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Sylt


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
1. List. 2. Kampen. 3. Braderup. Wenningstedt. 5. Munkmarsch. 6. Keitum. 7. Westerland. Morsum. 9. Archsum. 10. Rantumer Becken. 11. 12. Hörnum.

Sylt ist die größte der nordfriesischen Inseln und Teil von Schleswig-Holstein . Die Form der Insel hat sich Lauf der Zeit ständig geändert ein Prozess auch heute noch ständig im Gange ist.

Aktuelle Daten von Sylt (Stand 2001 ):

  • 99 14 km² groß
  • erstreckt sich über 38 0 km Nord-Süd-Richtung
  • am Königshafen bei List ist Sylt 380 Meter schmal
  • Von Westerland bis zur Nössespitze bei ist die Insel bis zu 12 6 breit
  • ist seit rund 7000 Jahren eine
  • die höchste Erhebung ist die Uwe-Düne mit 52 Metern d. Meersspiegel ( Geest aus der Eiszeit )
  • 21.600 Einwohner und über 60.000 Gästebetten
  • Verfügt über einen 38 3 km Weststrand mit über 13.000 Strandkörben
  • Zur Ostseite liegt das Wattenmeer
  • Hat im Durchschnitt täglich 4 4 Sonnenschein
  • Ist in zwei Verwaltungsbereiche unterteilt: Das Sylt" verwaltet alle Inselorte mit Ausnahme von welches eine selbstständige Stadt ist. Die Verwaltung des Amt Landschaft liegt in Keitum.

Inhaltsverzeichnis

Lokales

Küstenschutz

Als Schutzmaßnahmen gegen die stetige Erosion an den Küsten der Insel Sylt begann man schon 19. Jahrhundert mit der Errichtung von Holzpfahlbuhnen . Diese wurden rechtwinklig zur Küste in See hinein gebaut. Später wurden sie von und schließlich von Stahlbetonbuhnen abgelöst. Diese Bauwerke jedoch nicht den gewünschten Erfolg die durch verursachte Erosion zu stoppen. Die "Lee-Erosion" also der Wind- und strömungsabgewandten Seite der Buhnen nachhaltige Sandablagerungen . In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts versuchte man durch die so genannten Tetrapoden die am Fuße der Dünen sowie der Buhnen ins Meer hinaus verlegt wurden Meeresgewalten zu stoppen - vergeblich. Die tonnenschweren Frankreich entwickelten vierfüßigen Betonbauten waren für den Strand zu schwer - sie versanken zum im Sand. Auch sie konnten die Erosion aufhalten. Seit den 80er Jahren des 20. wird als zurzeit einzig wirksame Waffe gegen Erosion Sand vor die Küsten der Insel Baggerschiffe pumpen ein Wasser-Sand-Gemisch an den Strand es durch Bulldozer verteilt wird. Damit wird Sturmfluten lediglich der vorgespülte Sand abgetragen - eigentliche natürliche Küstenlinie wird somit geschützt und Erosion wesentlich verlangsamt. Negativ sind die immensen der Sandvorspülungen zu sehen; der Bedarf von einigen Millionen Euro wird zurzeit von Bundes- und EU-Mitteln gedeckt.

Windkraftanlagen

Auf der Insel gibt es im zum Schleswig-Holsteinischen Festland keine Windkraftanlagen so genannte Windmühlen . Das Projekt Butendiek plant jedoch einen Offshore-Windpark mit 80 zu je 3 Megawatt Nennleistung einige Seemeilen vor der Küste in der Nordsee von Sylt errichten. Über Sinn und Nutzen Windparks wird heftig gestritten. Man befürchtet neben optischen Beeinträchtigung auch einen erheblichen Eingriff in Lebensraum der vor Sylt lebenden Schweinswale und Seehunde . Ferner wird eine Gefährdung der Schifffahrt die über 70 Meter hohen Windkraftanlagen gesehen.

