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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 23. Januar 2020 

Strukturviskosität


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Strukturviskosität ist die Eigenschaft eines Fluids bei hohen Scherkräften eine niedrigere Viskosität zu zeigen.

Je stärker die Scherung ist die das Fluid wirkt desto weniger viskos (zähflüssig) es. Im Englischen wird solch ein Fluid auch treffenderweise "shear-thinning" genannt im Deutschen also Da die Viskosität nicht konstant bleibt wird Fluid nicht-newtonsch genannt.

Die Abnahme der Viskosität entsteht durch Strukturänderung im Fluid die dafür sorgt dass einzelnen Fluid-Partikel besser aneinander vorbei gleiten können.

Das gegensätzliche Verhalten wird Dilatanz genannt.
Wenn die Viskosität nach Verminderung der nicht sofort wieder ansteigt spricht man auch Thixotropie .

Beispiele für strukturviskose Fluide:

  • In Polymerlösungen sind die einzelnen Polymerketten verhakt. Bei steigender Scherkraft lösen sich diese und die Viskosität sinkt.
  • Nicht-tropfende Wandfarbe tropft z.B. nicht von Rolle da die Scherung klein und somit Zähigkeit bzw. Viskosität groß ist wogegen sie die Wand leicht aufzutragen ist da die Schicht zwischen Wand und Rolle eine große hervorruft und somit die Viskosität klein ist.
  • Blut hat bei kleinen Scherkräften eine hohe Bei stärkeren Scherkräften verformen sich die roten zu eher länglichen Gebilden. Dadurch kann das besser durch die kleinen Adern fließen.




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