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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 21. Februar 2020 

Tiefpass


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Ein Tiefpass ist eine elektrische Filterschaltung die nur tiefe Frequenzen passieren lässt. Das Bild zeigt den Aufbau aus einem Kondensator C und einem R.

Dieses Tiefpass-Filter hat auch andere Bezeichnungen bisweilen die aktive Filterwirkung besser beschreiben: Höhensperre High Cut Treble Cut und Rauschfilter. Manchmal es schon Verwirrung wenn man gegen das Rauschen in den "Höhen" einen "Tiefpass" einsetzen Siehe auch: Hochpass und Bandpass .

Von der Eingangsspannung U e erscheint am Ausgang gemäß der Spannungsteilerformel nur der Anteil U a :

U a = U e · R C / (R C + R) .

Unter der Grenzfrequenz f c (cutoff frequency) versteht man diejenige Frequenz der <math> U_{a} = U_{e}/\sqrt{2}\approx U_{e}*0 707
(d.h. U a gegenüber U e um 3 Dezibel abgeschwächt) ist. Da R C mit steigender Frequenz kleiner wird

R C = 1 / (j ω C) ω = 2 π f

geht das Teilungsverhältnis mit sinkender Frequenz 1 für Gleichspannung (Frequenz f=0) wird U a = U e .

Einen verbesserten Tiefpass erhält man indem R durch eine Induktivität L ersetzt da diese ihrerseits eine und zwar zum Kondensator gegenläufige - Frequenzabhängigkeit Dies nennt man Tiefpass 2.Ordnung:

R L = j ω L mit ω 2 π f .

Damit fällt die Ausgangsspannung U a oberhalb von f G schneller ab da nun in

U a = U e · R C /(R C + R L )

nicht nur R C kleiner sondern zugleich R L größer wird.

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