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Stephan II. (Papst)


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Stephan II. ist der Papst mit der kürzesten Er wurde am 22. oder 23. März zum offiziellen Nachfolger Zacharias' bestimmt. Zur Zeit seiner einstimmigen Wahl er bereits ein sehr alter Mann und starb vier Tage danach (25. oder 26. 752) ohne die Weihen erhalten zu haben.

Das ganze Mittelalter hindurch hielt man Weihe als unerlässliche Grundvoraussetzung für ein Pontifikat schloss ihn deshalb aus den Papstlisten aus. Zuge der Debatten um die Rechte des im 15. und 16. Jahrhundert änderte sich Anschauung da man nun davon ausging dass Wahl durch das Kollegium ausreiche einen Papst legitimieren.

Vom 16. Jahrhundert bis zum Jahre stand Stephan (II.) in den Pontifikatslisten.

Das Problematische in diesem Fall ist Name des unmittelbaren Nachfolgers: Stephan II. . Aus diesem Grund findet man Stephan oft in Listen von Gegenpäpsten wo er nichts zu suchen hat war er doch gewählter Pontifex - nur ohne Weihe.

Offiziell gilt seitdem sein am 26. März 752 gewählter Nachfolger der ebenfalls Stephan hieß Stephan II (III.). Er regierte vom 26. 752 bis zum 26. April 757 . Sein Pontifikat stand zunächst auf schwachen Rom wurde wiederholt von den Langobarden bedroht. Stephan überquerte als erster Papst Alpen und wandte sich an den Frankenkönig um Hilfe dem er sich in Bußkleidung Füßen warf. Pippin und seine Söhne verpflichteten tatsächlich die Sicherheit Roms und einiger weiterer und Gebiete als Eigentum des hl. Petrus garantieren (" Pippinsche Schenkung "). Mit dieser Schenkung wurde der Kirchenstaat begründet dessen letzter Rest bis heute Vatikanstaat fortbesteht.

Als Gegenleistung salbte Stephan den König seine Familie und verlieh ihm und seinen den Titel "patricius romanorum" . Damit war die Basis für die Verbindung des römischen Papsttums mit dem fränkischen gelegt. Auf diesem Fundament wurde nur wenige später das deutsch-römische Kaiserreich errichtet. Am 25. Dezember 800 krönte Stephans Nachfolger Leo III. ( 795 - 816 ) Pippins Sohn Karl den Großen zum Kaiser.


Vorgänger:
Zacharias
Liste der Päpste Nachfolger:
Paul I.



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