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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 12. Dezember 2019 

Teil


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Inhaltsverzeichnis

Definition

Der Ausdruck Teil bezeichnet ein Element bzw. ein Subsystem ganzheitlichen Charakter tragenden Systems. Der Teil eines Ganzen für sich genommen ist seiner Bestimmung unselbständig.

Das Teil heißt es vorwiegend im technisch-dinglichen Zusammenhang.
Der Teil heißt es vorwiegend in organischen Zusammenhängen.

Die Teilbeziehung als Relation

Er existiert als Teil nu in Abhängigkeit mit anderen Teilen mit denen es ein Ganzes bildet. "Teil" ist somit ein der nur in bezug auf das Korrelat "Ganzes" einen Sinn erfüllt. Werden die aus ihrem Zusammenhang isoliert verlieren sie ihren da sie außerhalb eines bestimmten Ganzes nicht sondern selbständige Dinge sind. Hegel drückte diesen Zusammenhang wie folgt aus:

"Haut man einen Finger ab so er kein Finger mehr sondern geht im Prozeß der Auflösung fort"(in: Sämtliche Werke Bd.

Zur Abhängigekeit von Teil und Systemfunktion

Je ausgeprägter der Ganzheitscharakter eines Systems um so geringer ist die Selbständigkeit seiner und die Möglichkeit das System in Teile zerlegen. Die realtive Selbständigkeit der Elemente eines bildet zugelich einen Ausdruck für deren relative

Jedes Element ist damit ein relativ Teilsystem in einer Klasse von Teilsystemen die zu untersuchendes ganzheitliches System zusammensetzen. So treten die Planeten in der dynamsichen Struktur unseres als Massenpunkte auf also als relativ unteilbare dieser Struktur.

Diese Relativität des Teilcharakters der Dinge daß ein und derselbe Gegenstand im Kontext Ganzheiten als Teil auftreten kann. Sowohl die als auch die Erkenntnistätigkeit des Menschen fußen auf dieser Dialektik.

Durch Zerlegung Analyse und Differenzierung gegebener gewinnt man isolierte Elemente die bei der noch nicht existierender technischer oder gedanklicher Systeme einer neuen Synthese aus relativ selbständigen Dingen wechselseitig voneinander abhängigen Teilen werden.

Zur Vorstellung letzter unteilbarer Strukturelemente

Die Erkenntnis neuer Formen relativer Unteilbarkeit einen entscheidenden Schritt beim Eindringen in "tiefere" der Materie. Die mechanistische Verabsolutierung der Selbständigkeit damit der Unteilbarkeit eines Elements führt aber Annahme letzter sich gleichbleibender Strukturelemente.

Von dieser Auffassung wendet sich z.B. moderne Physik ab weil gerade die dialektische zwischen System und Element bei der Untersuchung Objekte mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.



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