 1430 Als äußeres Vorwarnsystem entstehen die Marborner Seidenröther die Bellinger und die Ohlwarte die mit einem Wehrwall verbunden gewesen sein müssen
  • 1481 Der Neubau der Katharinenkirche ist beendet
  • 1543 Reformation in Steinau
  • 1528-1555 Bau des Schlosses auf dem Grund alten Burg
  • 1561 Auf dem Marktplatz dem sog. Kumpen der Bau des Rathauses fertiggestellt
  • 1562 Das Amtshaus wird fertiggestellt. Steinau wird gerichtlichen Mittelpunkt in der Obergrafschaft Hanau. Neben bescheidenen Landwirtschaft dominiert das Handwerk. Entlang der Straße erlebt das Dienstleistungsgewerbe eine Blüte: Hufschmiede und Sattler sind unentbehrlich ebenso wie zahlreiche und Gasthäuser.
  • 1634 Die Kroaten wüten in Steinau
  • 1635 Der 30jährige Krieg hinterläßt auch in seine Spuren so sterben in diesem Jahr Einwohner. Die Innenstadt ist zu Kriegsende weitgehend Noch 1694 liegen einstmals bestellte Äcker brach.
  • 1731 Die lutherische Reinhardskirche wird eingeweiht
  • 18. Jh. Bis zu dieser Zeit hat sich Stadtgebiet nicht ausgeweitet
  • 19. Jh. Steinau erhält einen Anschluss an die Frankfurt-Fulda
  • Anfang 20. Jh. Land- und Forstwirtschaft sowie Handwerk und zählen zu den Haupteinnahmequellen der Steinauer. Mit der Wagenfabrik Romeiser ist an eine Industriealisierung kaum zu denken. Um die Jahrhundertwende steht Fabrik in voller Blüte so dass 1904 die Adam Opel AG an einem Ankauf ist um Teile ihrer Produktion nach Steinau

Wirtschaft

Steinaus Wirtschaft wird von Betrieben aus Bereichen Gummi und Kunststoffe Chemie Elektrotechnik und sowie Mechanik bestimmt. Auch der Fremdenverkehr ist ohne wirtschaftliche Bedeutung; jährlich werden etwa 10.000 registriert. Der Stadtteil Ulmbach ist ein staatlich Erholungsort.

Verkehr

Durch die direkte Anbindung an die 66 und die Bahnstrecke Frankfurt-Fulda ist Steinau per Kfz und Eisenbahn gut erreichbar und somit nicht nur den Touristen sondern auch Firmen idealen Zugang von und zu den Rhein-Main und Fulda.

Öffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

Brüder-Grimm-Schule

Freizeit- und Sportanlagen

  • Freibad mit Planschbecken für kleine und für große Kinder
  • Tennisplatz
  • zwei Fußballplätze

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften bestehen mit folgenden Städten:
  • Welsberg (Italien) mit Steinau an der seit dem 26.11.1988
  • Szederkény (Ungarn) mit dem Ortsteil Ulmbach dem 03.10.1988
  • Sarród (Ungarn) mit dem Ortsteil Sarrod dem 24.06.2000
  • Naszály (Ungarn) mit dem Ortsteil Hintersteinau dem 01.06.2002

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Das Marionettentheater "Die Holzköppe"

Museen

  • Das Grimm-Museum im Amtshaus
  • Das Schloß-Museum
  • Privatmuseum für historische Gebrauchsgüter

Bauwerke

  • Renaissance-Schloß (16. Jahrhundert)
  • Amtshaus (erbaut 1562) die Brüder Grimm lebten hier von 1791-1796
  • Katharinenkirche - vermutlich das älteste Gebäude Steinau erbaut im 13. Jahrhundert. Bei Renovierungsarbeiten Grundmauern noch älterer Bauten gefunden die noch zurückreichen.
  • Reinhardskirche evangelischer Barockbau aus dem 17.
  • von-Welsberg-Kapelle (auf dem Friedhof erbaut 1616)
  • historischer Stadtkern mit zahlreichen Gäßchen und gut erhaltenen Fachwerkbauten
  • Stadtmauer mit den Wehrtürmen sowie die und die Bellinger Warte

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Maimarkt
  • Jockes-Markt
  • Katharinenmarkt ("Kathreimoat")

Weblinks





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