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Tora


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Tora (v.hebr. jarah unterweisen kausat.) (andere Schreibweisen: Torah Thora) Lehre Belehrung Unterricht Anweisung.

Inhaltsverzeichnis

Die schriftliche Tora

Die Tora besteht aus 5 einzelnen Büchern (im die 5 Bücher Moses oder aus dem Griechischen Pentateuch genannt) die im Hebräischen nach dem ersten Wort im Buch sind:

Bereschit (בְּרֵאשִׁית)( Im Anfang schuf ...)
Schemot (שְׁמוֹת)(Dies sind die Namen ...)
Wajikra (וַיִּקְרָ)( Und es rief JHWH ...)
Bemidbar (בְּמִדְבַּר)(Und es redete JHWH in der Wüste ...)
Debarim (הַדְּבָרִים)(Dies sind die Worte ...)

Die Nebiim die Prophetenbücher entstanden nach der Tora in den Jahren 750 v. Chr. bis 500 v. Chr. . Sie werden in die frühen Propheten Josua Richter Samuel Könige ) die eine frühe Geschichte des Volkes Israel darstellen und die späten Propheten unterteilt. späten Propheten umfassen Jesaja Jeremia Ezechiel (in drei Büchern) sowie die 12 Propheten ( Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja Maleachi ) in einem Buch.

Die Ketubim entstanden nach jüdischer Tradition in der des Babylonischen Exils . Sie werden in die poetischen Schriften Psalmen Sprüche Ijob ) die 'fünf Rollen' ( Hoheslied Rut Klagelieder Prediger Ester ) und die geschichtlichen Schriften ( Daniel Esra Nehemia Chronik ) unterteilt.

Eine detailliertere Beschreibung der drei Tanach-Abteilungen in den Artikeln Tora Nebiim und Ketubim geplant.

Begriffsbestimmung

Das hebräische Wort hat mehrere verschieden Bedeutungen.

Die engste bezeichnet die fünf Bücher die das Volk Israel laut dessen Überlieferung Berg Sinai erhielt ( siehe auch Pentateuch ). Juden reden nicht vom Alten Testament da dies ein Neues Testament voraussetzte das es im Judentum nicht es gibt für es in diesem Sinne ein Testament.

Die Schriftrolle

Im Zusammenhang damit ist mit "Thora" die Thorarolle gemeint. Dies ist eine große aus Pergament auf der die fünf Bücher in hebräischen Buchstaben (ohne Vokale) von Hand sind. Thorarollen werden im allgemeinen in der Synagoge aufbewahrt. In Gottesdiensten vor allem am Shabbat aber auch an Feiertagen wird aus dieser Thorarolle in der Synagoge "gelesen". Im allgemeinen wird der Text nicht gesprochen sondern gesungen. Sinn dieser 2000jährigen ist das jüdische Volk mit dem Text Thora vertraut zu machen.

Eine Thora wird grundsätzlich von einem Sofer einem speziell dafür ausgebildeten Schreiber geschrieben. guter Aufbewahrung kann eine Thorarolle mehrere hundert „leben“ d.h. unbeschädigt und damit rituell brauchbar Die älteste existierende Thorarolle stammt von etwa n.d.Z. d.h. 1300 Jahre nachdem die Endfassung Tora geschrieben worden war. Thorarollen die mechanisch durch Abnutzung oder hohes Alter beschädigt und unbrauchbar geworden sind werden aus Respekt nicht sondern in einer Genisa aufbewahrt oder auf jüdischen Friedhof vergraben.

Die mündliche Tora

Laut traditioneller jüdischer Überlieferung erhielt Israel Mose jedoch nicht nur diese Schriften (die Thora) sondern auch deren mündlich überlieferte Ausdeutung den Schlüssel für das Verständnis der schriftlichen liefere. Diese wurde von den Propheten Neviim und den weiteren Lehrern des Volkes überliefert. Schließlich wurden sie von Rabbinen als Mischna und als Gemara d.h. zusammen als niedergeschrieben. Die Mischna wurde um das Jahr 200 d.ü.Z. schriftlicher Form fixiert die Gemara bis zum Jahrhundert. Während im Pentateuch neben den erzählenden 613 Ge- und Verbote aufgelistet werden werden der Mischna und der Gemara diese Vorschriften und teilweise faktisch verändert.

Die hebräische Bibel

Eine weitere Bedeutung bezeichnet die gesamte Bibel Tanach also die Thora im engeren Sinne Neviim (Prophetenbücher) und die Ketubim (Schriften).

Bedeutung der Tora

Die Tora ist seit mehr als Jahren wesentliches Element des Judentums mit seinem Monotheismus seiner Rechts- und Philosophiegeschichte seiner Mystik und vor allem seinem hohen ethischen Gehalt. Mit dem Judentum in der Diaspora aber vor allem mit dem Christentum und der Ecclesia (d.h. Kirche ) wurde die Tora prägend für das Abendland und prägte den Islam durch das was tie Tora tatsächlich zu sagen hat und in der Betrachtung das was man annahm dass sie zu habe. Für das Judentum ist die Tora Hintergrund für das Verständnis ihrer Vergangenheit als und als Zivilisation.

