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Telefon


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Ein Telefon (aus griechisch tele: fern weit; phoné: auch Fernsprecher genannt ist ein Kommunikationsmittel zur Übermittlung von Tönen und speziell Sprache mittels elektrischer Signale.

Umgangssprachlich wird meist nicht genau unterschieden dem „Telefon“ als Gesamt system und dem „Telefon“ als Endgerät des

Das System des Telefons enthält drei

  • die Apparatur zur Umsetzung von Schall in elektrische Signale und zurück der eigentliche Telefonapparat heute als Endgerät bezeichnet
  • das Vermittlungs- bzw Verknüpfungssystem umgangssprachlich als bezeichnet
  • das Übermittlungsmedium - ursprünglich ein mit Gleichstrom gespeistes Kabelnetz heute auch eigene Funkkanäle

Im Telefonapparat wird der Schall in einem Mikrofon in elektrische Signale umgewandelt und beim Empfänger wieder als Schallwellen ausgegeben. Ursprünglich geschah die Umwandlung in Signale durch induktive Umsetzung der Schwingungen einer Membran mit einem Magneten und einer Spule in elektrische Spannungen oder durch variable Dämpfungen eines gleichmäßigen Stromes entsprechend der Schall frequenz . Später wurde im Telefonsystem zur besseren Übertragung Wechselstrom verwendet der entsprechend den Schallwellen moduliert wurde. Die Ausgabe der empfangenen elektrischen als Schallwellen geschieht durch kleine Lautsprecher .

Mit dem Vermittlungssystem bzw. dem Wähldienst wird von einem Telefon aus die zu einem gewünschten Teilnehmer bzw. dessen Telefonapparat Zur selektiven Verbindung mit einem anderen Fernsprechteilnehmer zunächst jeweils Vermittlungsstellen („Ämter“) angerufen und der mitgeteilt. Das Vermittlungspersonal stellte die gewünschten Verbindungen Umstöpseln von Kabeln an einer Schalttaftel her. führten zum Selbstwähldienst mittels einer drehbaren Wählscheibe der die gewählte Ziffer durch die entsprechende von Stromunterbrechungen an die Vermittlungsstelle gesendet wurden. Dort wurde in Relais -Kaskaden der elektrische Verbindungsweg zum gewünschten Teilnehmer

Heute ist die Wählscheibe ( Nummernschalter ) allgemein durch ein Tastenfeld ersetzt und dem Impulswahlverfahren ist bei digitalen Ortsvermittlungsstellen auch das schnellere Tonwahlverfahren (auch als Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV) bezeichnet) möglich bei dem die durch zwei überlagerte Töne unterschiedlicher Frequenz kodiert (Im Englischen ist die Bezeichnung „dual tone (DTMF) üblich.)

Die Telefonapparatur befand sich anfangs in Gehäuse in das Lautsprecher und Mikrofon mit und Hörtrichtern fest eingebaut waren. Später wurden Teile einzeln an beweglichen Kabeln aus dem herausgeführt und in der Weiterentwicklung in einem „Hörer“ genannten Handapparat zusammengefasst.

Das Übermittlungsmedium für die Telefonsignale sind bis heute eigene Kabelnetze der Telefongesellschaften. Vor allem durch Autotelefone und Mobiltelefone wurden zunehmend auch kabellose Funkkanäle für die Telefonie benutzt.
Zu Anfang liefen von jedem Telefon Drähte an „Telegrafenmasten“ zu einer Zentralstelle wo mit den Drähten des anderen Gesprächsteilnehmers verbunden Bei diesem Prinzip gab es bald die historischen Fotos bekannten unübersehbaren Gewirre von Leitungen Telegrafenmasten in den Städten. Daher wurden bald Telefonkabel entwickelt die unterirdisch verlegt wurden.

Die Geschichte des Telefons beginnt eigentlich 1837 als der US-Amerikaner Samuel Finley Morse den Morsetelegraphen konstruierte. Damit wurde die das Telefon wichtige Vorbedingung der Übermittlung von durch elektrische Stromleitungen bereits in die Praxis 1854 legte der Pariser Telegrafenbeamte Charles Bourseul ein Referat über mögliche Techniken der elektrischen vor. Dem folgten praktische Entwicklungen von prinzipiell Telefonapparaten u.a. von Antonio Meucci Johann Philipp Reis und Alexander Graham Bell. Von diesen Erfindern hatte jedoch nur Bell die organsiatorischen Fähigkeiten das Telefon über die Labor -Versuchsapparatur hinaus als Gesamt system zur Marktreife zu bringen. So brachte 1876 in Boston (Massachusetts) das Telefon erstmals zur praktischen Anwendung.

Bells Gerät bestand jeweils aus einem Mikrofon und einem Lautsprecher -Teil die baugleich aus einer biegsamen Metallmembran einem Hufeisenmagneten bestanden sowie einem einfachen Verbindungsdraht. Magnet war mit einer Drahtspule umwickelt durch ein Gleichstrom mit konstanter Grundspannung floss. Die das Sprechen erzeugten unterschiedlich starken Schallwellen versetzten "Mikrofon"-Membran in Schwingungen die sich ihrerseits auf Magneten übertrugen und dadurch die Stärke des gleichmäßig fließenden Stroms veränderten. Die auf diese in elektrische Signale umgewandelten Schallwellen wurden über Drahtverbindung zum Empfängertelefon weitergeleitet. In dessen "Lautsprecher" nun der umgekehrte Prozess statt indem die Stromimpulse ihrerseits die Membran in Schwingungen versetzten dadurch wieder in entsprechende Schallwellen umgewandelt wurden. die Erfindung des Kohlemikrophons 1878 wurde die Übertragungsqualität des gesprochenen Wortes verbessert.

Mit der modernen Elektronik und Computertechnologie konnten die elektromechanischen Elemente durch Halbleiter -Bauteile ersetzt werden die wesentliche Verkleinerungen des erlaubten und Ausstattungen mit immer mehr zusätzlichen erlaubten und sowohl die Bedienung vereinfachen als andere Nutzungsmöglichkeiten - beispielsweise die akustische Raumüberwachung bieten. Während beispielsweise die Anrufsignalisierung zunächst über elektromechanische Klingel erfolgte ist diese jetzt durch elektronischen meist einstellbaren Tonruf ersetzt. Zusätzliche Leistungsmerkmale u. a. Rufnummernübermittlung abgehender und ankommender Rufe (Telefonbuch Kurz- oder Direktwahl) Anrufweiterleitung Konferenzschaltungen und Darüber hinaus ist das Telefon selbst mittlerweile Geräteeinheit mit weiteren Endgeräten wie Anrufbeantworter (meist Fernabfrage)und Telefax (siehe Bürosysteme) kombiniert.

Neben seiner primären Funktion für die ist das Telefon mitsamt der hierfür notwendigen und Vermittlungstechnik wesentlicher Bestandteil eines weltweiten Nachrichtennetzes das neben der Sprache Informationen jeder Art werden können.

Siehe auch: Geschichte des Telefons Telefonnummer Telefonvorwahl Internationale Telefonvorwahl ISDN Mobiltelefon ( Handy ) Bildtelefon Schreibtelefon Modem Telefonie IP-Telefonie Fax Telefongesellschaft CTI



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