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Straßenrad-WM


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Die Straßenrad-Weltmeisterschaften werden vom Radsportweltverband UCI seit 1927 jährlich an wechselnden Orten ausgetragen. Neben Tour de France und dem Giro d'Italia gilt die Rad-WM als das prestigeträchtigste Rennen des Radsports .

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Bis zur Abschaffung des Amateurstatus 1995 wurde die Rad-Weltmeisterschaft parallel für Profis Amateure ausgetragen. Derzeit werden Weltmeister in folgenden ermittelt: Elite Männer Elite Frauen Männer U23 Juniorinnen.

Disziplinen

Das wichtigste und prestigeträchtigste WM-Rennen ist Straßenrennen. 1995 wurde als zweite Disziplin das Zeitfahren eingeführt. Zuvor gab es von 1962 1994 ein Vierer-Mannschaftszeitfahren über 100 km.

Strecke

Der Straßenweltmeister wird durch ein Eintages-Rundstreckenrennen Der WM-Parcours besteht aus einer zumeist anspruchsvollen die ca. 10-20 befahren wird. Die Länge Strecke beträgt jeweils über 250 km.

Zeitpunkt

Bis Mitte der 1990er Jahre wurde WM im August wenige Wochen nach der de France ausgetragen. Seitdem findet das Rennen vor Ende der Straßensaison Anfang Oktober statt. derzeitige Termin ist nicht unumstritten da viele Radrennfahrer ihre Saison zu diesem späten Zeitpunkt beendet haben.

Teilnehmer

Bei der Rad-WM treten keine Firmenteams Nationalmannschaften an. Der Weltrangliste der UCI folgend dürfen die erfolgreichsten Nationen zwölf (kleinere Nationen entsprechend weniger) nominieren die im ihres Landes um den Sieg kämpfen.

Geschichte

Die erste Rad-WM 1927 auf dem Nürburgring in Deutschland gewann der Italiener Alfredo Binda . Binda und die Belgier Rik van Steenbergen und Eddy Merckx halten mit je drei WM-Siegen gemeinsam Rekord. Bisher haben zwei Deutsche das Regenbogentrikot dürfen: Heinz Müller 1952 und Rudi Altig 1966.
Jan Ullrich hat als bisher Einziger zweimal den gewonnen.

