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Styrol


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Strukturformel
Allgemeines
Name Styrol
Summenformel C 8 H 8
Andere Namen Vinylbenzol Phenylethylen Phenylethen
Kurzbeschreibung farblose Flüssigkeit
CAS-Nummer 100-42-5
Sicherheitshinweise

Xn (Gesundheitsschädlich)
R- und S-Sätze R 10 - 20 - 36/38
S 23
Handhabung Von Zündquellen fernhalten. Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladung
Lagerung Dicht verschlossen. An gut belüftetem Ort entfernt Zünd- und Wärmequellen. Trocken. Kühl (< +15°C).
MAK 85 mg/m 3
LD 50 (Ratte) 2650 mg/kg (oral)
LD 50 (Kaninchen) x mg/kg
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand flüssig
Farbe farblos
Dichte 0.9045 g/cm³
Molmasse 104.1512 g/ mol
Schmelzpunkt -30.6 °C
Siedepunkt 145.2 °C
Dampfdruck 6 hPa (20 °C)
Weitere Eigenschaften
Löslichkeit 0 34 g/l in Wasser (bei 20°C)
Gut löslich in unpolare Lösungsmittel
Schlecht löslich in Lösungsmittel
Unlöslich in Lösungsmittel
Kristall
Kristallstruktur Gittertyp angeben

Thermodynamik
Δ f H 0 g in kJ / mol
Δ f H 0 l in kJ / mol
Δ f H 0 s in kJ / mol
S 0 g 1 bar in J/mol·K
S 0 l 1 bar in J/mol·K
S 0 s in J/mol·K
Analytik
Klassische Verfahren Kurzbeschreibung Nachweisreaktionen (auch der einzelnen Ionen!)
SI -Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.
Styrol (Vinylbenzol Phenyläthylen Phenylethen englisch: Styrene) ist ungesättigter aliphatisch-aromatischer Kohlenwasserstoff . Der Name Styrol kommt von Styrax und nicht von Styria (Steiermark).

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Styrol (Strukturformel: C 6 H 5 -CH=CH 2 Summenformel: C 8 H 8 ) ist eine farblose schon bei Raumtemperatur polymerisierende Flüssigkeit mit dem Siedepunkt von 145 °C. Die Flüssigkeit wird mit Spuren von 4-tert-butylcatechol stabilisiert.

Vorkommen und Herstellung

Styrol kommt im Steinkohlenteer und in Pyrolyseprodukten des Erdöls vor und wird großtechnisch durch Dehydrierung Ethylbenzol an Eisenoxidkatalysatoren bei etwa 600 ºC hergestellt. In Mengen findet man Styrol in bestimmten Baumharzen

Verwendung

Styrol ist ein wichtiges Monomer zur von thermoplastischen Kunststoffen (z.B. Polystyrol ) dem isolierenden Schaumstoff Styropor und Synthesekautschuk (Mischpolymerisat von Butadien und Styrol) und anderen Copolymeren ( z.B. mit Acrylnitril oder Maleinsäureanhydrid).

Weblink

http://enius.de/schadstoffe/styrol.html



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