Fundamentalismus - wörtliches Bibelverständnis

Die orthodoxe fundamentalistische Tradition betrachtet die als Gotteswort das Mosche am Berg Sinai von Gott selbst gegeben wurde. Es in einigen orthodoxen Kreisen durchaus eingräumt dass in der Trdierung des Gotteswort hier und einige Schreibfehler eingesschlichen haben könnten das fechte Tatsache das die Tora das Wort Gottes nicht an. So ist dem orthodoxen fundamentalistischen ein Satz wie "Da erschuf Gott den in seinem Ebenbilde ..." (Gen 1 28) Tatsache da das Wort Gottes per definitionem Wahrheit selbst ist. Dies impliziert auch dass Wort der Tora einen Sinn haben muss kein Buchstabe Gottes Wortes überflüssig sein könne. die modernen Wissenschaften mit dem Tanach in stünden werde sich einmal zeigen dass die Wissenschaften irrten oder wir die Bibel nicht verstünden.

Progressives Bibelverständnis

Bereits von den jüdischen Weisen der weiss man das sie die Tora nicht nahmen obschon sie die Tora als von geschrieben ansahen. Die Weisen erkannten dass der (das ist die jüdische Bibel) und alles was ihnen überliefert worden war zahlreiche subtile Wortspiele und Anspielungen enthielt und dass er literarische Mittel und Poesie benutzte die einer Herangehensweise entgegensteht. Die Weisen sahen es als an der Tora zu widersprechen.

Das grundlegend Unterscheidende zwischen orthodoxem Judentum und progressivem Judentum ist das Verständnis Offenbarung . Das nicht-orthodoxe Judentum sieht die Offenbarung der Tora nicht als absolut und unveränderbar als einen vortschreitenden Dialog des Volkes Gottes seinem Gott. Die jüdische progressive Zivilisation ist in der Zeit von Menschenrechten demokratischen Entscheidungen und Naturwissenschaften vor allem um die Observanz (d.i. der Moralgestzte bemüht. Sie glaubt nicht dass Tanach die Tora das unabänderliche Wort Gottes aber dass diese im Kern göttlich Inspiriert Die Offenbarung ist ein fortschreitender Prozess. Gott die Inhalte seines Willens und seiner Gebote Generation neu. Im progressiven Judentum werden die angepasst Statusfragen bezüglich der Scheidung der Konversion zum Judentum der Manser der Kohen Adoption etc. werden anders behandelt. Die Frau und z.B. Freimaurer sind liberalem modernem Geist entsprechend egalitär.

  

Das progressive Judentum bestimmt für sich Teile der trdition die immerwährende Bedeutung haben von solchen die einem sich in der Zivilisation wandelnden Weltbild folgend zeitbedingt und relativ sind. Wertelemente jüdischen Tradition und des Judentums von Dauer der Schabbat das Streben nach Gerechtigkeit und die Heiligkeit des Lebens . Zeitbezügliche relative Wertelemente sind z.B. das und die unbedingte Macht des Mannes über Frau (als juristische Sache). Heute wird die von der Mehrheit der Juden in moderner unter Hilfe erkenntnistheoretischer Kriterien gedeutet. Das Gewissen die Vernunft ethische Überlegungen Erkenntnisse der Natur- Geistes- und Sozialwissenschaften beschränken die Bedeutung und die Auswirkung Gebote und Verbote des Tanach der Tora.

Die Fünf Bücher Mosches im Christentum

Das Alte Testament (AT) ist dreigegliedert wie der Tanach . Der Pentateuch eröffnet die christliche Bibel wie den Dabei bildet die Tora jedoch keine eigne Einheit sondern ist mit den vorderen Propheten (Josua Richter Samuel Könige) und den Ruth Chronik Esra Nehemia und Ester als der Geschichtsbücher sortiert. Die katholische Kirche zählt zu den Geschichtsbüchern noch die Tobit und Judith die nicht Teil der hebräischen Bibel sind. In anderer Reihenfolge bezüglich Tanach folgen im AT die Schriften ( Ketubim ) und dann nur die hinteren Propheten ( Nebiim ). Mit der abweichenden Sortierung gehen im Abweichungen des Verständnisses des Pentateuch einher. Die Fünf Bücher Mosches werden nicht mehr als Lehre Gesetz sondern als Geschichtsbücher . Es stehen dem Christentum nicht mehr Lehren und Gesetze im Vordergrund sondern die - besonders die Abraham -Verheissung - und die Erzählungen von Gottes Handeln. Durch das Neue Testament insbesondere der Bergpredigt sind von den Lehren und Gesetzen Fünf Bücher Mosches nur die Zehn Gebote von grossen Wichtigkeit.

Die schriftliche Tora im Islam

In seiner Grundhaltung und Weltanschauung verweist der Islam auf das Erbe der Propheten und den klaren Monotheismus Abrahams . Judentum und Christentum gelten dem Islam Schwesterreligionen. Aus verschiedenen Suren des Korans (Sura 2 5 - Sura 5 - Sura 6 75-80 - Sura 21 - Sura 20 42ff. u.a.) ist den Muslimen geläufig das der Qur`an (Koran) Wurzeln der Tora hat. Tolleranz und Aufruf zur gegenüber dem Judentum ist ebenso im Qur`an ("Sprich: Ihr Leute der Schrift kommt her ein Wort das gleich ist zwischen uns euch dass wir niemanden dienen ausser Gott Ihm nichts beigesellen und dass nicht die von uns die anderen zu Herren nehmen Gottes statt ..." Sura 3 65 - ist unser Herr und euer Herr. Wir für unser Handeln verantwortlich und ihr seid euer Handeln verantwortlich. Kein Streit ist zwischen und euch. Gott wird uns zusammenführen und Ihm ist die Heimkehr." Sura 42 14-16). Anders als im Neuen Testament in dem der Antisemitismus respektive der Antijudaismus geradezu angelegt zu sein scheint ( verstockt ). Insgesant sind die Gemeinsamkeiten des Korans der Tora grösser als mit dem Neuen der Christen.

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