Liste der Profi-Weltmeister

Jahr Austragungsort Weltmeister Straße Weltmeister Zeitfahren
2003 Hamilton Kanada Igor Astarloa ( Spanien ) David Millar ( Großbritannien )
2002 Zolder Niederlande Mario Cipollini ( Italien ) Santiago Botero ( Kolumbien )
2001 Lissabon Portugal Oscar Freire ( Spanien ) Jan Ullrich (Deutschland)
2000 Plouay Frankreich Romans Vainsteins ( Lettland ) Sergej Gontschar ( Ungarn )
1999 Verona Italien Oscar Freire ( Spanien ) Jan Ullrich (Deutschland)
1998 Valkenburg Niederlande Oskar Camenzind ( Schweiz ) Abraham Olano ( Spanien )
1997 San Sebastian Spanien Laurent Brochard ( Frankreich ) Laurent Jalabert ( Frankreich )
1996 Lugano Schweiz Johan Museeuw (Belgien) Alex Zülle ( Schweiz )
1995 Bogota Kolumbien Abraham Olano ( Spanien ) Miguel Indurain ( Spanien )
1994 Agrigento Sizilien Luc Leblanc ( Frankreich ) Chris Boardman ( Großbritannien )
1993 Oslo Norwegen Lance Armstrong ( USA )
1992 Benidorm Spanien Gianni Bugno ( Italien )
1991 Stuttgart Deutschland Gianni Bugno ( Italien )
1990 Utsunomiya Japan Rudy Dhaenens (Belgien)
1989 Chambéry Frankreich Greg Lemond ( USA )
1988 Ronse Belgien Maurizio Fondriest ( Italien )
1987 Villach Österreich Stephen Roche ( Irland )
1986 Colorado Springs USA Moreno Argentin ( Italien )
1985 Giavera Montello Italien Joop Zoetemelk ( Niederlande )
1984 Barcelona Spanien Claude Criquielion (Belgien)
1983 Altenrhein Schweiz Greg Lemond ( USA )
1982 Goodwood Großbritannien Giuseppe Saronni ( Italien )
1981 Prag CSSR Freddy Maertens (Belgien)
1980 Sallanches Frankreich Bernard Hinault ( Frankreich )
1979 Valkenburg Niederlande Jan Raas ( Niederlande )
1978 Nürburgring BR Deutschland Gerrie Knetemann ( Niederlande )
1977 San Cristobal Venezuela Francesco Moser ( Italien )
1976 Ostuni Italien Freddy Maertens (Belgien)
1975 Yvoir Belgien Hennie Kuiper ( Niederlande )
1974 Montréal Kanada Eddy Merckx (Belgien)
1973 Montjuic Spanien Felice Gimondi ( Italien )
1972 Gap Frankreich Marino Basso ( Italien )
1971 Mendrisio Schweiz Eddy Merckx (Belgien)
1970 Leicester Großbritannien Jean-Pierre Monsere (Belgien)
1969 Zolder Belgien Harm Ottenbros ( Niederlande )
1968 Imola Italien Vittorio Adorni ( Italien )
1967 Heerlen Niederlande Eddy Merckx (Belgien)
1966 Nürburgring BR Deutschland Rudi Altig (Deutschland)
1965 Lasarte Spanien Tom Simpson ( Großbritannien )
1964 Sallanches Frankreich Jan Janssen ( Niederlande )
1963 Ronse Belgien Benoni Beheyt (Belgien)
1962 Salo Italien Jean Stablinski ( Frankreich )
1961 Bern Schweiz Rik Van Looy (Belgien)
1960 Sachsenring DDR Rik Van Looy (Belgien)
1959 Zandvoort Niederlande André Darrigade ( Frankreich )
1958 Reims Frankreich Ercole Baldini ( Italien )
1957 Waregem Belgien Rik Van Steenbergen (Belgien)
1956 Ballerup Dänemark Rik Van Steenbergen (Belgien)
1955 Frascati Italien Stan Ockers (Belgien)
1954 Solingen BR Deutschland Louison Bobet ( Frankreich )
1953 Lugano Schweiz Fausto Coppi ( Italien )
1952 Luxemburg Heinz Müller (Deutschland)
1951 Varese Italien Ferdi Kübler ( Schweiz )
1950 Moorslede Belgien Briek Schotte (Belgien)
1949 Kopenhagen Dänemark Rik Van Steenbergen (Belgien)
1948 Valkenburg Niederlande Briek Schotte (Belgien)
1947 Reims Frankreich T. Middelkamp ( Niederlande )
1946 Zürich Schweiz Hans Knecht ( Schweiz )
*** *** ***
1938 Valkenburg Niederlande Marcel Kint (Belgien)
1937 Kopenhagen Dänemark Eloi Meulenberg (Belgien)
1936 Bern Schweiz Antonin Magne ( Frankreich )
1935 Florette Belgien Jean Aerts (Belgien)
1934 Leipzig Deutschland Karel Kaers (Belgien)
1933 Monthlery FR Georges Speicher ( Frankreich )
1932 Rom Italien Alfredo Binda ( Italien )
1931 Kopenhagen Dänemark Learco Guerra ( Italien )
1930 Lüttich Belgien Alfredo Binda ( Italien )
1929 Zürich Schweiz Georges Ronsse (Belgien)
1928 Budapest Ungarn Georges Ronsse (Belgien)
1927 Nürburgring Deutschland Alfredo Binda ( Italien )


Siehe auch: Bahnrad-WM



Bücher zum Thema Straßenrad-WM

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