Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 21. September 2019 

Stephan Kekulé von Stradonitz


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Dr. jur. utr. et phil. Stephan Kekulé von Stradonitz (* 1. Mai 1863 in Gent Belgien; † 5. Mai 1933 in Berlin) war ein deutscher Jurist Privatgelehrter und ein bedeutender Genealoge .

Kekulé ein Sohn des berühmten Bonner August Kekulé verwendete 1898 in seinem "Ahnentafel-Atlas" ein Ahnen-Numerierungssytem das Siegeszug um die gesamte Welt antrat später ihm benannt wurde und noch heute in ist ("Kekulé-Zahlen").

Inhaltsverzeichnis

Kekulé-Zahlen

Bei dieser Numerierung der Vorfahren einer Ahnenliste oder Ahnentafel erhält der Proband die Zahl 1 zugeordnet (sind es Geschwister dann erhalten sie die Zahlen 1a ... ) sein Vater die Zahl 2 Mutter die 3. Allgemein ausgedrückt: Hat eine die Zahl n (z.B. 2 der Vater) erhält deren Vater die Zahl 2 x (also Verdopplung und damit die Zahl 4 den Großvater des Probanden väterlicherseits) die Mutter + 1 (hier also die 5).

Alle männlichen Vorfahren haben demzufolge gerade alle weiblichen ungerade. Den Vorfahren- Generationen I bis IV sind somit folgende zugeordnet:

 I. 2 - 3  

 II. 4 - 7  

 III. 8 - 15  

 IV. 16 - 31  

Diese ideale Numerierung die sich international hat war erstmals 1590 durch Micheal Eyzinger worden dann wieder 1676 durch Hieronymus de Sosa 1 und 1883 durch Francis Galton .

Leben

Stephan Kekulé wurde 1863 im belgischen geboren wo sein Vater zu dieser Zeit war. Die Mutter starb im Kindbett.

Nach dem Besuch des Gymnasiums in und dem Studium der Rechte und der in Bonn und Straßburg schlug Kekulé zunächst eine militärische Laufbahn und diente von 1885 - 1889 als Artillerieoffizer in der preußischen Armee. 1889 verließ er den Militärdienst und schrieb erneut als Student an der Berliner Universität an der er bis 1892 blieb. Anschließend trat er in den Staatsdienst und wurde Referendar am Berliner Kammergericht . Von 1897 bis 1905 vertrat er den Fürsten Georg im schaumburg-lippischen Thronstreit und wurde von diesem zum ernannt. Seine juristische und genealogische Reputation verhalf in den folgenden Jahren zu einer umfangreichen für einige Adelsfamilien. Er wurde schließlich beeidigter für Fragen der Heraldik beim Berliner Landgericht Sachverständiger der Kommission des Zeughauses der Staatlichen in Berlin.

Kekulé war Auswärtiges Mitglied der Akademie Wissenschaften zu Erfurt Schatzmeister (seit 1894) Sektionschef 1900 - 1903 ) für Genealogie und Vorsitzender ( 1923 - 1933 ) des Vereins "Herold" des ältesten deutschen (gegr. 1869) erster Schriftführer des Vereins für Waffenkunde und seit 1932 Leiter der Abteilung VI (Genealogie und des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine.

Kekulé der seit 1904 Mitglied einer Berliner Freimaurerloge war verfasste zahlreiche juristische und genealogische vor allem in Fachzeitschriften die sich vornehmlich Heraldik und Adelsrecht befaßten.

Werke

  • Über Titel Ämter Rangstufen und Anreden der officiellen osmanischen Sprache Halle 1892
  • Über eine zweckmäßige Bezifferung der Ahnen; Vierteljahrsschrift für Wappen- Siegel- und Familienkunde (Herold Bd.26 S.64-72 (1 Tafel) 1898
  • Über die Zuständigkeit des preußischen Heroldsamtes
  • Neue Urkunden und Materialien zur Beurteilung Ebenburtsrechtes im Hause Lippe Berlin 1905
  • Hildebrandt Ad. M.: Wappen-Fibel. Die hauptsächlichsten der Wappenkunst und Geschlechterkunde. Herausgegeben von Stephan von Stradonitz. Frankfurt 1922
  • Über die Untersuchung von Vererbungsfragen und Degeneration der spanischen Habsburger" (in Archiv für Psychiatrie XXXV Heft 3) 1905
  • Ausgewählte Aufsätze aus dem Gebiet des und der Genealogie 1905
  • Ziele und Aufgaben der wissenschaftlichen Genealogie. Kekule 1905c: 101-128.

Fußnoten

1) Jérôme de Sosa: Noticia de la gran Casa de los de Villafranca 1676



Bücher zum Thema Stephan Kekulé von Stradonitz

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Stephan_Kekul%E9_von_Stradonitz.html">Stephan Kekulé von Stradonitz </a>