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Toleranzedikt von Mailand


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Das Mailänder Toleranzedikt oder Zwei-Kaiser- Edikt 313 erlassen von Konstantin I. dem Kaiser des Westens und Licinius dem Kaiser des Ostens gewährt " ...sowohl den Christen als auch überhaupt allen freie Vollmacht der Religion anzuhängen die ein für sich wählt... ".

Das Toleranzedikt von Mailand bedeutet also der Glaubensentscheidung für alle Religionen und nicht wie oft fälschlicherweise behauptet wird die Gleichstellung Christentums neben der römischen Religion. Zur offiziellen des römischen Reichs erklärt wurde der christliche erst im Jahre 380 unter Kaiser Theodosius I. .

Ebenso ist das Mailänder Toleranzedikt nicht Folge einer plötzlichen Bekehrung eines einzelnen Kaisers die Bestätigung und Ausweitung des Toleranzedikts von Nikomedia das Kaiser Galerius im Jahr 311 auf seinem Sterbebett herausgab. Dieses Edikt zwar für die Christen nicht sehr schmeichelhaft aber es gewährt den Christen freie Ausübung Glaubens solange die öffentliche Ordnung dadurch nicht wird.

Das Toleranzedikt des Galerius wurde sowohl Konstantin als auch von seinem kaiserlichen Gegner akzeptiert - von daher war die Schlacht der Milvischen Brücke 312 kein Kampf des Christentums gegen das wie es oft dargestellt wird.

Das Toleranzedikt von Mailand bedeutet die der Glaubensentscheidung für alle Religionen und nicht noch heute oft behauptet wird die Anerkennung Christentums als Staatsreligion; das Christentum wird im nur besonders betont. Originaltext: "Nachdem wir beide Kaiser Konstantin und Kaiser durch glückliche Fügung bei Mailand zusammenkamen um Wohle aller ... zu regeln ... sowohl Christen als auch allen Menschen freie Vollmacht gewähren ... ihre Religion zu wählen ... die himmlische Gottheit uns und allen ... und gewogen bleiben kann."

Etwa 30% des Textes nehmen Details (Rückerstattung von Grundstücken etc.).

Quellen: Der lateinische Text beider Toleranzedikte von Lactantius überliefert. Eusebius von Caesarea zitiert in seiner Kirchengeschichte beide Edikte griechischer Übersetzung das Edikt von Galerius in 8 Kapitel 15 und das Edikt von in Band 10 Kapitel 5.

Siehe auch: Toleranz Religionsfreiheit Christenverfolgung

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