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Telegraphie


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Die Telegraphie dient der Nachrichtenübermittlung über mehr oder weite Entfernungen. Sie bedient sich eines Telegraphen .

Versuche zur "optischen Telegraphie" fanden durch Müffling seit 1829 in Berlin statt. Die erste optische wurde zwischen Berlin und Potsdam 1830 aufgenommen. Zwischen 1833 und 1849 bestand Linie zwischen Berlin und Köln mit einer Länge von 700 km dem preußischen Semaphorsystem.

Erste praktische Versuche zur "elektromagnetischen Telegraphie" auf Anregung von Carl Friedrich Gauß seit 1836 durch Karl August Steinheil in München statt. Im Sommer 1837 konnte die erste größere Telegraphenleitung zwischen Münchner Akademie und der Sternwarte Bogenhausen in genommen werden.

1838 entdeckte Steinheil dass man die Telegraphieströme drahtlos durch die Erde führen kann. Hierzu an zwei möglichst weit voneinander entfernten Punkten der Erdoberfläche ein sehr starker elektrischer Strom in die Erde gesandt. Das Ausbreitungsgebiet sich bei genügend hoher Stromstärke dann bis Empfangsort an dem die Signaländerungen (Stromunterbrechung Stromschließung) und aufgezeichnet werden können. Mit Hilfe eines (z.B. der Steinheilschrift oder des Morsealphabets ) sind auf diese Weise Nachrichten übermittelt

Der deutsche Physiker Braun bekam 1909 den Nobelpreis für Physik für seinen Beitrag zur Entwicklung der Telegrafie. Er teilte sich den Nobelpreis mit Guglielmo Marconi .

Siehe auch: Morsetelegrafie

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