Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 20. Oktober 2019 

Kamel


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Kamele

Kamel

Systematik
Überklasse : Kiefermäuler (Gnathostomata)
Reihe : Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse : Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse : Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung : Laurasiatheria
Ordnung : Paarhufer (Artiodactyla)
Familie : Kamele (Camelidae)
Gattung : Altweltkamele ( Camelus )

Nur wenige Großtiere sind in der in den lebensfeindlichsten Regionen der Erde den zu überleben. Die Kamele haben diese Anpassung perfektioniert. Im Gegensatz ihren südamerikanischen Verwandten Lama Alpaka Guanako und Vikunja sind die beiden Kamelarten der Altwelt der trockensten Gebiete der Erde. So lebt Baktrische Kamel oder Trampeltier ( Camelus bactrianus ) erkennbar an den zwei Höckern vor in den asiatischen Wüstengebieten. Das Dromedar ( Camelus dromedarius ) mit nur einem Höcker lebt in Sahara und in den arabischen Wüsten.

Alle Altwelt-Kamelarten sind Überlebenskünstler in der In ihren Höckern lagern die Tiere Fett dass ihnen in Hungerperioden als Futterreservoir dient. Hilfe dieses Nahrungslagers können Kamele bis zu Tage ohne Nahrung auskommen. Auch ihre Wasserspeicherung perfektioniert und enorm. Sie speichern so viel im Magen dass es ihnen möglich ist zu zwei Wochen ohne Flüssigkeit zu überleben. Speicher füllen die Kamele auf wenn sie oder Nahrung aufnehmen. Dabei schaffen sie es von zehn Minuten über 100 Liter Wasser einmal zu trinken und einzulagern. Augenzeugenberichten zufolge die Kamelpfleger die Tiere vor einer Reise zwangsweise. Die Besonderheit: wenn dieses "freie" Wasser auf dem Wege durch die Wüste verbraucht können die Tiere durch Abbau der Fettreserven Höcker über den Stoffwechsel auch Wasser gewinnen.

Als Nahrung dienen ihnen vor allem dornenreiche meist Pflanzen. In absoluten Notsituationen fressen sie jedoch Knochen Häute oder Fleisch sowie Zelte Sandalen oder Tücher ihrer Besitzer. Da es in Wüstengebieten immer wieder zu Sandstürmen kommt müssen sich die Tiere auch diesen Bedingungen schützen. Sie haben extrem lange die die Augen überdecken und so den Sand abhalten. Außerdem sind ihre Ohren mit langen Haaren bewachsen und sie können die Nasenlöcher sodass auch hier kein Sand eindringen kann. ihren Passgang bei dem sie beide Beine einer immer gemeinsam bewegen und ihre sehr breiten können sie sich auch auf tiefem weichem gut fortbewegen.

Inhaltsverzeichnis

Domestizierung

All diese Eigenschaften der Kamele sind auch für die Menschen der Wüstenregionen von So verwundert es nicht dass beide Kamelarten vor über 3.500 Jahren domestiziert worden sind der Mensch sie seitdem als Haustiere nutzt. Sie dienen als "Wüstenschiffe" also Reit- und Lasttiere in den Trockengebieten . Daneben werden ihr Fleisch Fett Milch Wolle und Leder genutzt. Sogar ihr Mist dient getrocknet in der rohstoffarmen Umgebung Brennmaterial. Darum wurden die Tiere über fast Wüsten der Erde sogar bis nach Australien wo sie im letzten Jahrhundert eingeführt angesiedelt.

In Dubai erzielen eigens gezüchtete Rennkamele (meistens Weibchen) bis 1000000 Euro.

Die Salzwasserkamele der Wüste Gobi

Seit einigen Jahren forschen Wissenschaftler an in der Wüste Gobi die zwei Besonderheiten aufweisen. Anscheinend ist die letzte und einzige wildlebende Art und Kamele können Salzwasser verwerten. Deshalb gestalten sich Forschungen an diesen Tieren so spannend und Wissenschaft hofft auf neue Erkenntnisse. Es hat gezeigt dass die Kamele im Gegensatz zu Haustiervettern in der Lage sind Salzwasser als zu nutzen eine weitere Anpassung an ihren Lebensraum. Genetische Analysen bestärken zudem den Verdacht es sich bei diesen Wildkamelen gar nicht die Vorfahren der Hauskamele handelt. Diese Tiere wahrscheinlich eine neue eigene Art dar die Salzwasserkamel ( Camelus ferus ) bezeichnet wird. Zumindest handelt es sich eindeutig um eine seit längerer Zeit separierte Population der Tiere. Diese ist allerdings stark

Neben der extremen Trockenheit sind es vor allem die Temperaturen die das Leben erschweren. Im Sommer steigen sie auf bis zu 50°C Winter liegen sie häufig bei bis zu Kamele schützen sich vor der Kälte durch dicken Winterpelz den sie im Frühjahr wieder Andere Tiere und Menschen haben da erheblich Probleme wie aktuelle Bilder der Kältewelle in Mongolei demonstrieren. Man erwartet dass über sechs Schafe in diesem Winter erfrieren werden.

Problematisch gestaltet sich die Suche nach Kamelen. Wilde zweihöckrige Kamele finden sich nur in einer Gesamtzahl von etwa 1000 Tieren der Wüste Gobi . Es sind die beschriebenen seltenen Salzwasserkamele. Überleben hängt am seidenen Faden. Sie werden sie mehr als 43 oberirdische Atomtests der Chinesen überstanden haben von Wilderern die die Kamele mit Landminen töten. Besonders die ²Wild Camel Protection setzt sich für den Schutz der letzten ein und plant gemeinsam mit der chinesischen ein großflächiges Schutzgebiet für die Tiere.

Kamelmilch

Kamelmilch ist sehr gehaltvoll und hat hohen Vitamin-C - Gehalt was in der ohne den hier üblichen Überfluß an frischem essentiell ist. Sie ist von ihrer Zusammensetzung Milch ähnlicher als Kuhmilch und könnte eine für Kuhmilchallergiker darstellen. Kamele haben keine sehr Milchleistung bis zu maximal 3 Liter lassen bei mehrmaligem Melken gewinnen. In der Weltmilchproduktion der Kamelmilchanteil unter 1 %.

Benamung

Da der Name "Kamel" als Oberbegriff alle Kamelarten (Trampeltier Dromedar Guanako Lama Vicunja benutzt wird ist eine Benennung des Camelus als Trampeltier durchaus üblich und bezeichnet die Altweltkamele. Alles andere könnte sonst zu Missverständnissen

Die Ähnlichkeit der Wüste und des in ihrer Weite und Lebensfeindlichkeit bescherte dem den Beinamen Wüstenschiff da man lange Zeit nur mit als Transportmittel in der Lage war die zu bereisen bzw. zu durchqueren.



Bücher zum Thema Kamel

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Trampeltier.html">Kamel </a>