Inselbahn

Von 1888 bis 1970 verfügte die Insel Sylt über eine Schmalspurbahn die so genannte Inselbahn. Zunächst befuhr ab 1888 in den Sommermonaten die etwa 2 Km lange Strecke von dem Hafen in die Inselmetropole Westerland. Nach der Jahrhundertwende Jahre 1901 errichtete die HAPAG die so genannte Südbahn von dem Hafen Hörnum nach Westerland. Um 1903 wurde von Westerland eine Schmalspurbahn in Norden der Insel errichtet. Zunächst bis Kampen 1908 bis nach List. Zunächst bestanden diese nebeneinander erst mit dem Bau des Hindenburgdammes und der Anbindung der Insel an Streckennetz der Reichsbahn wurden Nord- und Südbahn am Westerländer vernetzt. Etwa zum gleichen Zeitpunkt wurde die Ostbahn auf der Strecke Munkmarsch - Westerland Während der beiden Weltkriege ergänzte die Wehrmacht Streckennetz um einige Kilometer um ihre oft Lager und Geschützstellungen anzubinden. So wurde z.B. gesamte Ellenbogen bei List mit einem Schienennetz Diese Strecken wurden jedoch unmittelbar nach dem Weltkrieg vollständig abgebaut. In den 50er Jahren die Inselbahn einen erneuten Aufschwung und es unter anderem im Jahre 1957 fünf der für diese Inselbahn so Leichttriebwagen (LT) eingesetzt. Dabei handelt es sich eine Sylter Eigenentwicklung bei der Borgward-Sattelschlepper zu umgebaut wurden. Diese Umbauten erfolgten nach eigenen und in der Werkstatt der Inselbahn. Daneben unzählige neu oder gebraucht angeschaffte Triebwagen Draisinen Loks und Anhänger auf der Insel Dienst. Siegeszug des Individualverkehrs auf Sylt konnte dies auch nicht aufhalten und so wurden Nord- Südbahn am 29. Dezember 1970 stillgelegt. Den Personenverkehr übernahmen nun die der Sylter-Verkehrsgesellschaft (SVG). Heute gehört die SVG Reeder Sven Paulsen der auch mit seiner Reederei Ausflugsschiffe auf Nord- und Ostsee betreibt.

  
Ein Großteil der alten Trasse dieser Bahn dient heute als landschaftlich Rad - und Wanderweg der die gesamte Insel in Nord-Süd-Richtung Von den Bahnhofsgebäuden sind lediglich die in und Kampen erhalten geblieben jedoch ist nur in List die alte Nutzung zu erahnen. Leichttriebwagen ist bis heute erhalten geblieben er zurzeit im Straßenbahnmuseum Sehnde-Wehmingen bei Hannover restauriert. übrige Fuhrpark dieser Bahn ist entweder sofort worden oder an andere Kleinbahnen abgegeben worden. dem Westerländer DB-Bahnhof erinnert eine Tafel vor kleinen Stück Gleisbett noch an diese Bahn.

Verkehrsinfrastruktur

Auf Sylt ist - wie auch den nordfrisischen Nachbarinseln - Individualverkehr zugelassen. Die verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz sowie strandnahe Parkplätze die in der Regel jedoch sind. Mit dem PKW erreicht man die entweder per DB-Autozug mit dem Sylt-Shuttle über den Hindenburgdamm oder mit der Römö-Sylt-Line per Autofähre von der Dänischen Nachbarinsel Röm die mit einem Autodamm an das Festland verbunden ist.

Neben den Autozügen verkehren über den Nah- und Fernverkehrszüge (IC/EC). Die Bahnhöfe der sind (von Ost nach West): Morsum Keitum Westerland. Der Hauptbahnhof liegt mitten in der Westerland.

Auf der Insel wird der ÖPNV die Linien- und Charterbusse der Sylter Verkehrsgesellschaft (SVG) unter der Regie von Sven sichergestellt. Die Busse der SVG fahren auf Linien in relativ enger Taktung sämtliche Inselorte Innerhalb Westerlands verkehren zusätzlich so genannte Stadtbusse .

Als Radfahrer kann man auf ein ausgebautes Radwegenetz zurückgreifen welches alle Inselgemeinden erschließt. Es kaum eine Stelle die nicht bequem per Rad erreicht werden kann.

Kultur

Statt eines Weihnachtsbaumes war es auf Sylt üblich den genannten Jöölboom in der Weihnachtszeit aufzustellen. Es handelte dabei um ein kleineres Holzgestell an dem Kranz aus immergrünen Zweigen gebunden wurde je Geschmack und Tradition wurden weitere Naturprodukte als Dekorationsgaben hinzugefügt. hat sich durchgesetzt dass an diesem Gestell Kerzen befestigt werden welche ähnlich einem Adventskranz vor Weihnachten entzündet werden.

