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Thurgau


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Dieser Artikel befasst sich mit dem Kanton Für die historische Region Thurgau die den Kanton Thurgau und den Zürichgau umfasste siehe Thurgau.


Der Kanton Thurgau ist ein Kanton im Nordosten der Schweiz .

Deutsch : Thurgau ; Französisch : Thurgovie ; Italienisch : Turgovia ; Rätoromanisch : Turgovia ; Englisch : Thurgau (veraltet: Thurgovia ).

Kanton Thurgau

Flagge und Wappen des Kantons
Basisdaten
Hauptort: Frauenfeld
Fläche: 991 km²
Einwohner: 228'200 ( 2002 )
Bevölkerungsdichte : 230 Einw./km²
Beitritt zur Eidgenossenschaft: 1803
Abkürzung: TG

Sprachen: Deutsch
Website: Kanton Thurgau
Karte
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Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Kanton wird im Norden und durch den Bodensee begrenzt. Im Süden ist Berg Hörnli die Grenze zu den Kantonen St. Gallen und Zürich .

Die Hauptstadt und Sitz des Regierungsrates sowie des ist Frauenfeld . Sitz des Grossen Rates ist halbjährlich Frauenfeld und Weinfelden . Der Kanton Thurgau bezieht seinen Namen Fluss Thur der ihn von Südosten nach Nordwesten und weiter westlich im zürcherischen Bezirk Andelfingen in den Rhein mündet.


Lage des Kantons

Bevölkerung

Sprachen

Die im Thurgau gesprochenen deutschen Mundarten dem Hochalemannischen und innerhalb dessen dem Nordostschweizerdeutschen

Religionen - Konfessionen

Als ehemalige gemeine Herrschaft (mehreren Kantonen Untertanengebiet) ist der Thurgau konfessionell nicht einheitlich. grösseren Teil des heutigen Kantons domiert die Konfession doch gibt es mehrere Landstriche (z. die an St. Gallen angrenzenden Regionen) wo katholische Konfession überwiegt.

Verfassung und Politik

Die gegenwärtige Verfassung datiert von 1987.

Legislative

Gesetzgebendes Organ ist der Grosse Rat 130 Mitglieder zählt und gemäss Verhältniswahlrecht vom Volk auf vier Jahre gewählt Das Volk ist darüber hinaus direkt an Gesetzgebung beteiligt indem Verfassungsänderungen dem obligatorischen Gesetzesänderungen fakultativen Referendum (von mindestens 3000 Stimmberechtigten innert dreier verlangt) unterliegen. Zudem kennt das Volk das der Verfassungs- und Gesetzesinitiative (von mindestens 4000 Stimmberechtigten verlangt) und kann (mit mindestens 20'000 Unterschriften) die Abberufung Grossen Rats vor Ablauf der ordentlichen Amtszeit worüber dann eine Volksabstimmung anzuordnen ist.
Nach den Wahlen von 2004 haben (in Klammern Wahl 2000 und Wahl 1996):
  • SVP 47 (42 - 38)
  • CVP 22 (27 - 25)
  • FDP 20 (24 - 25)
  • SP 23 (22 - 20)
  • GP 13 (8 - 11)
  • EVP 4 (5 - 4)
  • EDU 1 (1 - 0)
  • FPS 0 (1 - 7)

Exekutive

Ausführendes Organ ist der Regierungsrat der fünf Mitgliedern besteht und vom Volk gemäss Mehrheitswahlrecht auf ebenfalls vier Jahre gewählt wird. Volk kann (wenn von mindestens 20'000 Stimmberechtigten die vorzeitige Abberufung der Regierungsrates beantragen über dann eine Volksabstimmung angeordnet werden muss.
Nach den Wahlen von 2004 haben bisher Sitze:

Judikative

Richterliche Behörden sind auf kantonaler Ebene Obergericht das Kassationsgericht und das Verwaltungsgericht auf regionaler Ebene die Bezirksgerichte auf Ebene die Friedensrichter .

Parteiensystem

Bezirke und Gemeinden

Der Kanton Thurgau ist in acht Bezirke unterteilt die Teil der kantonalen Exekutive Organe der örtlichen Selbstverwaltung sind die politischen Gemeinden .
siehe: Gemeinden des Kantons Thurgau

Der frühere sogenannte Gemeindedualismus der durch Nebeneinander von Orts- und Munizipalgemeinden charakterisiert war aus napoleonischer Zeit stammte wurde durch die Verfassung von 1987 abgeschafft. Weiterhin bestehen aber öffentlichrechtlich anerkannte Schul- Bürger- sowie die evangelisch-reformierten römisch-katholischen Kirchgemeinden.

Wirtschaft

Tourismus

Verkehr

Bildung

Geschichte

Die frühmittelalterliche Landgrafschaft Thurgau gehörte den von Zähringen danach den Grafen von Kyburg und kam 1264 an die Grafen von Habsburg . 1460 wurde sie von den Eidgenossen erobert bis 1798 als gemeinsames Untertanengebiet verwaltet. Entsprechend konnte im 16. Jahrhundert die Reformation zwar grossmehrheitlich aber nicht durchsetzen. 1798 wurde der Thurgau eine Verwaltungseinheit Helvetischen Republik 1803 ein selbständiger und gleichberechtigter Kanton der Eidgenossenschaft. Ab 1830 gehörte er zu den liberalen Kantonen führte mit der Verfassung von 1869 mit dem Referendums- und Initiativrecht des die direkte Demokratie ein.

Städte und Orte

Weitere Gemeinden des Kantons siehe: Gemeinden des Kantons Thurgau

Bezirke mit Hauptort

Die 8 Bezirke mit gleichnamigem Hauptort heissen:
  • Steckborn
  • Frauenfeld
  • Kreuzlingen
  • Weinfelden
  • Bischofszell
  • Diessenhofen
  • Münchwilen
  • Arbon

Weblinks

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Bücher zum Thema Thurgau

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