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Straßensystem in Österreich


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Im Straßensystem in Österreich kann man die Straßen nach verschiedenen Kriterien unterteilen:

Inhaltsverzeichnis

Nach der Straßenverkehrsordnung

In der Straßenverkehrsordnung sind folgende Straßentypen angeführt:

Autobahn

Die Kennzeichnung der Autobahnen erfolgt durch internationale Verkehrszeichen.

Die höchste zulässige Geschwindigkeit beträgt für PKW und Motorräder 130 km/h mit Anhänger 100 km/h für LKW 80 km/h.

Autobahnen dürfen nur mit Kraftfahrzeugen benutzt die mindestens 60 km/h fahren können (Bauartgeschwindigkeit) schneller als 60 km/h fahren dürfen. Verkehrsteilnehmer Fußgänger Fahrräder Motorfahrräder Fuhrwerke und dergleichen dürfen Autobahn nicht benutzen. Abschleppen ist nur bis nächsten Ausfahrt erlaubt.

Autobahnen im Sinne der Straßenverkehrsordnung müssen Autobahnen im Sinne des Bundesstraßengesetzes sein. Das insbesondere dass sie kreuzungsfrei sein müssen.

Autostraße

Autostraßen sind Straßen für die dieselben wie für Autobahnen gelten. Die höchstzulässige Geschwindigkeit für PKW und Motorräder 100 km/h mit Anhänger 80 km/h für LKW 70 km/h.

Im Gegensatz zu Autobahnen dürfen Autostraßen niveaugleiche Kreuzungen verfügen. Viele Schnellstraßen im Sinne Bundesstraßengesetzes sind Autostraßen im Sinne der Straßenverkehrsordnung. können jedoch auch andere Straßen z.B. Landesstraßen Autostraßen erklärt werden.

Die Kennzeichnung erfolgt durch das internationale

sonstige Freilandstraße

Freilandstraßen die keine Autostraßen sind dürfen allen Verkehrsteilnehmern benutzt werden. Es gelten dieselben Geschwindigkeiten wie für Autostraßen.

Straße mit Vorrang

Kennzeichnung durch viereckiges Verkehrszeichen mit weißer auf blauen Grund. Bis zum 1. April 2002 waren diese Straßen Bundesstraßen.

Straße ohne Vorrang

Kennzeichnung durch ovales Verkehrszeichen mit schwarzer auf weißem Grund. Ehemalige Bundesstraßen ohne Vorrang oft noch durch kreisförmige Verkehrszeichen mit schwarzer auf gelbem Grund gekennzeichnet. Diese Zeichen sind spätestens 31. Dezember 2005 zu ersetzen.

Vorrangstraße

Kennzeichnung durch internationales Verkehrszeichen für Vorrangstraße.

Nach dem Straßenerhalter

Der Straßenerhalter ist verantwortlich für den der Straßen. Andererseits bekommt der Straßenerhalter auch auf der jeweiligen Straße kassierten Strafgelder.

Bundesstraße

Am 1. April 2002 wurden alle die weder Autobahnen noch Schnellstraßen sind (ehemalige Bundesstraßen B ) an die Bundesländer übertragen sind also nunmehr Landesstraßen. Umgangssprachlich jedoch ausschließlich diese ehemaligen Bundesstraßen als Bundesstraßen

Die Rechtsgrundlage für die Einteilung der ist das Bundesstraßengesetz 1971 in der Fassung 1. April 2002.

Autobahn

Die Autobahnen (Bundesautobahnen Bundesstraßen A ) sind Bundesstraßen. Der Bund hat jedoch 1982 die Erhaltungs- und Finanzierungsaufgaben an die ASFINAG übertragen.

Es gibt aber auch Überlegungen über Bau von Autobahnen als Public Private Partnership wobei private Unternehmen sowohl am Bau auch an den Mauteinnahmen beteiligt werden sollen.

Die ersten Planungen gehen auf die während der Zeit des Dritten Reiches zurück. Es wurde auch schon damals erste Stück der Westautobahn bei Salzburg gebaut.

Auf den österreichischen Autobahnen besteht Mautpflicht . Die Halter von PKW und Motorrädern eine Vignette kaufen um auf Autobahnen fahren zu In Österreich gibt es Vignetten mit verschiedenen zur Zeit verkauft werden Jahresvignetten (72 60 2-Monats-Vignetten (21 80 €) und 10-Tages-Vignetten (7 €). Die Jahresvignette gilt jeweils vom 1. des Vorjahres bis zum 31. Jänner des Jahres. Für LKW und Autobusse gilt hingegen eine kilometerabhängige Maut .