Friesenhäuser

Im Unterschied zu den Friesenhäusern auf Festland weisen die so genannten Uthlandfriesischen Häuser einen spitzen Giebel über der Eingangstür welcher sich bis knapp unter den First Die Friesenhäuser des Festlandes haben einen breiteren spitzen Giebel. Diese Giebel (breit oder spitz) angelegt damit bei einem Feuer das brennende Reet des Daches nicht vor die Eingangstür sondern durch den Giebel gelenkt rechts und davon herabfiel. Der Rettungsweg blieb somit stets

Die Häuser stehen nahezu alle in um dem vorherrschenden Westwind eine möglichst geringe zu bieten. Im dem Wetter zugewandten Westteil Häuser befanden sich die Ställe sodass der auf der geschützteren Ostseite lag. Die Dachgeschosse alten Häuser wurden in der Regel nicht Wohnen genutzt sondern dienten als Heu- und Dazu befand sich in dem oben erwähnten eine Heuluke.

Die Insel war ursprünglich auf Grund Kargheit des Landes und der Unwirtlichkeit des recht dünn besiedelt. So standen um 1800 in Wenningstedt acht Friesenhäuser in List Höfe. Hörnum war bis etwa 1900 völlig unbesiedelt.

Biike-Brennen

In der Nacht des 21. Februar eines jeden Jahres werden in vielen große Feuer angezündet. Die Geschichte dieser Feuer in die vorchristliche Zeit zurück und kann als Vertreibung der Wintergeister gedeutet werden; es auch Quellen die vermuten lassen dass diese zu Ehren nordischer Gottheiten entzündet wurden. Später sie der Verabschiedung der Grönlandfahrer. Das waren Sylter die als Kapitäne oder Besatzung der Walfänger im Frühjahr ins Nordmeer zogen. Wieder belebt hat diesen Brauch Sylter Chronist C-P Hansen gegen Ende des Jahrhunderts. Seitdem werden wieder Biiken aufgeschichtet und am Vorabend des Petritages

Maskenlauf

Zu Silvester ziehen Gruppen von Erwachsenen und Kindern mit Masken verkleidet von Haus zu Haus und Gedichte vor.

Sölring

Die einheimische Sprache der Insel Sylt Friesisch . Die Sylter Mundart wird Sölring genannt. Mit den Mundarten von Föhr Amrum und Helgoland bildet sie die inselnordfriesische Dialektgruppe die sich deutlich vom Festlandnordfriesischen abtrennt. Sölring unterscheidet sich von den anderen Inselmundarten die größere Anzahl von dänischen Lehnwörtern. Die üblichen nordfriesischen Rechtschreibregeln werden nicht für die Sylter Mundart Einige hundert Menschen sprechen heute noch das Friesisch . In der Nähe von Westerland wird in vielen Familien Plattdeutsch gesprochen. Der Norden und Süden sind rein Hochdeutschsprachig .

Geschichte

  • Sylt war Teil von Jütland ( Festland heute Dänemark und Schleswig-Holstein )
  • Besiedlung durch Friesen im 8. und 9. Jahrhundert
  • 1386 wurde Sylt zwischen dem Herzog von Schleswig und dem Königreich Dänemark aufgeteilt
  • 1435 wurde Sylt (bis auf List und Umgebung ) Teil des Herzogtums Schleswig
  • 17. und 18. Jahrhundert: Walfang Seefahrt und Austernzucht sorgen für Wohlstand ; Ursprungszeit des Biike -Brennens (21. Februar)
  • Reiche Kapitäne bauen Häuser in Keitum; bis Mitte 19. Jahrhunderts Hauptort der Insel
  • In der Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Tourismus ; Westerland löst Keitum als Hauptort ab
  • Im Ersten Weltkrieg wird Sylt vom Militär besetzt ( Infanterie - Regiment 162 später Landwehr -Regiment 85) ist aber nie Kriegsschauplatz
  • 1927 Eröffnung des Hindenburgdamms (11 km benannt nach Reichspräsident Paul von Hindenburg ) mit Eisenbahnlinie (keine Straße)
  • In den 30er Jahren galt die auch unter vielen Nazis als Chic - hatte Hermann Göring z.B. ein eigenes Haus südwestlichen Ortsrand von Wenningstedt er nannte es Min Lütten - dieses Haus steht heute noch unverändert. Aber auch unter den Personen die Nazis kritisch gegenüber standen war die Insel Insbesondere das intellektuelle Kampen zog stets freigeistige und Literaten an. Einer der Treffpunkte war Haus Kliffende in der Kampener Heide.
  • 1938 : Eindeichung des Rantumer Beckens durch den (Reichsarbeitsdienst). Man wollte einen tidenunabhängigen Wasserflugplatz errichten. dient das Rantum Becken als Naturschutzgebiet und nicht betreten werden.
  • Im Zweiten Weltkrieg wird Sylt Sperrgebiet; Bau massiver Bunkeranlagen den Dünen vom "Ellenbogen" bis nach Hörnum; Stationierung 10.000 Mann ; Invasion der Engländer mit Panzern und Fahrzeugen den letzten Kriegstagen über den Hindenburgdamm Kapitulation ohne Gegenwehr
  • 1945 : Aufnahme von Heimatvertriebenen in den alten Wehrmachtswohnungen und Lagern.

