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Sudetendeutsche


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Als Sudetendeutsche werden die ehemaligen deutschstämmigen Einwohner des Sudetenlandes zusammenfassend bezeichnet. Die Sudetendeutschen kamen aus verschiedenen deutschen Mundartgebieten und sprachen nordböhmische Dialekte Nordwesten schlesische Dialekte in Nordmähren und bairische im Süden und Südwesten des Landes.

Inhaltsverzeichnis

Vertreibungsproblematik

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Sudetendeutschen fast vollständig - weit sie nicht selbst geflüchtet waren - und ihre Heimat auf der Grundlage des Versailler Vertrages wieder der Tschechoslowakei angegliedert. Die gewaltsame Vertreibung der Deutschen wurde nach Kriegsende auf des Potsdamer Abkommens durch die Benesch-Dekrete initiiert und von den Siegermächten geduldet. einer Art Volkszornäußerung und als eine Art Sippenhaftung der Sudetendeutschen gegenüber allen Deutschen verübten Tschechen gewalttätige Rache an wehrlosen Menschen Frauen Kinder - Rache für die Verbrechen der an Tschechen. Viele Sudetendeutsche bezahlten für ihre mit dem Leben. Alle Vertriebenen verloren ihr und Gut oder durften nur ganz wenige Gegenstände ohne Wertsachen mitnehmen. Auf ihrer Flucht ihnen häufig auch noch die letzten Habseligkeiten

Siedlungsgebiete nach der Vertreibung

Die Sudetendeutschen siedelten sich danach hauptsächlich Bayern Hessen Baden-Württemberg und in Österreich an. Einige sind in die DDR in sonstige Länder oder nach Übersee In Vertriebenenverbänden versuchten sie sich zu organisieren und politisches „Sprachrohr” zu haben. In den alljährlichen gedenken die Sudetendeutschen unter anderem ihrer verlorenen Heimat.

heutige deutsche Minderheit in Tschechien

Nur wenige Tausend Deutschsprachige wurden nach nicht vertrieben. Dies waren meist Menschen die tschechische Vorfahren (z. B. Vater deutsch Mutter und umgekehrt) und daher die Wahl zum hatten aber auch solche die durch Gefangenschaft aus anderen Gründen während der Vertreibung abwesend und erst später in ihre Heimat zurück Diesen wurde dann oftmals von dem kommunistischen der CSSR die gewollte Ausreise verweigert auch ihre Arbeitskraft benötigt wurde. Heute sehen sich Angehörigen der deutschen Minderheit in Tschechien nicht als "Sudetendeutsche" sondern als Deutsche in Tschechien .

Fast 45 Jahre nach der Vertreibung um 1989 in der Tschechoslowakei die Wendezeit . Von den ehemaligen Bewohnern (meist im Alter) und ihren Nachkommen kehrten nur wenige die (frühere) Heimat zurück.

heutige sudetendeutsch-tschechische Beziehungen

Das Verhältnis der Vertriebenen aus dem Sudetenland zu den Tschechen - und umgekehrt - ist bis angespannt und nicht vorurteilsfrei. Der Dialog zwischen Nachbarn wird weiterhin durch Misstrauen auf beiden erschwert. So werden die Benesch-Dekrete die als Verstoß gegen die Menschlichkeit als Verbrechen gelten von den Tschechen bis nicht für ungültig erklärt. Die Ängste der beziehen sich hauptsächlich auf die mögliche Geltendmachung Eigentumsansprüchen der früheren Bewohner bzw. deren Nachkommen. blenden Vertriebenenverbände in ihrer Argumentation die Verbrechen die der Vertreibung vorausgingen.

weitere Literatur

  • Peter Glotz Die Vertreibung Hamburg 2003.

Siehe auch




Bücher zum Thema Sudetendeutsche

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