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Stelzmücken


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Stelzmücken
Systematik
Unterstamm : Tracheentiere (Tracheata)
Überklasse : Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse : Insekten (Insecta)
Unterklasse : Fluginsekten (Pterygota)
Überordnung : Neuflügler (Neoptera)
Ordnung : Zweiflügler (Diptera)
Familie : Stelzmücken (Limoniidae)
Gattungen (Auswahl)
  • Dicranomyia
  • Niphadobata
  • Limonia
  • Thaumastoptera
Die Stelzmücken (Limoniidae) auch bekannt als Sumpfmücken sind Familie der Zweiflügler (Diptera) und werden dort den Mücken zugeordnet. Weltweit sind etwa 10 000 Arten in Deutschland etwa 290. Die Körpergröße ist bei den nahe verwandten Schnaken (Tipulidae) im Vergleich zu anderen Mückengruppen groß etwa bei Pedicia rivosa bis zu 25 Millimeter.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale der Stelzmücken

Der Körperbau entspricht dem der Schnaken großen Flügel liegen in Ruhe übereinander gelegt dem Rücken. Bei einigen Arten besonders bei der Gattung Dicranomyia kann ein ständiges Flügelzittern beobachtet werden. auf die Vertreter der Schneefliegen oder Schneemücken Niphadobata ) sind alle Arten beflügelt. Bei der Gruppe sind sowohl die Männchen als auch Weibchen flügellos und die Flugmuskeln sind zurückgebildet. wie bei allen Zweiflüglern zu Schwingkölbchen ( Halteren ) umgebildeten Hinterflügel sind jedoch auch bei vorhanden.

Verhalten der Stelzmücken

Die Flugzeit der heimischen Stelzmücken liegt den Wintermonaten vom September bis in den Aus dem Grunde sind sie recht häufig auf Schnee anzutreffen einige Arten haben sich auf die Lebensweise dort spezialisiert. Die Tiere niemals blutsaugend man nimmt an dass sie aufsaugen (Beobachtungen und Untersuchungen fehlen). Die Stelzmücken manchmal Schwärme besonders an warmen Wintertagen wobei dann häufig mit den Wintermücken (Trichoceridae) verwechselt werden. Die Paarung der ist unbekannt die Eier werden wahrscheinlich wie den Schnaken in Wasser und in den gelegt.

Larvalentwicklung

Das Spektrum der Larvenformen und der ist bei den Stelzmücken relativ groß. Sie behaarte Kriechwülste und können zusätzlich mit Haken Füße ausgebildet haben. Die Atmung erfolgt meist ein Paar Tracheenöffnungen ( Stigmen ) am Hinterende welches von Analpapillen zur und vier bis fünf weiteren Fortsätzen wie den Schnaken umstellt ist. Sehr häufig tritt Hautatmung auf. Die Larven ernähren sich von Pflanzenstoffen unter der Laubstreu oder der Rinde Bäume Limonia quadrimaculata lebt in Bamupilzen Pedicia rivosa im Substrat von Quellen und Bächen viele weitere Arten leben im Schlamm auf Grund von Gewässern und fressen den Detritus. Larven verschiedener Arten wie etwa die von Dicronata bimaculatza sind Jäger. Die genannte Art etwa im Gewässerschlamm nach Kleintieren (meist Würmer) und mit kräftigen Mandibeln ausgestattet. Die Larven der Art Thaumastoptera calceata leben in Rieselquellen und bilden einen Köcher. Sie weiden Algenbeläge von Steinen ab verpuppen sich im Köcher.

Die Atmung der Puppe erfolgt durch (Spirakulumkiemen) auf denen sich Luftblasen halten und ein Plastron bilden. Diese Strukturen ermöglichen es auch Sauerstoff zu atmen und wirken entsprechend auch der Stein trockenfällt. Die Puppen sind häufig

Literatur

  • Honomichl K Bellmann H (1994): Biologie und Ökologie der Insekten ; CD-Rom Gustav Fischer Verlag Stuttgart.
  • Strübing H (1958): Schneeinsekten. Neue Brehm Bücherei 220. Wittenberg



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