Orte

List

  • Zunächst sehr kleines Dorf. Wachstum in 1930er Jahren in der Zeit des Nationalsozialismus der Ort weitgehend seine heutige Gestalt verdankt. Straßenzüge sind erst unter den Nazis angelegt gebaut worden. Auch stammen die Schule die und die Kirche aus dieser Zeit.
  • heute hat der Ort ca. 2.500 und ist Deutschlands nördlichstes Seebad. Seit dem 1. Januar 2004 nicht mehr selbstständig ist Teil des Amt-Landschaft-Sylt mit Sitz in Keitum das alle bis auf Westerland verwaltet.
  • Der Ellenbogen ist nördlichster Punkt Deutschlands. dieser Halbinsel stehen zwei Leuchttürme das Leuchtfeuer List West und das Leuchtfeuer List Ost .
  • Beherbergt die nördlichste Fischbude Deutschlands mit der der heutige Fischkönig Jürgen Gosch sein Imperium begründete.
  • Beherbergt mit Dittmeyers Austerncompanie die einzige Austernzucht Deutschlands; im Wattenmeer vor List reift Sylter Royal .
  • Hafen erlebte seine Blüte vor und während beiden Weltkriege. Im Zweiten Weltkrieg beherbergte er Seefliegerhorst. Der heutige Hafen stammt aus den Jahren des 20. Jahrhunderts . Nach umfangreichen Renovierungen und Neubauten wird Hafen ab Mai/ Juni 2004 in einem neuen Gesicht erscheinen.
List war bis 1970 durch die Inselbahn mit den übrigen der Insel verbunden und hatte somit den Bahnhof Deutschlands.

Vor List liegt im Wattenmeer die Hallig Jordsand (dänisch: Hjortesand = Hirschsand) Während im 17. und 18. Jahrhundert noch mit Höfen besiedelt war handelt es sich auf fortschreitender Erosion heute lediglich um eine höhere Sandbank . Sie ist Namensgeberin des um 1907 Vereines Jordsand der die Hallig als Vogelschutzgebiet ließ. Ihren Namen hat sie übrigens von Tatsache dass dort einmal Rotwild beobachtet worden soll.

Kampen

  • Das Rote Kliff liegt an der Westküste des Ortes.
  • Zwischen Kampen und Wenningstedt auf der Geest steht seit 1855 der markante 38 Meter oder 179 hohe schwarz-weiße Leuchtturm Kampen . Er ist der älteste der Insel. guter Sicht ist sein 62 Meter über gelegenes Licht 25 Seemeilen (etwa 45 km) weit zu sehen. 1977 wird er - wie alle vier Leuchtfeuer - ferngesteuert. Ein weiterer Leuchtturm ist ist der Leuchtturm Rotes Kliff .
  • In Kampen befindet sich mit der der höchste Punkt der Insel. Diese Düne benannt nach dem friesischen Freiheitskämpfer Uwe Jens Lornsen - erhebt sich auf 52 Meter über NN. Sie ist Aussichtsdüne zu erklimmen.
  • Kampen galt vor allem in dem und 60er Jahren als der Prominententreff in

Hörnum

  • Südlichster Ort Sylts
  • Wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet. Bestand zunächst lediglich aus Hafengebäuden HAPAG sowie dem Leuchtturm Hörnum der im Jahr 1907 errichtet wurde. Der Ort war bis 1970 über die Inselbahn mit Westerland verbunden.