Jede Autobahn hat einen Namen der einer Örtlichkeit oder einer Region zu tun Außerdem sind sie nummeriert mit einem A als führenden Buchstaben (z.B. A1 Westautobahn ).

Autobahnen müssen kreuzungsfrei und mit Zu- Abfahrten ausgeführt sein.

Schnellstraße

Die Schnellstraßen (Bundesschnellstraßen Bundesstraßen S ) stellen neben den Autobahnen einen Teil überregionalen Straßennetzes dar. Der Straßenerhalter ist ebenfalls ASFINAG und es besteht wie auf Autobahnen

Schnellstraßen dürfen mit niveaugleichen Kreuzungen ausgeführt Viele Schnellstraßen sind jedoch wie Autobahnen kreuzungsfrei

Die einfachste kreuzungsfreie Variante ist eine Straße ohne Mittelteilung die umgangssprachlich auch als Sparautobahn bezeichnet wird. Andere Schnellstraßen sind hingegen wie Autobahnen ausgeführt und sind für den nicht von einer solchen unterscheidbar.

Kreuzungsfreie Schnellstraßen können nach der Straßenverkehrsordnung zu Autobahnen oder zu Autostraßen erklärt werden mit niveaugleichen Kreuzungen nur zu Autostraßen.

Die Bezeichnung ist jeweils S gefolgt von einer Zahl (z.B. S6 ).

Landesstraße

Landesstraßen werden von den Bundesländern erhalten.

Sie haben die Abkürzung LH (für Landeshauptstraße) oder L die Kennzeichnung kann durch ovale weiße mit schwarzer Zahl erfolgen (ohne Auswirkung auf StVO).

Mit 1. April 2002 wurden alle die keine Autobahnen oder Schnellstraßen sind an Länder übertragen. Diese ehemaligen Bundesstraßen haben die B vor der Nummer und werden umgangssprachlich wie vor als Bundesstraßen bezeichnet. Für einige haben sich auch inoffizielle Namen eingebürgert wie die Wechselbundesstraße über den gleichnamigen Berg .

Gemeindestraße

Die Gemeindestraßen haben keine eigene keine und keine Nummern sondern werden nur mit von der Gemeinde vergebenen Straßennamen bezeichnet.

Privatstraße

Sie haben einen privaten Straßenerhalter da für die öffentliche Hand zu kostspielig wären aus einem bestimmten Grund gebaut wurden und später öffentlich befahrbar wurden. Diese Gründe können z.B. eine Zufahrt zu einzelnen Gehöften. aber ein Kraftwerksbau . Um die Erhaltung auch länger gewährleisten können sind sie oft mautpflichtig . Es kann sich aber auch um zu einem Shopping Center handeln wo das ganze System als Privatstraße behandelt wird. (Man erkennt eine Privatstraße nur an dem Schild: Hier gilt auch die StVO ). Auch Brücken z.B. Donaubrücken können ursprünglich zum Kraftwerksbau errichtet worden sind dann aber an die öffentliche Hand worden.

Die Straßenverkehrsordnung gilt auch auf Privatstraßen sie von jedermann zu den gleichen Bedingungen werden können. Auf sonstigen Privatstraßen gilt sie wenn der Straßenerhalter nichts anderes angeordnet hat.

Güterweg

privater Straßenerhalter oder Bundesland meist nur Zufahrtsrechte Anrainer oder Anrainerverkehr

Allgemein

Die echte Tätigkeit der Straßenerhaltung ist unabhängig von der finanziellen Straßenerhaltung. So werden Straßen die in eine höherrangig als Gemeindestraßen von den Straßenmeistereien erhalten. Die Gemeindestraßen von Gemeinden selbst. Es gibt auch Abkommen wo Straßenstücke von den jeweils anderen Stellen speziell der Schneeräumung gewartet werden.

Dass die Kompetenzen auch innerhalb der Behörden nicht immer so klar sind zeigt Tatsache dass immer wieder Verordnungen über Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb von Ortsgebieten vom Verwaltungsgerichtshof oder anderen oberen Instanzen aufgehoben werden wenn z.B. 30 km/h gilt auf allen Gemeindestraßen am Ortsanfang auf Tafeln angekündigt wird.

Europastraße

Eine Ausnahme bildet die Europastraße die sowohl bei der StVO wie beim Straßenerhalter in alle Kategorien fallen kann.
Die Kennzeichnung erfolgt auf rechteckigen Tafeln durch und weiße Ziffern auf grünem Grund

Siehe auch: Liste der Autobahnen in Österreich Tempolimit Themenliste Straßenverkehr Liste der Europastraßen

Weblinks:



Bücher zum Thema Straßensystem in Österreich

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