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Transdermales Pflaster


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Als Transdermales Pflaster oder "transdermales therapeutisches System" (TTS) wird Applikationsmedium für verschiedene Wirkstoffe bezeichnet welches auf Haut in Form eines Pflasters befestigt wird. diese Weise können Wirkstoffe direkt über die in das Blutgefäßsystem gelangen ohne durch den zu müssen.

Transdermale Pflaster werden seit enigen Jahren veschiedenen Zwecken eingesetzt. Die bekannteste und eine ältesten Varianten stellt dabei das Nikotinpflaster zur von Rauchern dar. Bei diesem Pflaster wird dem kontrolliert der Suchtstoff Nikotin zugeführt. Weitere Anwendungen des Pflasters umfassen Hormongabe von Östrogen oder Testosteron bei Hormonmangel oder als Verhütungsmittel (siehe Hormonpflaster ). Auch das Schmerzmittel Fentanyl oder das bei der Seekrankheit eingesetzte Scopolamin können über ein Pflaster appliziert werden.

Arbeitsweise des Pflasters

Der Aufbau der Pflaster ist trotz unterschiedlichen Wirkstoffe immer weitgehend gleich. Unter einer in Form einer Trägerfolie liegt ein Reservoir des Wirkstoffs von der dieser in oberste Schicht der Haut die Epidermis abgegeben wird. Danach wird der Wirkstoff Haut kapillaren aufgenommen und im Körper verteilt. Dabei es zwei Typen von Pflastern. Bei den ist der Wirkstoff in einer homogenen Matrix die direkt auf der Haut aufliegt bei Membranpflastern liegt zwischen dem Wirksztoffreservoir und der eine Membran die die kontrollierte Abgabe steuert.

Dabei dringen die Wirkstoffe nicht durch in die Haut ein sondern durch mikroskopisch Zellzwischenräume oder durch die Zellen selbst. Damit funktioniert müssen die Stoffe fettlöslich sein (lipophil). müssen sie jedoch auch in Wasser gelöst können da sie ansonsten nicht ins Blut können.

Vor- und Nachteile des Pflasters

Der wesentliche Vorteil der Applikation von über ein Transdermales Pflaster liegt darin dass Pflaster kontinuierlich über einen längeren Zeitraum den abgibt. Bei der Einnahme einer Tablette oder anderer oral aufgenommener Wirkstoffe kommt demgegenüber immer nur für einen relativ kurzen zu einer ausreichend hohen Dosierung. Für die Applikation eignen sich allerdings nur Stoffe die in recht kleinen Dosierungen wirksam sind bei Aspirin etwa müsste das Pflaster das Dreifache Körperoberfläche eines Menschen ausmachen um die wirksamen einer Tablette aufzunehmen. Auch Insulin oder Imfpstoffe können bislang nicht über ein Pflaster werden. Dies könnte allerdings durch alternative in Erforschung befndliche Pflaster mit tausenden von Mikrokanülen in die Haut eindringen sollen möglich sein.

Ein Nachteil der Transdermalen Pflaster ist sie den Wirkstoff nicht mehr mit konstanter abgeben wenn noch relativ viel Wirkstoff im des Pflasters enthalten ist. Aus diesem Grund manche Pflaster vom Applikationsort entfernt werden wenn 40 bis 95% des Wirkstoffs ungenutzt im vorliegen. Diesem Effekt soll durch die Entwicklung genennter Multilayersysteme entgegen gewirkt werden. Bei dieser der Matrix-Pflaster nimmt die Konzentration des Wirkstoffes außen hin zu eine rapide Abnahme nd potentielle Unwirksamkeit soll dadurch verhindert werden.

Literatur

  • Schmidt U (2003): Transdermale Pflaster - Arzneimittel zum Aufkleben ; Spektrum de Wissenschaft 10/2003 42



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