Rantum

  • 1936 wurde das Rantum-Becken mit einem 5 km langen Deich vom Wattenmeer abgeteilt um einen Seeflughafen zu schaffen. sich das Rantum-Becken dafür als untauglich erwies es als Abwasserbecken von Westerland verwendet und steht seit 1962 als Vogelschutzgebiet ( Vogelkoje ) mit über 50 Vogelarten unter Naturschutz .

Wenningstedt

  • Friesisch "Wonningstair"
  • Gemeindefläche 637 Hektar 1.590 Einwohner und über 1.800 Zweitwohnungsbesitzer 2001 )
  • Das Weiße Kliff liegt an der des Ortes.
  • Großsteingrab Denghoog ein begehbares Familiengrab unter einem Hügel mit großen Steinplatten ausgekleidet aus dem Jahrtausend vor Christus
  • Der Sage nach befand sich einige vor der heutigen Küste der Alte Ort mit einem alten Friesenhafen zur Westküste. Ob Hafen jemals bestand ist jedoch fraglich da geografische Lage an der rauen Westküste der keinen bevorzugten Ankerplatz geboten haben dürfte.
  • zu Beginn des 19. Jahrhunderts bestand Ort aus acht Stavenplätzen (= Höfen)
  • Seit 1859 Seebad seit 1960 "Nordseeheilbad"
  • 1914 wurde die protestantische Friesenkapelle am Dorfteich
  • das Wappen von Wenningstedt zeigt ein den Wellen herausragenden Bug eines Wikingerschiffes auf Grund.

Braderup

  • Braderuper Heide wurde in den 20er Naturschutzgebiet

Westerland

Nachdem die Allerheiligenflut am 1. November 1436 den Ort Eidum vollständig zerstört hatte gründeten die Überlebenden (Söl'ring: "Wäästerlön") einen neuen Ort Westerland. Dieser 1462 erstmals urkundlich erwähnt.

  • 1855 Gründung des Bades
  • 1905 Stadtrecht
  • 1949 Anerkennung als Heilbad
  • ca. 9.200 Einwohner (Stand 2000 )
  • Flugplatz
  • Erstes Hotel des Ortes war das in den 1850er Jahren eröffnete Dünenhalle an Deckerstasse. Dieses Haus überlebte die Zeiten bis im Jahr 2002 abgerissen wurde.

Sylt-Ost

  • Großgemeinde auf der Nössehalbinsel heute ca. 5.500
  • Zusammenschluss von Tinnum Munkmarsch Archsum Morsum mit als Verwaltungsmittelpunkt

Tinnum

  • Die Tinnumburg ist ein kreisförmiger Wall mit einem Durchmesser von 120 Metern einer Höhe von 8 Metern. Sie wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. errichtet vermutlich als heidnische Kultstätte.
  • Alte Landvogtei Sitz der Sylter Landvogte erbaut 1649

Keitum

  • Friesisch "Kairem"
  • St. Severin-Kirche (ca. 1200 erhielt 1450 einen neuen Turm der teilweise als und Gefängnis diente) wurde 1544 evangelisch-lutherisch. Pastor der Kirche ist seit 20 Jahren Traugott Giesen
  • Grünes Kliff
  • Grab von Rudolf Augstein

Munkmarsch

War früher - vor dem Bau Hindenburgdammes - Ankunftshafen für die Gäste die Raddampfer von Hoyer (Heute Dänisch) anreisten. Weiter Westerland ging es ab 1888 mit einer Schmalspurbahn. Hafen und Bahn 1927 mit der Fertigstellung des Hindenburgdammes an Bedeutung. Heute befindet sich dort kleiner Yachthafen .

Archsum

Alter friesischer Bauernort. Weist mit der eine der ältesten Siedlungszeugnisse der Insel auf.

Morsum

  • St. Martin-Kirche (ca. 1200 )
  • Am Morsum-Kliff ( Buntes Kliff 21 Meter hoch 1800 Meter lang) die geologische Geschichte der Region der letzten 5 Millionen Jahre abgelesen Es steht seit 1923 unter Naturschutz

Weblinks

Gemeinde Homepage Webcams
Braderup
Hörnum

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Kampen

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List

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Rantum [7] [8]
Sylt-Ost

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Wenningstedt

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Westerland

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Siehe auch: Deutsche Inseln



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