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Stoa


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Die Stoa ist eine philosophische Tugendlehre aus dem antiken Griechenland . Der Name leitet sich aus dem für Säulenhalle oder Vorhalle ab.

Die Stoa ist im übertragenen Sinne eine Richtung griechischen Philosophie die um 300 v. Chr. von Zenon von Kition begründet wurde. Die Geisteshaltung im Sinne Stoa nennt man Stoizismus Anhänger der Denkrichtung Stoiker . Benannt wurde die Schule nach dem der ersten Schule der Stoa poikile ("bemalte Vorhalle") einer Säulenhalle in Athen der Zenon seine Lehrtätigkeit aufnahm.

Kennzeichen des Stoizismus waren unter anderem Glaube an die menschliche Vernunft (ratio) die Einhaltung als nützlich und daher richtig erkannter ethischer Gesetze und das Anstreben individuell beglückenden Zustandes unerschütterlicher Seelenruhe der Ataraxie genannt wird. Voraussetzung dafür ist die Apathie .

Nach Überzeugung der Stoiker bilden Gott und die Natur eine Einheit und der Mensch ist Teil davon. Alle Stoffe sind nur eine der göttlichen Einheit und befinden sich in Kreislauf von Werden und Vergehen. Alles geschieht Notwendigkeit und alles Geschehen ist zweckmäßig. Naturgemäß naturgerecht zu handeln heißt demnach auch zweckmäßig handeln und umgekehrt. Im Gegensatz zum Stoizismus den Gemeinschaftssinn betont steht der ungefähr zeitgleich Epikureismus .

Einflüsse der Stoa sind u.a. bei Immanuel Kant nachweisbar.

Ältere Stoa

Zenon von Kition Kleanthes Chrysippos

Mittlere Stoa

Polybios Panaitios Poseidonios

Späte Stoa (römisch)

Marcus Tullius Cicero Seneca Epiktet Marc Aurel



Bücher zum Thema Stoa

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